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Die Religionsklassen von Heidi Heule und Yvonne Steiger hatten sich in diesem Schuljahr mit dem Gleichnis der anvertrauten Talente beschäftigt.
Inspiriert von der biblischen Geschichte, in der es um die Vermehrung von Talenten (früher eine Währung) geht, entstand die Idee, die Talente der Schüler und Schülerinnen für einen guten Zweck zu nutzen. Mit einem Startkapital von 50 Franken begannen die 19 Viertklässler ihre Projekte.
Über sieben Wochen hinweg setzten die Schüler und Schülerinnen all ihre Fähigkeiten ein: Sie verzierten Zündholzschachteln, stellten Anzündwürfel her, bemalten Tassen und Teebeutelhalter, backten Krömli und organisierten einen Sponsorenlauf. Einige Kinder gingen sogar in ihrer Freizeit kreativ ans Werk und verkauften selbst gestaltete Kerzen, Eistee, Muffins, Salate und vieles mehr.
Am Sonntag, den 30. Juni, feierten sie den krönenden Abschluss ihrer Aktion im Gottesdienst, den sie mitgestalteten: Sie sangen Lieder, Jamie und Melanie spielten Gitarre und Fabio das Piano. Auch sprachen sie das Fürbittengebet und liessen sich von Katechetin Heidi Heule interviewen, um den Besuchenden mitzuteilen, was ihnen besonders an dem Projekt gefallen hat. Im Anschluss des Gottesdienstes wurden die von den Kindern hergestellten Produkte verkauft.
Für Katechetin Yvonne Steiger war dies das letzte Projekt mit den Schülern und Schülerinnen aus Widnau. Nach zehn Jahren als Religionslehrerin der 1.– 4. Klassen in der Kirchgemeinde Diepoldsau-Widnau-Kriessern nimmt sie neue Herausforderungen in ihrer Heimatkirchgemeinde Eichberg-Oberriet an.
Katja Roelli überreichte Yvonne Steiger ein Geschenk und verabschiedete sie herzlich.
Die Kirchgemeinde Diepoldsau-Widnau-Kriessern dankt Yvonne Steiger herzlich für ihren Einsatz und dafür, dass sie den Schülern und Schülerinnen gezeigt hat, wieviel Freude Religion machen kann.
Zu guter Letzt: Dank des Engagements und der Talente der Kinder wurden aus dem Startkapital von 50 Franken beeindruckende 804,65 Franken.
Diese Summe wird, zusammen mit der Kollekte, der Stiftung Theodora  gespendet.

Am Freitag, 28. Juni 2024, gingen über 20 Mädchen und Jungs (ab 5. Klasse) auf Kanalfahrt. Zum Thema "Arche Noah" lud Diakon Martin Nägele mit seinem Leiter-Team (Manuela, Mario und Mattia Fiorini, Patrick Weder und Maria Morak) im Rahmen des kirchlichen Jugend-Angebots "Check-In" zu einem unvergesslichen Abenteuer ein. Beim Kraftwerk Montlingen wurden je zwei Schlauchboote und Kanus gewassert. Im Gegensatz zur Arche Noah wurden mit Ausnahme von ein paar lästigen Mücken keine weiteren Tiere mehr an Bord genommen - und die Sintflut blieb glücklicherweise aus. Beim Tratthof in Balgach setzte die fröhliche Schar zur Landung an und genoss die feinen Grilladen von Mario Fiorini. Schon bald ging die Fahrt auf dem lauschigen Binnenkanal weiter und endete direkt vor der Kapelle Widnau. Nach einem Abschiedsritual im Kreis sagten sich Jung und Alt Adieu - mit grosser Vorfreude auf weitere Abenteuer.

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Am Samstag/Sonntag, 22./23 Juni 2024, fand einmal mehr der beliebte Vätertag statt. Etliche mutige Papis stellten mit ihren Kids schon am Freitagabend die Zelte auf und erlebten eine ziemlich heftige Regennacht. Bis Mitte Nachmittag war der Samstag recht freundlich und erlaubte freies Spielen auf der grossen Wiese beim "Mehrlust"-Grotto. Die Mädchen und Buben konnten mit Feuereisen ihr Geschick testen und Heu zum Brennen bringen. Sehr rege wurde auch das Bogenschiessen unter der Anleitung von Diakon Martin Nägele geübt. Der am Nachmittag einsetzende Regen konnte die gute Laune nicht verderben - und Gross und Klein genoss die gemütliche Lageratmosphäre um und im grossen Sarasani bis tief in die Nacht, der mit Festbänken, Getränken und Tischgrill zu geselligen Begegnungen einlud.

