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Am Sonntag, 15. September, 9.30 Uhr, lud Pfarrer Andreas Brändle zu einem besonderen Bettagsgottesdienst in die evangelische Kirche Diepoldsau ein.

«Bettag ist kein kirchlicher Festtag, sondern wurde von der Eidgenossenschaft den Kirchen quasi verordnet – für mich Gelegenheit, über Politik und Kirche nachzudenken», so Pfarrer Andreas Brändle. Darum befragt er am Bettag jeweils Personen aus der Politik und ergründet ihre Motivation, sich für die Öffentlichkeit einzusetzen. Der diesjährige Interviewgast war Anders Stokholm, Stadtpräsident von Frauenfeld, ehemaliger Pfarrer und ein Studienkollege Brändles. Es wurde Abendmahl gefeiert. Der Kirchenchor unter der Leitung von Klaus Roggors umrahmte den Gottesdienst mit wohlkingendem Gesang.

Am Samstag, 14. September 2019, fand ein Interreligiöses Gebet statt - im Rahmen des Tages der Offenen Tür vom Begegnungszentrum Dorfplatz 1 in Diepoldsau.

Zekay Aydin, Imam aus Heerbrugg sprach ein Gebet auf arabisch aus dem Koran, Pfarrer Andreas Brändle begleitete auf der Gitarre die Übersetzung, Georg Changeth, katholischer Priester aus Indien Kerala, rezitierte einen Psalm auf Tamilisch, Diakon Bernd Bürgermeister segnete mit Weihrauch die Räumlichkeiten und gemeinsam wurde ein Unser Vater gesprochen.

Dieser Anlass wurde im Rahmen der ida – interreligiöse dialog- und aktionswoche St.Gallen durchgeführt. Gemeindepräsident Roland Wälter dankte allen die bei diesem Anlass mitgeholfen und mitgemacht hatten.

Am Sonntag, 8. September 2019, luden die Fritigstreff-Kinder gemeinsam mit dem Leiterteam und Pfarrer Andreas Brändle zu einem Gottesdienst zum Thema «Die Schöpfung als Geschenk» ein.

Mit Liedern und Texten feierten die Kinder in der stattlich gefüllten evangelischen Kirche Diepoldsau Gottes Schöpfung in vielen Facetten mit Liedern und einzeln vorgetragenen Texten. Bereichert wurde der Gottesdienst von einem Klarinettenstück, einem Gitarren-Klarinetten-Duett und einem Gitarrensolo – alles dargeboten von Fritigstreff-Kindern.

Einen besonderen Höhepunkt bildete das Verteilen selbst gefertigter schmucker Löwenzahn-Schirmchen an alle Kirchenbesucher. Pfarrer Andreas Brändle trat mit einer Sprechpuppe in einen amüsanten Dialog und staunte über die Kenntnisse seines spitzbübischen Gesprächspartners. Was es doch für witzige Namen für Löwenzahn gibt!

Aber auch die Bewahrung der Schöpfung vor Verschmutzung und Umweltzerstörung kam zur Sprache. So eilten alle Kinder – auch aus den Kirchenbänken – nach vorn, um ausgestreuten Müll aufzunehmen und sauber zu entsorgen.

Einmal mehr ist es dem Fritigstreff-Team (Heidi Heule, Monika Frei, Katja Roelli und Jeannette Steiger) gelungen, die Kinder auf inspirierende Art an ein grosses Thema heranzuführen – und sie aktiv daran beteiligen zu lassen. Mit seiner gewinnenden Art liess Pfarrer Andreas Brändle als Fast-Bauchredner und Gärtner sein schauspielerisches Talent schalkhaft aufblitzen.

Musikalisch setzte Karin Fend reizvolle Akzente und verlieh so der Feier weiteren Glanz. Es war ein wahrhaft packender Gottesdienst für Jung und Alt.

Am Samstag 7. September 2019, 17.30 Uhr, lud Pfarrerin Silke Dohrmann in die Kapelle Widnau zum regionalen Auftakt-Gottesdienst der Kirchgemeinden Berneck-Au-Heerbrugg, Balgach und Diepoldsau-Widnau-Kriessern ein.

Unter der umsichtigen und kreativen Leitung von Karin Fend gelangen zum Gottesdienst-Thema «Seite an Seite», das die Sterbebegleitung in den Mittelpunkt stellte, eindrückliche und berührende musikalische Darbietungen. Melissa Kehl verzauberte die zahlreich erschienenen Gottesdienstbesucher mit ihrem ausdrucksstarken Sopran. Ihr Gesangsschüler Daniel Leuthe zeigte in einem ergreifenden Song sein reifendes Talent. Der Frauenchor Widnau und ein eigens für diesen Gottesdienst zusammengestellter Projektchor legten wunderbare Klangteppiche aus, die durch die behutsame und dennoch selbstbewusste Perkussionsbegleitung von Matthias Meusburger eine solide Struktur erhielten.

Es war ein Anlass mit viel Musik und nachdenklichen, Mut machenden Texten. «Auch beim Abschiednehmen steht das Leben im Vordergrund, das verletzliche, schmerzhafte, unvollkommene Leben, das wir immer wieder in Momenten geniessen und feiern dürfen – bis zuletzt», so Pfarrerin Silke Dohrmann. Geschäftsleiterin Erika Ulmann stellte den Hospizdienst Rheintal vor, der Menschen in ihrer letzten Lebensphase und ihre Angehörigen begleitet. Ehrenamtliche Sterbebegleiterinnen und -begleiter trugen Texte vor – aus ihrer Arbeit, von ihren Hoffnungen und der Motivation für diesen anspruchsvollen Dienst am Nächsten tun.

Anschliessend trafen sich alle zum Apéro im Kirchgemeindehaus, einmal mehr liebevoll betreut von Iris Graf, Lilian Strasser und ihrem Team.