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Gruppenbild bei schönstem Wetter.

Am dritten Juniwochenende war es wieder so weit: In Diepoldsau auf der Wiese beim «Mehrlust-Grotto» fand der traditionelle Vätertag statt – ein besonderes Ereignis, das mittlerweile fest im Kalender vieler Familien verankert ist. Das Besondere daran: Es ist ein Wochenende nur für Väter oder andere männliche Begleitpersonen und ihre Kinder. Die Mütter haben dabei einmal «frei».

Der Freitagabend, bzw. der Samstagmorgen begann mit dem gemütlichen Ankommen und dem Einrichten der Zelte. Väter und Kinder richteten gemeinsam ihre Schlafplätze ein, machten es sich in ihren Lagern bequem und genossen die entspannte Stimmung.

Am Samstagnachmittag war bei heissem Sommerwetter einiges los: Ein buntes Programm mit vielfältigen Aktivitäten erwartete die Teilnehmenden. Beim Bogenschiessen konnten Geschicklichkeit und Konzentration unter Beweis gestellt werden, während beim Basteln von Wasserraketen Kreativität gefragt war. Im Astronautentrainer erlebten die Kinder ein Gefühl von Schwerelosigkeit, und in der Mädchenecke gab es Raum für Rückzug und Austausch. Auch die Spielangebote der Ludothek wurden rege genutzt.
Viele Väter mit ihren Kindern nutzten die Gelegenheit, sich im nahegelegenen Alten Rhein abzukühlen – eine willkommene Erfrischung bei den sommerlichen Temperaturen.

Am Abend bereiteten die Teilnehmenden ihr mitgebrachtes Essen selbst über drei bereitgestellten Feuerschalen zu. Bei knisterndem Feuer, dem Duft von Grillgut und unter dem offenen Himmel liess man den Tag in gemütlicher Runde ausklingen.

Ein besonderes Highlight war das sehnlichst erwartete ZORRO-Spiel. Ein vorher ausgeloster „Unhold“ trieb auf dem Gelände allerlei Unsinn. Mit viel Begeisterung und Teamgeist machten sich die Kinder auf die Suche, ihn zu entlarven – ein Spiel, das Spannung und Spass für alle Beteiligten brachte.

Der Sonntag startete mit einem gemeinsamen Zmorge, bei dem frischer Zopf nicht fehlen durfte. Danach wurde ein grosses Gruppenfoto gemacht – als Erinnerung an ein gelungenes Wochenende.
Anschliessend versammelten sich alle im grossen Gemeinschaftszelt zum Familiengottesdienst mit Diakon Martin Nägele, der unter dem Thema «Passion – wofür schlägt mein Herz, was ist meine Leidenschaft?» stand. In einer ruhigen, offenen Atmosphäre regte die Predigt zum Nachdenken an – für Väter, Kinder und Gäste, die extra zu diesem Gottesdienst auf das Gelände gekommen sind.

Nach dem Gottesdienst folgte der gemeinschaftliche Abbau des Zeltlagers. Mit vielen schönen Erinnerungen traten die Familien schliesslich die Heimreise an.

Der Vätertag in Diepoldsau war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg – geprägt von Gemeinschaft, Erlebnissen in der Natur und wertvoller Vater-Kind-Zeit.

Daumen hoch für RePackJoy.

Kürzlich setzte die 2. Evangelische Religionsklasse aus Widnau von Susanne Simader mit tatkräftiger Unterstützung von Neschi Kuster ein berührendes Projekt um, das Kindern auf den Philippinen viel Freude bringen wird. Durch Katja Roelli entstand ein wertvoller Kontakt zu Selina Graf aus Altstätten, die mit ihrem Projekt RePackJoy (https://repackjoy.com) ein Ziel verfolgt, das sofort Anklang fand: gebrauchten Gegenständen wie Schulmaterialien, Kleidung und Spielzeug ein neues Leben schenken – dort, wo sie dringend gebraucht werden.

Selina Graf stellte den Schülerinnen und Schülern ihr Herzensprojekt vor. In einer eindrucksvollen Präsentation berichtete sie nicht nur über die Philippinen, sondern auch über die schwierige Lebensrealität vieler Kinder vor Ort. Die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer waren tief beeindruckt, stellten viele Fragen und zeigten reges Interesse an Land und Leuten.

Doch es blieb nicht bei Theorie und Zuhören – auch tatkräftige Hilfe war gefragt. In einem nächsten Schritt gestalteten die Kinder mit großer Begeisterung Turnsäcke. Sie bemalten und verzierten sie mit Motiven, die sie im Moment am meisten beschäftigen: Logos von Jungwacht und Blauring, Lieblingstiere, Wasserrutschen, Bauernhofszenen und vieles mehr.

