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11 Evangelische Jugendliche aus Widnau und Kriessern wurden am Sonntag, 26. Mai 2024, in der Diepoldsauer Kirche konfirmiert: Luan Köppel, Alessio Häfelfinger, Max Schmitter, Livio Thurnheer, Aaliyah Fiorini, Noreen Tanner, Vivien Banzer, Alina Isenschmid, Colin Sonderegger, Dano Rohner und Samuel Hohl.
Die Konfirmandinnen und Konfirmanden hat im vergangenen Jahr Rainer Reich aus der Au betreut. Der von den Jugendlichen mitgestaltete Gottesdienst hatte das Jahresthema „Veränderungen“.
Die Feier wurde begleitet von der Crossover-Band unter der Leitung von Karin Fend aus Altach, die Predigt hielt Pfarrer Marcel Wildi.

 «Liebe»

An Pfingsten, 19. Mai 2024, fand in der Kirche Diepoldsau die Konfirmation statt.
13 Jugendliche wurden konfirmiert: Lynn Borter, Lenny Egger, David Frauenfelder, Nico Frei, Jamie Hensel, Fabio Keller, Mia Kuster, Tobias Kuster, Noemi Meli Garcia, Caroline Rüf, Lara Valentinelli, Jim Weibel und Helena Zollinger.
Das Thema des Gottesdienstes hiess «Liebe».
Geleitet wurde Gottesdienst von Pfr. Andreas Brändle und Diakonin Manuela Fiorini.
Für eine würdige, moderne musikalische Begleitung sorgte die Crossover-Band unter der Leitung von Karin Fend.
Der Musikverein Diepoldsau empfing die Frischkonfirmierten mit einem Ständchen vor der Kirche.

Urs Bücheler von der Kantonspolizei St. Gallen klärt über die Tricks von Betrügern auf.

Am Mittwoch, 15. Mai 2024, versammelten sich im Kirchgemeindehaus 60 Seniorinnen und Senioren zu einem aufschlussreichen und unterhaltsamen Seniorennachmittag.
Der Gastreferent an diesem Nachmittag war Urs Bücheler von der Kantonspolizei St. Gallen, der auf informative, aber auch humorvolle Weise über die verschiedenen Tricks von Betrügern aufklärte.

Nach der offiziellen Begrüssung durch Diakon Martin Nägele und Pfr. Marcel Wildi erläuterte Polizist Bücheler in einer gut strukturierten Präsentation, wie Trickbetrüger vorgehen - sei es an der Haustür, beim Einkaufen, in Bus und Bahn, am Telefon oder im Internet.
Mit Beispielen aus der Praxis verdeutlichte er den Seniorinnen und Senioren die Methoden, mit denen Betrüger versuchen, an ihr Geld oder ihre persönlichen Informationen zu gelangen. Dabei gab er wertvolle Tipps, wie man sich vor solchen Machenschaften schützen kann und wie man im Ernstfall richtig reagiert.
Die Gäste waren nicht nur fasziniert von den Informationen, sondern auch von der charmanten und zugänglichen Art, mit der Urs Bücheler sein Wissen vermittelte. Seine Anekdoten aus dem Polizeialltag lockerten die Atmosphäre auf und sorgten für einige Lacher im Publikum.

Neben der aufschlussreichen Präsentation von Urs Bücheler sorgte auch die musikalische Umrahmung von Svitlana Heinhaupt am Klavier für gute Stimmung und so trug auch sie zu einem gelungenen Nachmittag bei.

Nach der Präsentation konnten sich die Gäste bei einem feinen Zvieri stärken.

Insgesamt war der Seniorennachmittag eine gelungene Veranstaltung, die nicht nur für informative Aufklärung sorgte, sondern auch für gute Unterhaltung und gemeinsame Zeit in angenehmer Gesellschaft.


Ursula Nägele und Patrick Weder im Gespräch

Zu dem Thema «Wenn die Erde bebt» fand am 4. Mai 2024 in der evangelischen Kirche in Diepoldsau der zweite, gut besuchte, Punkt7 Gottesdienst statt.

Diakon Martin Nägele, der den Gottesdienst zusammen mit Pfarrer Andreas Brändle und Ursula Nägele vorbereitet hat, wies in seiner Predigt auf grosse vergangene Erdbeben und deren Folgen hin und spannte einen Faden, dass auch jede einzelne Person ihr persönliches «Erdbeben», nämlich schlimme Erlebnisse im Leben, haben kann - und dass es oft ein langer Weg von dem zurückblickenden «WARUM?» zu dem vorwärtsgerichteten «WOZU?» ist.
Ursula Nägele und Patrick Weder bewiesen ihr schauspielerisches Talent und trugen zu diesem Thema ein kleines Stück vor.

Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von der Punkt7-Band, bestehend aus Pfr. Andreas Brändle an Gitarre und Piano, den Sängerinnen Ruth Eggenberger, Liane Weiss, Carola Dörig und Aniela Brockmann, sowie Nathanael Graf am Schlagzeug.

