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Bei der Kirchgemeindeversammlung am Sonntag, 22. März 2026, in der Kapelle Widnau kamen 78 stimmberechtigte Kirchbürgerinnen und Kirchbürger zusammen, um über die anstehenden Traktanden abzustimmen.
Neben den Gesamterneuerungswahlen, die turnusmässig anstanden, gab es auch Neuwahlen.
Kirchgemeindepräsident Thomas Kuster konnte für das Ressort «Diakonie und Erwachsenenbildung» neu Carola Dörig aus Diepoldsau begrüssen. Sie übernimmt das Amt von Maria Garcia, die mit der Kirchgemeinde weiterhin als Leiterin des A-Treffs in Heerbrugg in Kontakt bleibt. Für das Ressort «Religionsunterricht Diepoldsau», welches einige Zeit vakant war, wurde Jasmine Balmer aus Diepoldsau gewonnen. Auch im Bereich «Finanzen» kam es zu einer Neubesetzung: Mathias Weder aus Diepoldsau hatte diese Aufgabe übergangsweise übernommen, nun stellte sich Tobias Hypa aus Widnau zur Wahl. Für die Geschäftsprüfungskommission kandidierte Nicole Serwart aus Diepoldsau als Ersatz für Mirco Hilck aus Kriessern.
Die Kirchbürgerschaft bestätigte sowohl die bisherigen Amtsinhaber als auch die neu vorgeschlagenen Personen einstimmig.

Das Jahresmotto des diesjährigen Amtsberichtes lautet «Wirken». Die Kirchgemeinde versteht dies als Einladung, gemeinsam und über Generationen hinweg etwas zu bewegen.
Nachdem vor einigen Jahren das Projekt «Skills Halls» in Diepoldsau nicht zustande kam, wurde nun in Zusammenarbeit mit der Gemeinde ein neues Vorhaben vorgestellt:
Begegnungs-, Bewegungs- und Erholungspark Diepoldsau.
Hinter der Evangelischen Kirche liegt ein 2925 Quadratmeter grosses Grundstück mit einem Spielplatz. Es gehört der Kirchgemeinde und wird der politischen Gemeinde sowie dem Jugendnetzwerk SDM seit Jahren kostenlos zur Verfügung gestellt. Auf dem Areal befinden sich Spielgeräte, ein Pavillon und eine Baracke. Ausserdem befindet sich hinter dem Friedhof noch eine grosse Wiese. Auf Antrag aus der Kirchbürgerschaft soll das Projekt mit einem Beitrag von 100'000 Franken unterstützt werden. Ziel ist es, das Gelände für die Bevölkerung attraktiver zu gestalten und generationenübergreifend zu nutzen. Geplant sind ein Begegnungsplatz und eine Erweiterung des Spielangebots. Die Pflege und Instandhaltung wird die Politische Gemeinde übernehmen. Die Kirchbürgerschaft hat dem Antrag «Beitrag an Begegnungspark Diepoldsau» einstimmig zugestimmt. Damit ist der Weg geebnet für einen frei zugänglichen Ort, an dem sich Menschen aller Generationen treffen, spielen und erholen können.

Ebenfalls einstimmig genehmigte die Kirchbürgerschaft die Jahresrechnung 2025, das Budget 2026 sowie die Revision der Kirchgemeindeordnung (KGO).

In der vollbesetzten evangelischen Kirche Diepoldsau fand am Sonntag, 15. März, ein besonderer ökumenischer Familiengottesdienst unter dem Thema «Zukunft säen» statt.
Gemeinsam gestaltet wurde die Feier von Pfarrer Andreas Brändle (Evangelisch-reformierte Kirche Diepoldsau-Widnau-Kriessern), Diakon Bernd Bürgermeister (Katholische Antoniuspfarrei Diepoldsau-Schmitter) und Pfarrer Daniel Jaberg (Evangelisch-methodistische Kirche Diepoldsau). Unterstützt wurden sie von den Katechetinnen Heidi Heule, Alexandra Moser und Miriam Vogel sowie den Schülerinnen und Schülern der 2. Klassen.
Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von der Gruppe Folk Family. Mit Liedern wie Morning has broken, Lord I hope this day is good und Wer bittet, dem wird gegeben sorgten sie für eine stimmungsvolle Atmosphäre.
Im Mittelpunkt stand das Bild vom Säen und Wachsen. Die drei Pfarrpersonen griffen dieses Thema in ihren Gedanken auf. Die Kinder gestalteten während des Unterrichtes Blumen, auf denen sie ihre eigenen Ideen festhielten, wie sie «Samen» im Alltag säen können. Genannt wurde unter anderem das Trösten von traurigen Menschen, das Teilen des Znünis, Hilfe anbieten oder einfach eine Umarmung schenken.