Im Anschluss wurden die individuell gestalteten Turnsäcke mit gespendeten Stofftieren, Schulmaterialien und weiteren nützlichen Dingen gefüllt – alles für die Kinder auf den Philippinen. Im Laufe des Projekts wurde den Schülerinnen und Schülern immer bewusster, wie besonders und wichtig ihr Beitrag ist. Der Gedanke, anderen Kindern am anderen Ende der Welt eine Freude zu machen, wurde zu ihrer Herzensangelegenheit.

Das Projekt stand ganz unter dem Motto Freude schenken. Freude am Tun, Freude am Helfen – und schließlich die Freude, die mit den Turnsäcken samt Inhalt im Sommer weiterreist zu den Kindern auf den Philippinen. Im Herbst dürfen sich die Schülerinnen und Schüler auf ein Wiedersehen mit Selina freuen. Sie wird berichten, wie die Geschenke angekommen sind – ein sicherlich bewegender und spannender Moment.

Für Selina Graf war es eine Freude, das allererste Projekt von RePackJoy in einer Schule mit den Kindern der 2. evangelischen Religionsklasse aus Widnau durchführen zu können. Das macht hoffentlich Schule, zeigt dieses Projekt doch eindrucksvoll, wie kleine Taten große Wirkung entfalten können – über Kontinente hinweg.

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden mir Pfr. Marcel Wildi (links) und Rainer Reich (rechts).

Am Sonntag, 15. Juni 2025, feierten neun Jugendliche der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde aus Widnau und Kriessern ihre Konfirmation in der evangelischen Kirche Diepoldsau. Die Namen der Konfirmierten lauten: Jamie Eugster, Linus Felde, Jan Keller, Pascal Nüesch, Shaleen Räss, Lino Baumgartner, Madlen Graber, Jael Kurath und Jerome Kurath.
Die Konfirmandinnen und Konfirmanden wurden im vergangenen Jahr von Rainer Reich aus Au betreut. Der von den Jugendlichen mitgestaltete Gottesdienst hatte das Jahresthema «Gnade». Die Feier wurde musikalisch begleitet von Karin Fend und Mathias Meusburger, die Predigt hielt Pfarrer Marcel Wildi. Nach dem Gottesdienst empfing eine Bläsergruppe aus Vorarlberg die frisch Konfirmierten vor der Kirche.

Die katholischen und evangelischen Religionsklassen der Mittelstufe in Diepoldsau haben eine Schülerthek-Sammelaktion organisiert.
Die Religionslehrpersonen Brigitte Lang, Heidi Heule, Mirjam Vogel, Mirjam Spirig und Renate Sonderegger haben rund 130 Schülerinnen und Schüler dazu motiviert, Kinder zu unterstützen, die nicht die gleichen Möglichkeiten haben wie sie selbst.
Unterstützt wird damit das Projekt «Helfen macht Schule» vom Hilfswerk GaiN Global Network Aid Switzerland. (https://www.gain-switzerland.ch/de/)
Es wurden fleissig ausgediente Schülertheks, Etuis, Sportbags, T-Shirts und Plüschtiere gesammelt. Damit die Theks auch entsprechend den Vorgaben gefüllt werden konnten mit ordentlichem Schulmaterial, wurde einerseits ein Markt organisiert mit dem Verkauf von Kuchen und gebastelten Sachen, andererseits wurden Sponsorenläufe durchgeführt. Weitere Geld- und Sachspenden ermöglichten es, dass alle Theks ausgestattet werden konnten. So wurden insgesamt 194 Schultheks gefüllt.
Laut Maria Garcia von GAiN Switzerland gab es noch nie eine so grosse Aktion für «Helfen macht Schule». Die Schülertheks werden in ein Flüchtlingslager in Griechenland geliefert, damit geflüchtete Kinder mit ordentlichem Schulmaterial ausgestattet den Unterricht besuchen können.  (hh)

Manuela Fiorini und Petra Merz Kellenberger erzählen das «Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg».