Nach dem Gottesdienst traf man sich im Kirchgemeindehaus bei Getränken und Kuchen zu einem regen Gedankenaustausch.

Was bringt Freiwilligenarbeit? Diakon Martin Nägele (Mitte) befragte dazu vier Personen aus der Kirchgemeinde, von links: Patrick Weder, Simone Fehr, Jakob Zellweger und Bianca Köppel.

Am Mittwoch, 1. Mai 2024, wurde im Neugass-Treff der Tag der Freiwilligenarbeit gefeiert. Diakon Martin Nägele befragte vier Personen zu ihrer Motivation und ihren Erfahrungen. Der Podiumsdiskussion stellten sich der Unternehmer Patrick Weder, der in der Kirchgemeinde als Vizepräsident und Bauchef Diepoldsau aktiv ist und sich darüberhinaus in weiteren kirchlichen Projekten engagiert, so zum Beispiel in besonderen Gottesdiensten und bei Jugendlagern.

Die gelernte Bankkauffrau Simone Fehr konzentriert sich momentan voll auf ihre Familie mit vier Kindern und bringt dennoch die Zeit auf, sich am Projekt "Newborn" zu beteiligen: Gemeinsam mit weiteren Kolleginnen besucht und beschenkt sie Familien mit neugeborenen Kindern. So werden erste Kontakte für weitere Angebote wie dem Krabbelgottesdienst geknüpft, an dem Kinder von Geburt an bis vier Jahre teilnehmen können.

Der pensionierte Schlossermeister Jakob Zellweger hat beim Kirchenkaffee die schöne Tradition des Zopf-Mitbringens begründet und engagiert sich im Besuchsdienst der Kirchgemeinde: Die Freiwilligen besuchen Kirchbürgerinnen und Kirchbürger über 80 Jahre, gratulieren ihnen zum Geburtstag und beschenken sie auch in der Adventszeit.

Die ebenfalls pensionierte Bianca Köppel bewirtet an vielen Sonntag die Gäste, die nach dem Gottesdienst ins Kirchgemeindehaus kommen und bei angeregten Gesprächen beisammensitzen. Alle Anwesenden waren sich einig, dass Freiwilligenarbeit bereichernd und motivierend ist, weil bei den Einsätzen viel Dankbarkeit und Anerkennung zurückkommt.

Einmal mehr verwöhnten die beiden freiwilligen Neugass-Treff-Gastgeberinnen Ursula Nägele und Susanne Stierli mit Kaffee und selbstgemachten Kuchen.

Maria Garcia, Gründerin und Organisatorin von "Frühstück mit Tiefgang", im Gespräch mit Referent Raimund Möhl von Global Aid Network (GAiN).

Am Samstag, 27. April 2024, luden die Organisatorin Maria Garcia und das Gastro-Team mit Monika Kehl, Iris Graf und Andrea Irps zum "Frühstück mit Tiefgang". Rund 60 Gäste folgten der Einladung und genossen gemeinsam ein köstliches Frühstück, liebevoll zubereitet von Monika Kehl. Anschliessend erzählte Raimund Möhl von Global Aid Network (GAiN) über das von ihm betreute Projekt "Water for Life". Das Publikum war tief beeindruckt von der pragmatischen, unkomplizierten Hilfe in Tansania. So erstellt GAiN Trinkwasserbrunnen (inzwischen sind es über 3000). Das Ziel ist, dass die Menschen maximal 4 km zum nächsten Brunnen gehen müssen. Sobald GAiN einen Brunnen realisiert hat, übergibt ihn die Organisation an eine von der ansässigen Bevölkerung gestellten Brunnenkommission, welche für die faire und einwandfreie Trinkwasserversorgung verantwortlich ist. Das christliche Hilfswerk GAiN zeichnet sich dadurch aus, dass es Sitten und Bräuche der Bevölkerung respektiert und ihr dann auch die volle Verantwortung für die Nutzung der Brunnen übergibt. Der spannende Vortrag wurde mit einem starken Applaus verdankt.

Unsere Kirchgemeinde ist Partnerin von GAiN, Maria Garcia, Ressortleiterin Diakonie und Erwachsenenbildung, ist selber bei GAiN aktiv und betreut unter anderem Projekte in Albanien.

Karin Fend (am Piano) mit der Alt-Sektion des Frauenchors Widnau.

Am Neugass-Treff vom 3. April 2024 sangen der Frauenchor Widnau mit einem interessierten Publikum unter der Leitung von Karin Fend bekannte traditionelle Frühlingslieder. Kanons und vom Frauenchor gesungene zweite Stimmen bereicherten den Liedschatz. Weitere Höhepunkte bildeten die Liedvorträge des Frauenchors. Vor und nach dem gemeinsamen Singen fanden die Gäste genügend Zeit zum gemeinsamen Austausch bei Kaffee und Kuchen. Im Interview mit Diakon Martin Nägele lernten die Gäste die Kirchenmusikerin Karin Fend näher kennen. Wer wusste schon, dass die studierte Bauingenieurin ihr Haus in Altach selber geplant hat? Allerdings war ihr die Musik schon seit ihrer Kindheit nah. Zu Hause wurde viel gesungen. Schon früh war Karin von der mächtigen Orgel in der Kirche Altach fasziniert. So ist es nicht verwunderlich, dass sie lange vor ihrem Kirchenmusikstudium in St.Gallen erfolgreich öffentlich auftrat.