Nach dem feinen Sonntagsfrühstück musste unter der Moderation von OK-Präsiden Peter Grüninger der Bösewicht Zorro enttarnt werden, der am Samstagnachmittag geheim ausgelost wurde und ab jenem Zeitpunkt einigen Unfug trieb. So musste er beispielsweise Tee versalzen, eine Tassenpyramide bauen oder einen flotten Spruch aufs Klopapier kritzeln - und das alles, ohne entdeckt zu werden. Entsprechend heiss diskutiert wurde, wer Zorro wirklich war. Nach etlichen falschen Verdächtigungen war klar, dass hinter diesem düsteren Gesellen Christof Frei steckte.

Im anschliessenden Gottesdienst wies Diakon Martin Nägele auf den Wert von Ruhezeiten hin. So sei Sonntagsruhe kein Zwang, sondern ein Geschenk. Menschen, die dauernd aktiv seien, verlören an Kraft und Lebensfreude. Bildhaft erklärte er, dass auch ein Bogen nach seinem Einsatz immer wieder entspannt werden müsse, sonst verliere er schnell seine Schusskraft und sei nicht mehr zu gebrauchen. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von der achtköpfigen Diepoldsauer Familienband Frei/Sieber, die mit exaktem und klangvollem Spiel begeisterte. Anschliessend hiess es schon wieder die Zelte abbrechen und Abschied nehmen von einem Vätertag, der trotz durchzogenem Wetter viele schöne gemeinsame Erlebnisse bot.

Bilder vom Samstagnachmittag:


Bilder vom Samstagabend:


Bilder vom Sonntagmorgen:

Angesichts der Dummheit und Brutalität in dieser Welt ist man versucht zu denken: Als Gott den Menschen schuf, übte er nur. Und möglicherweise beginnt die Schöpfungsgeschichte irgendwo im Universum nochmals neu. Die atemberaubende Klangfülle des Gospelchors der Moravian Church South-West Province in Tansania muss Gottes Aufmerksamkeit wohl wieder auf unseren kleinen blauen Planeten gelenkt haben - zumindest während des Konzertes «Hujambo Afrika», das am Mittwoch, 19. Juni 2024, das Publikum in der evangelischen Kirche in Diepoldsau in seinen Bann zog. In ihren kraftvoll vorgetragenen Liedern lobten die Sängerinnen und Sänger Gott in bunten Facetten, meist im Zusammenhang mit biblischen Geschichten. Dabei wurden bestimmte Szenen von einzelnen Sängerinnen nachgespielt - und manchmal sogar eine Zuhörerin ins Geschehen einbezogen.

Die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Diepoldsau-Widnau-Kriessern beteiligt sich an der Partnerschaft der St.Galler Kantonalkirche mit der Moravian Church South-West Province in Tansania, die aus 133 Gemeinden, 200 Pfarrerinnen und Pfarrern sowie 215'000 Mitgliedern besteht. Nach Diepoldsau begleitet wurden die Chormitglieder von den kantonalkirchlichen Projektverantwortlichen Petra Hautle und Pascal Bazzell, der die Liedtexte mit Unterstützung eines Chorsängers ins Deutsche übersetzte. Die Kirchgemeinde wurde vom neuen Präsidenten Thomas Kuster und Pfr. Andreas Brändle repräsentiert, der das Publikum begrüsste und sich bei den Sängerinnen und Sängern im Namen der Kirchgemeinde bedankte.

Es durfte gemeinsam gebastelt werden.

Unter dem Motto «Ich bin stark» fand zum zweiten Mal am Samstag, 15.06.2024, die Kirche Kunterbunt statt. Der Treffpunkt war diesmal das Fronhaus in Balgach. Sozialdiakonin Manuela Fiorini, Familienpastorale Mitarbeiterin Petra Merz und Kaplan Gregor Syska begrüssten die ca. 50 grossen und kleinen Gäste.
An verschiedenen Stationen, mit betreut von Renate Stein und Aaliyah Fiorini, konnten die Besuchenden basteln und ihre Geschicklichkeit beweisen. Es durfte ein Namensbutton, ein Erinnerungsarmband und eine Rakete angefertigt werden. Auch beim Hämmern brauchte es besonderes Geschick.
Neben den kreativen Bastelarbeiten gab es auch sportliche Aktivitäten, wie Seilziehen und das gemeinsame Schwebenlassen eines Wasserballs mithilfe eines Fallschirmes. Diese Spiele sorgten für viel Spass und förderten den Teamgeist unter den Teilnehmenden.
In der Kapelle galt es, etwas zur Ruhe zu kommen. Dort konnte eine Kerze angezündet und aufgeschrieben werden, was einem wichtig ist – sei es eine Bitte, ein Dank oder ein Anliegen an Gott.
Am Ende der Aktivzeit trafen sich alle in der Kapelle, wo Manuela Fiorini anschaulich die Geschichte von David und Goliath erzählte, die von dem kleinen David handelt, der dank Mut, Intelligenz und seinem Glauben an Gott den riesigen Goliath besiegt.
Zum Abschluss konnten sich die Gäste bei Salat und Penne mit verschiedenen Sossen, vorbereitet von Vera Rösch, stärken.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die zu diesem gelungenen Anlass beigetragen haben.

