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Am Sonntag, 23. Februar, bereicherten die Kinder und Leiterinnen des Fritigstreffs den Familiengottesdienst, der von Pfarrer Andreas Brändle gehalten und von der Organistin/Pianistin Karin Fend musikalisch geleitet wurde. Eine von den Fritigstreff-Kindern gespielte Geschichte führte ins Thema «Gottesbilder» ein: Ein Vogel befragt verschiedene Tiere, wie sie sich Gott vorstellten. Jedes Tier nennt Eigenschaften, die es selbst auszeichnen. Für die Katze ist Gott flink, für den Wal mächtig und die Ameise ist überzeugt, dass Gott ein fleissiger Erbauer ist. Dass jedes Lebewesen einen eigenen Zugang zu Gott hat, zeigte sich auch im anschliessenden kleinen Workshop, beri dem alle Kirchenbesucher ihre Vorstellung von Gott auf einen Zettel schreiben oder zeichnen konnte. An der Pinwand zeigte sich, wie vielfältig Gott in den Vorstellungen von Menschen ist: mächtig, gütig, kreativ, präsent... Am Schluss des Gottesdienste dankte Kirchgemeindepräsident Thomas Widmer im Namen der Kirchenvorsteherschaft Bärbel Kuster für ihren jahrelangen Einsatz beim Kirchenkaffee und dem Fritigstreff-Team unter der Leitung von Heidi Heule für sein Engagement für die Kinder, die Woche für Woche einen abwechslungsreichen Kindergottesdienst erleben dürfen.

Der Fasnachtsgottesdienst-Flyer

«Geist macht heil, Geist ist geil!»

Die sehr einprägsame und unsägliche Werbung für den Geiz gab der Anstoss für das Motto des Fasnachtsgottesdienstes in Berneck: GEIST ist GEIL! Der gleichnamige Rap wurde am Samstag, 22, Februar, in der evagnelischen Kirche Berneck von Felix Indermaur und Pfarrerin Silke Dohrmann getextet und auf die Kanzel gebracht. «Dabei ist geil nicht unanständig und furchtbar, schon gerade nicht im Zusammenhang mit Gott; Geil heisst üppig wachsend und fruchtbar», so der Weinbauer Felix Indermaur.

Die Fasnachts-Predigt wurde mit bekannten Liedern untermalt: «Schön ist es, auf der Welt zu sein» und «Im Aargau sind zwei Liebi». Mit dem Schlager «Mit sechsundsechzig Jahren, da fängt das Leben an!» - reagierten die beiden als «Grosseltern» Auftretenden etwas irritiert darauf, jetzt schon zum Seniorennachmittag eingeladen zu werden und dabei noch so viel aktiv beitragen zu können. Viele Anstösse im alltäglichen Leben wurden aufgegriffen und geistlich fruchtbar gemacht.

Die Bernecker Guggensuuser haben dieses bunte Treiben der beiden pfiffig gewandeten Grosseltern mit schrillen und leisen Tönen unterstützt und die zum Teil verkleideten Besucher von den Bänken geholt, hinein in den Rhythmus , «wo jeder mitmuss».

Ein Besucher wünschte sich im Anschluss, doch einmal öfter auf diese Weise Predigten erleben zu können. Fasnacht ist schon einmalig, aber den Witz – bei alle allem ernsthaften Engagement - brauchen die Kirchgemeinden das ganze Jahr!

PS: Es wird erzählt, dass die Guggesuuser am Abend noch weitergerappt  hätten.

Pfrn. Silke Dohrmann


Neues Glaubensbekenntnis: Geist ist geil!

Geist ist geil –            macht mich heil 

Geist ist da –              uns so nah

Geist tut gut –      macht mir Mut

Geist ist Kraft –         die Neues schafft

Geist erfrischt -         wo`s nötig ist

Geist ist wahr –         unfassbar

Geist wirkt still – wo er will

Geist befreit –            der Raum wird weit

Geist macht frei –      wirklich frei

Geist gibt Rat –         zu guter Tat

Geist bleibt jung –    hält im Schwung

Geist ist Leben -        zum Weitergeben

Geist ist Lieben –      in allen Trieben

Geist, der hält –         die ganze Welt

Geist macht heil -      Geist ist geil !

Text: Felix Indermaur und Silke Dohrmann 2020

Frauenverein hat bereits sechs neue Mitglieder im laufenden Jahr

Am Valentinstag begrüsste die Präsidentin des Gemeinnützigen Frauenvereins Diepoldsau, Irma Kehl, 71 Mitglieder und Gäste im Kirchgemeindehaus.

Speziell willkommen hiess sie Vertreterinnen und Vertreter von Partnerorganisationen, so auch Thomas Widmer, Präsident der Kirchenvorsteherschaft, sowie Jeannette Lapp Bösch vom SGF Dachverband Schweizerischer Gemeinnütziger Frauen. Erfreulich ist, dass sich 2019 neun und in diesem Jahr bereits sechs neue Mitglieder dem gemeinnützigen Frauenverein angeschlossen haben.

Die Traktanden wurden zügig erledigt und wo nötig einstimmig gutgeheissen. Leider musste sich der Verein von drei Mitgliedern verabschieden. Im Jahresbericht blickte die Präsidentin auf ein ereignisreiches Jahr zurück, wie zum Beispiel auf die zwei Knöpflizmittage, das Bewirten der «Schupferen» mit Kaffee und Kuchen, die Kafitreffs im Winter und den Vereinsabend im sommerlichen September. Nicht zu vergessen der Ausflug zur Goba in Gonten und der «Frauezmorgä» im November mit dem Vortrag von Yves Störri über sein Hilfsprojekt «Mauern fürs Leben» in Brasilien.

Käthi Witschi gab einen Rück- und Ausblick auf das von ihr initiierte «cara»-Programm, welches das Angebot des Frauenvereins bereichert. Erwähnenswert ist der diesjährige Besuch der Freilichtaufführung «Anna Göldi» in Rüthi sowie das Konzert im KKL im November. Jeannette Lapp-Bösch informierte über das Solidaritätsnetz Ostschweiz. Pfarrer Andreas Brändle ersuchte um Mithilfe beim Weltgebetstag.

Zum Schluss dankte Irma Kehl allen Teilnehmenden und Mithelfenden, den Mitgliedern, der Katholischen Frauengemeinschaft, dem Bäuerinnen- und Landfrauenverein und der Kirchenvorsteherschaft, für die gute Zusammenarbeit. Als «Valentin» dankte Pfarrer Andreas Brändle jedem Vorstandsmitglied und Käthi Witschi für ihre wertvolle Arbeit mit einem  Blumenstrauss. Im Namen des Vorstandes dankte Nadja Dennler der Präsidentin für ihr Engagement, das den Frauenverein auf die Erfolgsspur zurückgebracht hat.

Gestärkt durch ein herzhaftes Abendessen, lauschten die Frauen den Aufzeichnungen aus dem Leben der damaligen Frauenvereinsmitglieder aus dem Jahr 1927 sowie aus dem Leben der Rheintaler Frauen, lebendig im Diepoldsauer Dialekt nacherzählt von der bekannten Diepoldsauer Mundartautorin Bertha Thurnherr. Zum Abschluss fand ein Schoggiverkauf mit attraktiven Preisen statt, verbunden mit einem gemütlichen Ausklang. (pd/Der Rheintaler, Ausgabe vom 20. Februar 2020)