In einem Interview würdigte Martin Nägele eine weitere Persönlichkeit, die bereits an etlichen Neugass-Treffs aktiv und umsichtig als Gastgeberin gewirkt hatte: Susanne Stierli. Auf die Frage nach ihren Hobbys antwortete sie kurz und bündig: "Helfen!" So engagiert sie sich auch im A-Treff in Heerbrugg, dem Treffpunkt für Menschen in materieller Not. Die feinen Kuchen stammten einmal mehr von Ursula Nägele, die seit seiner Gründung aktiv im Neugass-Treff-Team mitwirkt. Die Mesmerin und Hauswartin Monika Kehl sorgte für eine tadellose Raumeinrichtung und Infrastruktur, die für das offene Singen nötig war. Die Gäste bedankten sich bei allen, die zum Gelingen des Neugass-Treffs beigetragen hatten, mit einem kräftigen Applaus.

Die Crossover-Band mit dem Projektchor Rebstein. Musikalische Leitung: Karin Fend (am Piano).

Am Samstag, 23. März 2024, lud die Evangelische Kirchgemeinde zum Crossover-Konzert in die evangelische Kirche Diepoldsau ein. Rund 80 Gäste kamen und genossen das abwechslungsreiche Angebot an mitreissender Musik und inspirierenden Texten. Durch den einzigartigen Anlass führte Pfr. Andreas Brändle mit eigenen Texten und dem Einbezug der Diepoldsauer Mundartdichterin Berta Thurnherr und dem Äthiopier Dadi Tadesse. Auch der Gitarrist Thomas Ruez brachte bei Anmoderationen von Liedern weitere Facetten von "Heimat" ein. Alle vorgetragenen Textbeiträge zeigten, dass "Heimat" vieles bedeuten kann: Heimat als Ort, wo man aufgewachsen ist oder wo man hinzieht und sich wohlfühlt, aber auch in Form vertrauter Beziehungen in privaten Netzwerken und (Kirch-)Gemeinden. Heimat kann überall sein, und sie kann auch verloren gehen.

Die Crossover-Band unter der Leitung der Kirchenmusikerin, Organistin und Pianistin Karin Fend zeigt sich bei jedem Auftritt wieder neu. Diesmal dabei waren Thomas Ruez, Gitarre und Gesang; Tobias Spirig, Schlagzeug; Ian Spirig, Bass, und Karin Spirig, Gesang. Der Projektchor Rebstein, ebenfalls unter der Leitung von Karin Fend, bereicherte das Repertoire mit klangvollen Liedern. Die Mesmerin Martina Lüchinger sorgte einmal mehr für einen gastlichen Kirchenraum und überraschte mit atemberaubend schönen Fotos aus dem Diepoldsauer Umland an den Wänden und als Grossprojektion.

Nach 80 Minuten aktivem Mitsingen und herzlichem Applaus waren alle Gäste zum Apéro im Kirchgemeindehaus eingeladen, liebevoll vorbereitet und aufmerksam serviert von Bärbel Kuster, die der Kirchgemeinde jahrzehntelang als umsichtige Mesmerin diente.

Neu gewählt und ab 1. Juli 2024 im Amt, v.l.: Thomas Kuster (Präsidium); Simon Spirig (Kivo); Jürg Schmidheiny, Mirco Heeb und Samuel Anliker (GPK).

Kirchgemeinde mit fünf neuen Köpfen

An der Kirchgemeindeversammlung der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Diepoldsau-Widnau-Kriessern vom Sonntag, 17. März 2024 in der Kapelle Widnau, wurden fünf neue Behördenmitglieder gewählt: Thomas Kuster ins Präsidium; Simon Spirig in die Kirchenvorsteherschaft (Kivo); Samuel Anliker, Mirco Heeb und Jürg Schmidheiny in die Geschäftsprüfungskommission (GPK). Die Gewählten treten ihr Amt ab 1. Juli an. Auf den 30. Juni treten Thomas Widmer, Präsidium, und Jeannette Heule, GPK, zurück.

Allen Anträgen zugestimmt

Die Kirchbürgerschaft befürwortete eine stärkere finanzielle Beteiligung an der Genossenschaft Alterswohnungen Diepoldsau Schmitter: eine Kapitalerhöhung durch Anteilscheine von 400'000 Franken (Mindestlaufzeit zehn Jahre) und ein Darlehen von 600'000 Franken (Mindestlaufzeit drei Jahre). Die Kivo ist befugt, dieses finanzielle Engagement bis Ende 2025 umzusetzen. Ebenso wurde einer Verlegung des Schulpavillons beim Schulhaus Mitteldorf auf das Grundstück der Kirchgemeinde beim Sonnen-Spielplatz zugestimmt. Die Kivo kann die Details dieser Verlegung wie Laufzeit und Baurechtszins direkt mit der Politischen Gemeinde Diepoldsau aushandeln.