Am Ende des Gottesdienstes erhielten die Besucherinnen und Besucher ein kleines Bhaltis: von den Kindern gebastelte Samenkugeln, die zuhause an einem passenden Ort zum Wachsen gebracht werden können.

Im Anschluss luden die Kirchgemeinden unterstützt vom Gemeinnützigen Frauenverein Diepoldsau im Rahmen der Fastenaktion zu Suppe mit Wienerli ins Kirchgemeindehaus ein – eine Gelegenheit zum Austausch und gemütlichen Beisammensein für einen guten Zweck.

Das Osterfest rückt immer näher – und so drehte sich bei der ökumenischen Kirche Kunterbunt am 14. März in der Antoniuspfarrei in Diepoldsau alles rund ums Ei und die Bedeutung von Ostern.

Manuela Fiorini und Petra Merz Kellenberger hatten für die rund 50 Gäste ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. An verschiedenen Posten konnten die Kinder gemeinsam mit ihren Begleitpersonen aktiv werden und spielerisch Neues entdecken.
So wurden etwa Hühner für den Osterstrauch gebastelt, in einem spannenden Experiment getestet, wie viel Gewicht Eierschalen tragen können und in einem kleinen Kino die Ostergeschichte angeschaut. Besonders beliebt waren auch das Backen und Verzieren von eigenen Donuts. Geschicklichkeit war bei der Eier-Stafette und dem Eier-Boccia gefragt. Ein besonderes Highlight war die Begegnung mit echten Hühnern – so konnten die Kinder hautnah erleben, was aus einem Ei entstehen kann.
In der gemeinsamen Feierzeit trugen zudem die Handpuppen Anna und Simon auf lebendige Weise zum Thema bei.
Beim anschliessenden Pastaessen klang der gelungene Vormittag in gemütlicher Atmosphäre aus.
Ein herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern.

Die nächste Kirche Kunterbunt findet wieder in Widnau statt – diesmal unter dem Thema «Das grosse Testen».

80.000 Holzklötze – motivierte Kinder und jede Menge Ideen. Das war die HolzBauWelt vom Bibellesebund Schweiz im Kirchgemeindehaus in Diepoldsau.

23 Kinder trafen sich am Wochenende vom 6. bis 8. März im evangelischen Kirchgemeindehaus in Diepoldsau, um in gemeinsamer Arbeit einzigartige Bau- und Kunstwerke zu errichten.
So entstanden Stadtmauern, Gebäude, Türme, ein Bauernhof, Treppen und vieles mehr.
Ein besonders grosser Turm wurde in der Kirche errichtet.
In den Pausen gab es Verpflegung, es wurde gesungen und die Kinder konnten die Geschichte aus dem Alten Testament von Nehemia verfolgen, der trotz vieler Widerstände die Stadtmauer von Jerusalem gemeinsam mit der Bevölkerung aufbaute.
Diese Geschichte war auch Thema im Familiengottesdienst am Sonntagmorgen.
Nach dem Gottesdienst waren alle zur Besichtigung der Kunstwerke eingeladen, bevor die Kinder ihre eigenen Bauwerke zum Einstürzen brachten und es ans gemeinsame Aufräumen ging.

Ein herzlicher Dank gilt allen Mitwirkenden und Helfenden und natürlich den Kindern, die mit viel Freude und Begeisterung die HolzBauWelt haben entstehen lassen.

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