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Yvonne Steiger und Heidi Heule mit den Kindern am Feiern (v.l.)

Familiengottesdienst zum Thema «Verloren und gefunden»

Widnau. Am Sonntag, 1. Mai, feierten die Ki-Treffkinder unter der Leitung von Yvonne Steiger, Heidi Heule, Monika Frei und Neschi Kuster zum ersten Mal mit der Gemeinde einen Familiengottesdienst - und zwar in der Kapelle Widnau. Nach ersten Unsicherheiten überwog dann der Mut und die Kinder getrauten sich, das Gleichnis vom verlorenen Sohn als kurzes Theaterstück vorzuspielen. Ebenso mutig umrahmten zwei Kinder den Gottesdienst mit ihren Instrumenten. Während der Predigt von Diakon Martin Nägele zum Thema «Verloren und gefunden» wurden die Besucher aufgefordert, die im Vorfeld in der Kapelle versteckten «Papiermannzgöggeli» zu suchen und vorne an der vorbereiteten Tafel aufzuhängen. So wurden alle verlorenen Söhne und Töchter gefunden und zusammen gebracht. Beim anschliessenden Kirchenkaffee erinnerten sich die Besucherinnen und Besucher an eigene Erfahrungen zum Thema und so fand ein reger Austausch zur dargestellten Geschichte und der Predigt statt. (hh)

Am Sonntag, 1. Mai, feierten Pfarrer Andreas Brändle, der Evangelische Kirchenchor Diepoldsau Schmitter unter der Leitung von Klaus Roggors und die Gemeinde in der evangelischen Kirche Diepoldsau einen Jazz- und Gospelgottesdienst zum Thema «We shall overcome». Genau nach diesem Grundsatz gelte es Grenzen zu überwinden und das Göttliche in sich nach aussen zu tragen, führte Pfarrer Andreas Brändle in seiner Predigt aus. Nach diesem Grundsatz sang sich der Chor von Lied zu Lied in Topform, zum Teil von der Gemeinde unterstützt, zum Teil konzertant. Die grösste Überraschung war dann aber wohl das eindrückliche Klavierspiel von Klaus Roggors, der bisher immer als umsichtiger Chorleiter, aber noch nie als brillanter Solist in Erscheinung getreten ist. Mit seinen mitreissenden und doch melodiösen Jazz-Soli erntete er begeisterten Applaus. Anschliessend traf man sich zum Apéro und Kirchenkaffee im und vor dem Kirchgemeindehaus, freundlich betreut von der Kirchenwirtin Iris Graf.