Zur ökumenischen «Kirche Kunterbunt» fanden sich am Samstag, 16. März, über 40 Kinder und Erwachsene im evangelischen Kirchgemeindehaus ein, um Kirche einmal anders zu erleben.

Unter dem Motto «We are family» haben Sozialdiakonin Manuela Fiorini und Petra Merz-Kellenberger, Familienpastorale Mitarbeiterin, mit dem gemeinsamen Team verschiedene Posten und Spiele eingerichtet, welche die Kinder alleine oder zusammen mit ihren Begleitungen bewältigen konnten.
So konnte gemalt und gebastelt werden, es wurden Polaroid-Bilder zum Mitnehmen gemacht und es gab Geschicklichkeitsspiele, die nur gemeinsam bewältigt werden konnten.
Ausserdem konnten in der Kapelle unter der Aufsicht von Kirchenmusikerin Karin Fend die Orgel, das Piano und ein Schlagzeug «bespielt» werden. Die ganz Mutigen wagten sich neben der Kapelle am Binnenkanal an den Posten Kanalüberquerung, den Diakon Martin Nägele vorbereitet hatte.
Nachdem sich alle ausgetobt hatten, wurde eine Andachtsfeier in der Kapelle begangen.
Dort erzählte Manuela Fiorini die Geschichte von den sehr verschiedenen Zwillingsbrüdern Jakob und Esau, die von Neid und Konkurrenz unter Geschwistern handelt.
Nach gemeinsamen Gebet und Gesang konnten sich die Gäste bei Penne mit verschiedenen feinen Sossen, Salat und Donuts stärken.
Danach endete die Kirche Kunterbunt für dieses Mal.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden, die diesen Anlass zu einem schönen erlebnisreichen Ereignis werden liessen.

Der nächste Anlass «Kirche Kunterbunt» findet am 15. Juni 2024 in Balgach unter dem Motto
«Ich bin stark» statt, zu dem alle wieder herzlich eingeladen sind.

Rund 40 Gäste erschienen.

Am Samstag, 9. März 2024, feierte die Gemeinde den von Diakon Martin Nägele neu eingeführten Punkt7-Gottesdienst in der evangelischen Kirche Diepoldsau. Rund 40 Gäste erschienen und erfreuten sich an der stimmungsvollen Beleuchtung, an der Predigt zum Thema "Volle Kraft voraus" und an den Worship-Songs der Punkt7-Band.

Ursula Nägele begrüsste die Gäste und überraschte sie mit einer witzigen Soap Opera, in der es darum ging, über den eigenen Schatten zu springen und Neues zu wagen. Diakon Martin Nägele führte diese Gedanken in seiner Kurzpredigt weiter aus. Die Punkt7-Band unter der Leitung von Pfr. Andreas Brändle (Piano, Gitarre), den Sängerinnen Liane Weiss, Carola Dörig und Aniela Brockmann und einem jungen Schlagzeuger umrahmte die Feier musikalisch.

Das Punkt7-Team unter der Leitung von Diakon Martin Nägele, Ursula Nägele und Pfr. Andreas Brändle sucht weitere Freiwillige zur Mitgestaltung des in jeder Hinsicht "jungen" Punkt7-Gottesdienstes. Aktuell sind noch zwei Plätze in der Band zu besetzen (Bass und Gitarre) und ebenso eine Person, die im Bereich Bühnentechnik und Beleuchtung versiert ist. Wer Interesse hat, wende sich bitte direkt an Diakon Martin Nägele, martin.naegele@refmittelrheintal.ch. Weitere Infos finden sich auch auf refdwk.ch.

Am Mittwoch, 6. März 2024, war der 77-jährige Gärtnermeister, Publizist und Referent Peter Lippus im Neugass-Treff zu Gast. Sein rund einstündiger Vortrag "Grüner Daumen" faszinierte die rund 40 Besucherinnen und Besucher von Anfang an, weil der Fachmann ohne Umschweife und mit detaillierter Sachkenntnis sein grosses Wissen in der Gartenpflege vermittelte - von geeigneten, auf die jeweiligen Pflanzen zugeschnittenen Düngungsmethoden über zu berücksichtigende Wetterfaktoren, saisonal wichtige Massnahmen bis hin zur umweltschonenden Schädlingsbekämpfung. Bereits zu Beginn des Vortrags erhielten die Gäste eine übersichtliche Dokumentation mit den wichtigsten Gartentipps, die sie mit persönlichen Notizen ergänzten.

Einmal mehr zeigte sich Diakon Martin Nägele als versierter Moderator und Interviewer, der dem Gast manch interessante persönliche Bemerkung entlocken konnte. Die anschliessende Fragerunde wurde rege benutzt und stellte das wertvolle, jahrelang erworbene Fachwissen von Peter Lippus einmal mehr unter Beweis. Ein kräftiger Applaus beschloss den offiziellen Teil und zum Ausklang sass man gemütlich und angeregt diskutierend beisammen. Ursula Nägele verwöhnte die Gäste mit leckeren Chüechli, passend zum Thema in Blumenform.