Die nächste Kirche Kunterbunt, dann unter dem Motto «Ernte und Dank»,  findet am 7. September 2024 statt.

63 Seniorinnen und Senioren erlebten einen schönen Tag in den Berglandschaften Österreichs.

Am 12. Juni begaben sich 63 Seniorinnen und Senioren auf ihren traditionellen Ausflug.
Dieses Mal zu unseren östlichen Nachbarn: durchs Klostertal und über den Arlbergpass nach Imst und nach der Mittagspause durch das Lechtal und über den Hohtannberg in den Bregenzer Wald und zurück nach Hause.
Das Wetter spielte zum Glück mit und die Berglandschaften, die es zu sehen gab, waren beeindruckend. Auch die Verpflegung liess nicht zu wünschen übrig.
Pfr. Andreas Brändle, Diakon Martin Nägele und Pfr. Marcel Wildi mit seiner Frau Elke begleiteten die zufriedene Schar.

von links: Thomas Kuster, Diakon Martin Nägele und Thomas Widmer im Gespräch über Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges.

Beim Neugass Treff vom 5. Juni 2024 fand ein besonderer Austausch zwischen dem bisherigen Präsidenten Thomas Widmer und dem ab 1. Juli im Amt stehenden Thomas Kuster statt.
Diakon Martin Nägele führte durch das Interview, bei dem die Gäste private Einblicke in das Leben, sowie in die Pläne und die Motivation des Wirkens im Kirchenamt der beiden Gesprächspartner erhielten.
Thomas Widmer, Kirchgemeindepräsident seit 2018, nahm die Gäste mit auf einen Rückblick seiner Amtszeit.
Dort ist ihm als besondere Herausforderung die Corona-Pandemie in Erinnerung geblieben. Er berichtete, wie die Krise kreative Lösungen erforderte und diese auch umgesetzt wurden.
Erfreut hat ihn, dass die Kirchgemeinde Diepoldsau-Widnau-Kriessern zu einer Einheit zusammengewachsen ist und hob den guten Kontakt zum Vorstand und zu den Pfarr- und Diakoniepersonen hervor. Er betonte, dass sein Antrieb  von dem Slogan «Nahe bei Gott – nahe bei den Menschen» der evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen geprägt wurde, wobei ihm der Aspekt «nahe bei den Menschen» besonders am Herzen liegt. So freut er sich, dass der Neugass Treff, der jeden ersten Mittwoch im Monat von 16 bis 19 Uhr stattfindet und allen Gästen offensteht (egal ob kirchennah oder kirchenfern), ein fester Bestandteil der kirchlichen Aktivitäten geworden ist.
Mit voller Zuversicht sprach Thomas Widmer über seinen Nachfolger. Er sei überzeugt, dass der neue Präsident das Amt gut ausfüllen und ihm seine eigene Handschrift verleihen werde.
Thomas Kuster, der zukünftige Amtsinhaber, berichtete unter anderem von seiner Reaktion auf die Anfrage, das Amt zu übernehmen. Sein erster Impuls war «Ja» zu sagen, weil er fest daran glaubt, dass christliche Werte den Erfolg der Gesellschaft ausmachen. Als er dann an Sitzungen teilgenommen und dadurch erfahren hat, wie der Kirchenvorstand agiert, bestätigte ihn das in seinem Entschluss.
Thomas Kuster hat grossen Respekt vor seiner neuen Aufgabe, freut sich aber auch besonders auf die Begegnungen mit den Kirchbürgern und auf die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden.
Das Treffen bot den Gästen wertvolle Einblicke und liess sie die Persönlichkeiten der beiden Interviewten besser kennenlernen.
So klang dieser Neugass Treff in fröhlicher Runde aus, bei dem die Gäste von Susanne Stierli und Ursula Nägele mit Getränken, Kaffee und selbstgebackenem Kuchen verwöhnt wurden.