Springe zum Inhalt

Am Sonntag, 26. Januar 2020, würdigten die Kirchbürgerinnen und Kirchbürger die grossen Verdienste der Kirchenmusikerin Birgitta Roggors-Müller, die per 1. Februar 2020 pensioniert wurde und somit ihren letzten offiziellen Einsatz in unserer Kirchgemeinde hatte.

«Die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Diepoldsau-Widnau-Kriessern empfand ich während über 20 Jahren als meine zweite Heimat», erzählt Birgitta Roggors-Müller. Seit dem 1. Oktober 1997 bereicherte sie mit ihrem glanzvollen Orgelspiel die Gottesdienste unserer Gemeinde. Später erweiterte sie ihr musikalisches Wirken und übernahm die Leitung des Evangelischen Kirchenchors Diepoldsau, den sie mit ansteckender Freude und grossem Einfühlungsvermögen leitete.

«Meine Arbeit in der Kirchgemeinde und mit dem Chor war von Harmonie geprägt», blickt Birgitta Roggors-Müller dankbar zurück. «Besonders geschätzt habe ich die grosse Freiheit in Bezug auf das Repertoire, das ich in die Gottesdienste einbringen konnte.»

Per Anfang Februar tritt die vielseitige, temperamentvolle Musikerin in den (Un-)Ruhestand und übernimmt in ihrer Wohnregion (Allgäu) eine neue Herausforderung.

Ganz verlieren werden wir Birgitta Roggors-Müller jedoch nicht, denn sie wird in Projekten des Evangelischen Kirchenchors, der unter der Leitung ihres Bruders Klaus Roggors steht, weiterhin zu sehen und zu hören sein.

Ihre Vielseitigkeit kommt in zahlreichen Engagements als Komponistin, Publizistin und psychotherapeutische Heilpraktikerin zum Ausdruck.

Die Kirchenvorsteherschaft dankt Birgitta Roggors-Müller für ihr segensreiches Wirken in unserer Kirchgemeinde von ganzem Herzen, wünscht ihr alles Gute und freut sich auf ein Wiedersehen bei Aufführungen des Evangelischen Kirchenchors Diepoldsau.

Am Samstag, 4. Januar 2020, weihte der Turnverein Widnau in der Turnhalle Wyden seine neue Fahne ein. Damit ist der Vereinigungsprozess der fünf bisherigen Dorfturnvereine zu einem einzigen Turnverein abgeschlossen. Unsere Kirchgemeinde wurde von Pfarrerin Silke Dohrmann vertreten. Gemeinsam mit Kaplan Georg Changeth und Imam Zekai Aydin wünschte sie dem Turnverein für die Zukunft alles Gute.

Zusammenwachsen und dennoch Verschiedenheit leben: Nach diesem Grundsatz haben sich die Dorfturnvereine zusammengerauft und einen gemeinsamen Turnverein gebildet, der nun mit 26 Riegen ein Angebot abdeckt, bei dem bestimmt niemand zu kurz kommt. Matthias Sieber, Präsident des Turnvereins Widnau, blickte auf die vergangenen Jahre des aufwendigen Fusionsprozesses zurück. Der daraus resultierende Synergiegewinn kommt jedem Einzelnen zugute. Es ist eine moderne Organisation entstanden, die Ressourcen spart und Vielfalt schafft.

Als Projektleiter erläuterte Max Müller den Werdegang der neuen Vereinsfahne, die in fröhlichem Gelb gehalten ist und einprägsame Symbole enthält, die auf Widnau, den Sport und die Gemeinschaft verweisen. Fahnengotte Gabi Gresser und Fahnengötti René Bognar freuten sich gemeinsam mit allen Anwesenden über das gelungene Werk.

Pfarrerin Silke Dohrmann, Kaplan Georg Changeth und Imam Zekai Aydin wünschten dem Verein mit Segenswünschen und Gebeten eine gute Zukunft. «Gemeinsam stehen wir hier, um euch den Segen Gottes weiterzugeben: Dass ihr mit eurer Arbeit neben sportlichen Erfolgen beitragt zu einem guten respektvollen Miteinander über alle Unterschiedlichkeiten hinweg und dass ihr dabei behütet und bewahrt bleibt an Leib und Seele» , so die Wünsche von Pfarrerin Silke Dohrmann. Sie ermunterte zu Fairness und zur Gelassenheit, auch verlieren zu können.

Zum Abschluss der Fahnenweihe, die mit beschwingten Stücken der Musikgesellschaft Konkordia bereichert wurde, überbrachten Maria Allenspach von der Sportunion Ostschweiz und Hubert Lehner vom St.Galler Turnverband die besten Grüsse.