Am Sonntag, 3. März 2024, wurde die «LEGO®Stadt» mit einem Gottesdienst in der evang. Kirche Diepoldsau gefeiert und anschliessend im Kirchgemeindehaus bestaunt.

Vor vollen Bankreihen führte Pfr. Andreas Brändle als souveräner Gastgeber und "Master of Ceremony" durch die Feier. Marc Lendenmann vom Bibellesebund, der die Legosteine für die Stadt in einem grossen Anhänger mitgebracht und die rund 40 Kinder zum Bau angeleitet hatte, erzählte die biblische Geschichte von Jesus als Menschenfischer szenisch mit einfachen Mitteln. Nach und nach entstanden auf gestapelten Lego-Kisten der See Genezareth (als blaues Tuch), das Ufer (aus Jute), die Schiffe (als rote Plastikteller). Also eine anschauliche Kulisse, die von Jesus und seinen Jüngern belebt wurde.

Bei einem Apéro wurde dann die in zwei Nachmittagen aufgebaute «LEGO®Stadt» von Gross und Klein bestaunt. Stolz präsentierten die jungen Baumeisterinnen und Baumeister ihre Werke. Organisiert wurde dieser unvergessliche Anlass von Fritigstreff-Leiterin Heidi Heule und ihrem Team, bestehend aus Monika Frei, Neschi Kuster und Yvonne Steiger. Weitere helfende Hände boten rund ein halbes Dutzend Pfefferstern-Jugendliche, die sich mit ihrem Einsatz einige Punkte auf dem Weg zur Konfirmation verdienen konnten.

Heidi Heule und ihr Team sind immer wieder dankbar für Helferinnen und Helfer, die sich in kirchlichen Projekten wie «LEGO®Stadt», Holzbauwelt, Fritigstreff (Diepoldsau) und Ki-Treff (Widnau) engagieren.

Bericht zum «LEGO®Stadt»-Aufbau vom Samstag, 2. März 2024

Bericht zum «LEGO®Stadt»-Aufbau vom Freitag, 1. März 2024

Am Freitag, 1. März 2024, eröffneten rund 40 Kinder der 2. bis 6. Primarklasse im evang. Kirchgemeindehaus Diepoldsau eine grosse «LEGO®Stadt»-Baustelle. Unter der Leitung von Marc Lendenmann vom Bibellesebund wurden fleissig Häuser, Kirchen, Burgen, Autos und Töffs nach Plan zusammengebaut. Mit Unterstützung des organisierenden «LEGO®Stadt»-Teams (Heidi Heule, Monika Frei, Neschi Kuster, Yvonne Steiger) und Pfefferstern-Jugendlichen schafften die Kinder von 13.30 bis ca. 20.30 Uhr eine beachtliche Etappe. Am Abend standen bereits die ersten Häuserzeilen mit Vorgarten und parkierten Fahrzeugen.

Aufgelockert wurden die herausfordernden Bauarbeiten mit einem Hot-Dog-Znacht und einem abwechslungsreichen Programm von Marc Lendenmann, der den Kindern auf unterhaltsame Art die grosse Bedeutung und Vielfalt der Bibel näherbrachte.

Am Samstag, 2. März, folgt die zweite Bauetappe, und am Sonntag, 3. März, wird Pfr. Andreas Brändle mit der Gemeinde einen Gottesdienst mit Bezug zur «LEGO®Stadt» feiern. Anschliessend sind alle zur Legostadt-Besichtigung eingeladen.

Heidi Heule (links) mit den Fritigstreff-Kindern beim Singen.

Am Sonntag, 18. Februar 2024, luden Pfarrer Andreas Brändle und das Fritrigstreff-Team unter der Leitung von Heidi Heule zum Familiengottesdienst "Ich bin behütet" ein. Bekanntlich sind die Wörter "behütet" und "Hut" miteinander verwandt, und auch die von den Kindern vorgestellten Kopfbedeckungen "behüten" vor Hitze, Kälte, Regen, Schnee und Stürzen. In seiner Predigt zeigte Pfr. Andreas Brändle die Bedeutung von Kopfbedeckungen in verschiedenen Religionen auf. Während in reformierten und römisch-katholischen Kirchen jede Art von Kopfbedeckung als respektlos gilt, sind sie in jüdischen (Kippa für Männer) und christlich-orthodoxen Kirchen (Kopftücher für Frauen) vorgeschrieben.

"Behütet sein" geht aber weit über das Huttragen hinaus, es bedeutet beschützt und geborgen sein. So konnten die Kirchenbesucher auch zu den Fragen "Wen behüte ich?" und "Wer behütet mich" ihre Antworten auf Zettel schreiben, die dann auf grossen Pinwänden platziert wurden. Am Schluss des Gottesdienstes konnten diese Notizen dann auch der Nähe studiert werden. Pfr. Andreas Brändle bedankte sich beim Fritigstreff-Team, an dieser Feier vertreten durch Heidi Heule, Monika Frei und Neschi Kuster, bei der Mesmerin Martina Lüchinger und bei der Kirchenmusikerin Karin Fend, die einmal mehr für souveräne musikalische Begleitungen und ergreifende Soli an Klavier und Orgel sorgte.