Am Samstag, 14. Juni 2025, fand wieder die ökumenische Kirche Kunterbunt statt- diesmal im Jakobihus Widnau. Das Thema lautete «voll unfair».
Wie immer konnten die rund 50 Besuchenden an verschiedenen Stationen spielen, basteln und sich kreativ mit dem Thema auseinandersetzen.
So gab es einen Münz-Sammel-Parcours, bei dem Geschick gefragt war, an einer anderen Station durfte Wut freien lauf gelassen werden und wer wollte, konnte eine Frust-Box basteln. Auch gemeinsames Musizieren gehörte wieder dazu.
Im Gottesdienst in der evangelischen Kapelle erzählten Diakonin Manuela Fiorini und Sozialpädagogin Petra Merz Kellenberger das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg: Ein Gutsbesitzer stellt den ganzen Tag über Arbeiter ein-sogar noch am Abend. Am Ende des Tages jedoch erhalten alle den gleichen Lohn, unabhängig von der geleisteten Arbeitszeit. Das Gleichnis soll zeigen: vor Gott sind alle gleich, denn er handelt gnädig und nicht nach menschlicher Vorstellung von Leistung und Gerechtigkeit.
Auch hier wurde gemeinsam gesungen und ausserdem das Gummibärengebet gesprochen.
Nach dem Gottesdienst trafen sich alle Teilnehmenden wieder im Jakobihus zum gemütlichen Nudelplausch mit Salat.
Ein herzliches Dankeschön allen Helfenden, die diesen schönen Vormittag möglich gemacht haben.
Die nächste Kirche Kunterbunt findet am 30. August in Diepoldsau statt – dann mit dem Thema «HELDENHAFT».

Die Diepoldsauer Konfirmandinnen und Konfirmanden mit Pfr. Andreas Brändle (hinten) und Diakonin Manuela Fiorini (hinten, 2. v.l.)

An Pfingsten, 8. Juni 2025, fand in der evangelischen Kirche Diepoldsau die Konfirmation statt.
11 Jugendliche wurden konfirmiert: Rafael Frauenfelder, Erik Gaedt, Alexandra Halter, Nuala Hohl, Raphaela Jäger, Nael Kuster, Mattia Lisi, Gabriel Morak, Julia Schmid, Timo Schmid und Linda Weibel.

Das Thema des Gottesdienstes hiess «Vertrauen». Geleitet wurde der Gottesdienst von Pfr. Andreas Brändle und Diakonin Manuela Fiorini. Für eine würdige, moderne musikalische Begleitung sorgte Karin Fend. Der Musikverein Diepoldsau empfing die Frischkonfirmierten mit einem Ständchen vor der Kirche.

Ruth Eggenberger (links) und Rita Stöckl aus Diepoldsau.

Beim Neugass-Treff am 4. Juni 2025 begrüsste Diakon Martin Nägele zum Feierabendgespräch Ruth Eggenberger und Rita Stöckl, zwei engagierte Frauen, die sich seit vielen Jahren für die körperliche Fitness von Seniorinnen und Senioren in Diepoldsau einsetzen.
Ruth Eggenberger leitet bereits seit 2007 das Seniorenturnen in Diepoldsau, das unter dem Dach der Organisation PRO Senectute geführt wird. Sie betreut zwei Turngruppen im Seniorenbereich - bis vor kurzem gemeinsam mit Rita Stöckl: eine für Frauen (dienstags von 9.00 bis 10.00 Uhr) und eine für Männer (dienstags von 10.15 – 11.15 Uhr, beide Gruppen treffen sich im evang. Kirchgemeindehaus in Diepoldsau, Vordere Kirchstrasse 12). Die Trennung der Gruppen erlaubt es, gezielter auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Frauen und Männern einzugehen.
Beide Frauen verfügen über langjährige Erfahrungen im Bereich Bewegung und Gruppentraining. Ruth Eggenberger war bereits vor ihrer Tätigkeit im Seniorenturnen beim MUKI-Turnen aktiv. Rita Stöckl leitete vor ihrer Mitarbeit bei Ruth Gruppen im JUGI-Turnen.
Seit nunmehr 13 Jahren waren sie ein eingespieltes Team im Seniorensport.
Ruth Eggenberger und Rita Stöckel gaben einen lebendigen Einblick in den Ablauf der wöchentlichen Sportstunden. Die Seniorinnen und Senioren erwartet ein abwechslungsreiches Programm: Spiele mit und ohne Bälle, Bewegung zur Musik und gezielte Gymnastikübungen. Besonders wichtig ist den Beiden, dass jede und jeder die Übungen in eigenem Tempo und den eigenen Möglichkeiten entsprechend ausführen kann. Neben der Bewegung spielt auch die Geselligkeit eine grosse Rolle – der gemeinsame Austausch kommt nicht zu kurz.
Ein wertvoller Teil ihres Vortrages war auch die Vermittlung von praktischen Tipps, wie Bewegung einfach in den Alltag integriert werden kann. So ermutigten sie die Anwesenden, im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv zu bleiben. «Was machbar ist, sollte man auch machen, um beweglich zu bleiben», betonten sie.
So klang der Neugass-Treff mit guten Gesprächen aus und sicher haben die Ausführungen der beiden Frauen den einen oder anderen Gast dazu angeregt, die an dem Nachmittag gehörten Tipps zu beherzigen.