Anschliessend waren alle zum Kirchenkaffee eingeladen, aufmerksam bewirtet von Bärbel Kuster.

Enrico Lenzin bläst eine Fanfare auf dem Kuhhorn. Wer sich für diesen einzigartigen Musiker interessiert, findet auf enricolenzin.com viele interessante Informationen.

Am Mittwoch, 7. Februar 2024, zog der bekannte Perkussionist und Alphornspieler Enrico Lenzin die Gäste des Neugass-Treffs in seinen Bann. Das abwechslungsreiche Programm eröffnete er mit einem klangvollen Alphornspiel - das Instrument in der einen, eine Talerschwingschüssel in der anderen Hand. Während des ganzen Spiels kreiste der Fünfliber in der Schüssel und liess den ganzen Vortrag zu einem unvergesslichen Klangerlebnis werden. In einem umsichtig geführten Interview mit Diakon Martin Nägele wusste der Musiker viel Interessantes über sein Leben und sein Laufbahn zu erzählen.

Bei Tourneen in Südamerika, Südafrika. Sibirien und in der Schweiz beglückte Enrico Lenzin insgesamt Hunderttausende von Zuhörerinnen und Zuhörern mit seiner einzigartigen Musik, die Schweizer Folklore überzeugend und originell mit Elementen des Jazz und Pop verbindet. Den entscheidenden Durchbruch schaffte er mit seinem vielbeachteten Auftritt in der Sendung "Die grössten Schweizer Talente". Private, geschäftliche und öffentliche Auftraggeber begannen sich für ihn zu interessieren und engagierten ihn - so beispielsweise zahlreiche Schweizer Botschaften, aber auch Firmen und Institutionen.

Dank seiner Einzigartigkeit und Offenheit, sich auf Unbekanntes einzulassen, kann Enrico Lenzin heute von seiner Musik leben. Das Interview wurde aufgelockert mit weiteren musikalischen Beiträgen auf dem Hang (steeldrumähnliches, mit der Hand bespieltes Instrument), einem Schlauch-Alphorn (Schlauchlänge exakt 3,8 Meter, also gleich lang wie ein Alphorn) und zum Schluss mit einer virtuosen Rhythmuseinlage auf dem Waschbrett. Dank der von Martin Nägele präsentierten und von Enrico Lenzin kommentierten Bildern und Videos erhielt man weitere spannende Einblicke in das Wirken des Musikers.

Vorher und nachher genossen die Besucherinnen und Besucher die grossartige Gastfreundschaft von Ursula Nägele und ihren Helferinnen. Mit leckerem selbstgemachtem Gebäck sorgte die Gastgeberin für manche "Ahs" und "Ohs". Der Neugass-Treff ist ein Angebot der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Diepoldsau-Widnau-Kriessern, findet jeden ersten Mittwoch im Monat von 16 bis 19 Uhr im Kirchgemeindehaus Widnau statt und steht allen Interessierten offen.

Am 27. Januar 2024 lud die Crossover-Band unter der Leitung von Karin Fend zu einer christlichen Gemeindefeier mit dem Thema «Alles neu» in die evangelische Kapelle in Widnau ein.
Karin Fend, Piano und Gesang, Thomas Ruez, Gitarre und Gesang, Jonas Hutter, Percussion, Ian Spirig, Bassgitarre sowie Melissa Kehl als Gastsängerin begeisterten das Publikum mit Liedern wie «You`ll never walk alone», «Somewhere over the Rainbow» und «Another Day in Paradise», dessen Text von Thomas Ruez vorab auf deutsch rezitiert wurde.
Zwischen den Musikstücken gab Katechetin Heidi Heule den Besucherinnen und Besuchern mit ihren Ausführungen einen Vorausblick wie das Jahr 2024 verlaufen könnte. Als besonderes Highlight zeigte sie Utensilien, die sie in einem Glas sammelte, die symbolisch für die bevorstehenden Erfahrungen und Herausforderungen standen.
Die Musik der Band, die vom Publikum mit viel Applaus belohnt wurde, und die gemeinsamen Gesänge schufen eine Atmosphäre der Erneuerung und des Optimismus für das kommende Jahr.
Zum Ende der Feier bekamen die Besuchenden beim Verlassen der Kapelle ein Glas, um dieses mit eigenen Dingen, die ihnen wichtig sind, füllen zu können.
Anschliessend lud Kirchenwirtin Iris Graf mit Unterstützung von Karin Peterer zu einem Apéro ins Kirchgemeindehaus ein.

Am 3. Advent haben die Kinder vom Diepoldsauer Fritigstreff die Geschichte «Em Hirt Simon sini vier Liechter» aufgeführt.

Die Hirtin Simone hat die Aufgabe bekommen, sich um ein neugeborenes Schaf zu kümmern, das von seiner Mutter verstossen wurde. Dieses lebhafte Schaf hielt Simone dermassen auf Trab, dass sie es gar nicht bemerkt hat, als das Lamm während dem Schlaf abgehauen ist. Nun lag es an Simone, das Schäflein zu suchen. Als Hilfe hat ihr die Hirtin Lilly vier besondere Lichter mitgegeben. Es war dunkel und zum Teil gefährlich auf der Suche. Simone begegnete einem Wolf, einer Räuberin und zwei Bettlern. Allen hat sie eines von ihren Lichtern geschenkt, weil es denen nicht gut ging und Simone der Meinung war, etwas Licht würde ihnen guttun. Zu guter Letzt konnte der eine Bettler Simone den Weg zum Stall weisen, wo das Schäflein gelandet ist. Die Freude war gross, als Simone das verlorene Schaf wiedergefunden hat – bei Maria und Josef und dem neugeborenen Jesuskind.

Das Krippenspiel, das von den Besuchern mit grossem Applaus belohnt wurde, wurde geleitet von Heidi Heule, Monika Frei, Neschi Kuster und Larissa Wüstner.  Musikalisch untermalt wurde die Geschichte von Karin Fend.
Im Anschluss gab es einen feinen Weihnachtsgruss für alle zum Mitnehmen. Draussen vor der Kirche wartete Punsch und Guetzli auf die Besucherinnen und Besucher.  
Als Dankeschön haben die teilnehmenden Kinder ein Geschenk bekommen.

Die Crossover-Band mit den Padres Cantantes unter der Leitung von Karin Fend (Piano).

"Auf dem Weg" - unter diesem Thema erfreuten die Crossover-Band und die Padres Cantantes unter der Leitung von Karin Fend am Samstag, 9. Dezember 2023, die Gäste in der evangelischen Kapelle Widnau. Die mitreissenden Lieder zum Hören und Mitsingen ernteten begeisterten Applaus. Pfarrer Andreas Brändle nahm die Besucherinnen und Besucher mit auf den Weg zur tiefgründigen Betrachtung eines Bildes, welches Maria mit dem Jesuskind auf einem landenden Schiff zeigt. Am Ufer verschiedene Menschen - erwartend, leidend, nachdenklich. Jesus wird auf den Weg geschickt, um Licht in die Welt zu bringen.

Eine wichtige Wegmarke bedeutete auch der Abschied der vier Crossover-Sängerinnen. Nach 11 Jahren unermüdlichen Einsatzes haben sich Ruth Eggenberger, Liane Weiss, Carola Dörig und Aniela Brockmann entschieden, neue musikalische Wege zu gehen. Pfarrer Andreas Brändle und die leitende Kirchenmusikerin Karin Fend bedankten sich bei den Frauen mit bewegten Worten und wunderschön-üppigen Blumensträussen.

Dennoch bleibt "Crossover" weiterhin auf dem Weg. Auch 2024 sind wiederum vier "Crossover"-Anlässe geplant. Und wiederum steht die Musik zum Hören und Mitsingen im Mittelpunkt.

Monika Frei vier MIA-Helferinnen am Verkaufsstand - der Erlös geht an Lemuel Swiss.

MIA - Mädchen in Aktion - ist ein Angebot der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Diepoldsau-Widnau-Kriessern für Mädchen ab der 5. Klasse. Gemeinsam erleben sie Abenteuer, toben sich kreativ aus, spielen, schauen Filme, diskutieren über Gott und die Welt, essen und tanzen gemeinsam - und sie engagieren sich immer wieder für wichtige Projekte. 

So auch am Freitagabend, 8. Dezember 2023, am Advents-Träff in Diepoldsau. Unter der Leitung von Sozialdiakonin Manuela Fiorini und unter tatkräftiger Mithilfe von Monika Frei, Mitglied der Kirchenvorsteherschaft und Ressortleiterin Familien, Kinder & Jugend, sowie der Primar- und Religionslehrerin Melanie Weder boten die MIA-Mädchen selbst hergestellte Artikel an.

Vom liebevoll verzierten Zündholzschächteli bis zu schön gestalteten Windlichtern, Autogrammkarten und Zündwürfeln hatten Kundinnen und Kunden die Qual der Wahl. Von anmächeligen Krömli, Donuts und Toasts bis hin zu süffigem Glühwein, Punsch und heisser Schoggi wurde der Gaumen rundum verwöhnt.

Der Verkaufsertrag geht vollständig an die Hilfsorganisation Lemuel Swiss, welche auf Haiti wertvolle Ausbildungs- und Arbeitsplätze anbietet und so die Armut wirkungsvoll bekämpfen hilft.

Schöne Bescherung: der Samiklaus versorgt die Gäste mit Handfutter.

Am Mittwoch, 6. Dezember 2023, waren alle Interessierten an eine Samiklaus-Feier ins Kirchgemeindehaus Widnau eingeladen - ein Anlass mit grosser Überraschung. Denn die Frage des Tages lautete: Welche bekannte Widnauer Persönlichkeit steckt hinter dem Samiklaus? Obwohl sich die Gäste bis zur Auflösung dieses Rätsels gedulden mussten, verlief alles doch recht unterhaltsam. Diakon Martin Nägele interviewte den Samiklaus über seine Herkunft, sein Engagement und seine Erlebnisse bei den Besuchen. Anschliessend leerte der Klaus Nüssli, Schöggeli und Mandarinli auf den Tischen aus, dabei kamen auch die kleinen Gäste nicht zu kurz. Diese durften nach der Bescherung dann auch mit Ursula Nägele in eine liebevoll vorbereitete Backstube hinuntersteigen und Grittibänzen formen.

Währenddessen entkleidete sich der Klaus vor den Erwachsenen - und siehe da: Wer kam zum Vorschein? Der zukünftige Schulpräsident von Widnau, Matthias Sieber. Martin Nägele entlockte seinem Gast viel Wissenswertes über seine Person, seine langjährigen Einsätze zum Wohle der Dorfgemeinschaft, insbesondere in der Kommission für die Klausbescherung Widnau und im Turnverein. Ebenso ermöglichte der beherzte Ur-Widnauer erste Einblicke in seine zukünftige Tätigkeit. Sein Credo: keine kurzatmige Pflästerlipolitik, sondern vorausschauendes, strategisches Planen und Handeln. "Ich will nicht plötzlich Container aufstellen, nur weil ich eine seriöse Schulraumplanung verschlafen habe."

Der Vorabendanlass wurde in gemütlicher Runde und bei angeregten Gesprächen beendet. Ein besonderer Dank geht an Diakon und Interviewer Martin Nägele, an die umsichtige Grittibänzbäckerin Ursula Nägele, an Maria Garcia, welche hinter den Kulissen der Klausbescherung den nötigen Schub verlieh sowie an das Mesmer- und Hauswartteam Monika Kehl und Andrea Irps, die jederzeit für saubere, liebevoll dekorierte Räume sorgen.

Kürzlich sammelte der Gemeinnützige Frauenverein Diepoldsau für den A-Treff in Heerbrugg. Es kamen Lebensmittel, Hygieneartikel und Gutscheine für Lebensmittelgeschäfte mit einem Wert von 690 Franken sowie einen Barbetrag von 1'000 Franken zusammen.
Am Dienstag, 21. November, wurden die Spenden dem A-Treff-Team in Heerbrugg übergeben.
Ein herzliches Dankeschön für die grosse Solidarität!

Übergabe der Spenden: v.l. Franziska Weder und Maria Garcia Silva (beide A-Treff) nehmen die Spenden von Martina Lüchinger und
Annemarie Köppel (beide Gem. Frauenverein Diepoldsau) entgegen.

Willy Gasser (rechts) mit Diakon Nägele im Gespräch.

Am Mittwoch, 8. November 2023, war der regional bekannte und beliebte ehemalige Bestatter Willy Gasser zu Gast im Neugass-Treff (evang. Kirchgemeindehaus Widnau) und stellte sich den Fragen von Diakon Martin Nägele. Zuvor wurden die Gäste mit feinem Gebäck von Maria Garcia und einer köstlichen Kürbissuppe von Ursula Nägele verwöhnt.

Als gläubiger Christ hat der 88-jährige Willy Gasser keine Angst vor dem Tod. Für ihn bedeutet der Tod einen Übergang vom irdischen zum himmlischen Leben. "Die meisten Menschen, die ich während 60 Jahren bestatten durfte, hatten entspannte, friedvolle Gesichtszüge", erzählt er. "Es gab aber auch schlimme Ausnahmen, zum Beispiel bei Unfallopfern. Und wenn Kinder sterben mussten, war ich immer sehr traurig; das hat mich dann lange Zeit beschäftigt."

Im Interview mit Diakon Martin Nägele zeigte sich Willy Gasser als engagierter Gesprächspartner, der heute noch stolz auf seine rund 60-jährige Bestattertätigkeit ist, die er bis 2015, seinem 80. Lebensjahr, ausführte. Auf die Frage "Mit wem wärst Du gerne allein in einem Lift?", antwortete er ohne Zögern: "Mit Gott". "Und mit wem auf keinen Fall?" - "Ich kenne niemanden, mit dem ich es nicht aushalten würde."

2015 stellte sich Willy Gasser im Schweizer Fernsehen SRF einem TV-Interview mit Kurt Aeschbacher. Mit seiner direkten Art, seinem tiefen Glauben und seiner klaren Sprache gewann er praktisch das ganze Publikum für sich. Seine starke Persönlichkeit überzeugte auch die rund 40 Neugass-Treff-Gäste, die seine Ausführungen mit einem herzlichen Applaus quittierten.

Am 4. November 2023 trafen sich interessierte Frauen zu einem gemeinsamen Frauenzmorge auf Einladung des Gemeinnützigen Frauenvereins und der Katholischen Frauengemeinschaft im evangelischen Kirchgemeindehaus.

Zuerst wurde in gemütlicher Runde ein feiner Zmorge genossen und anschliessend stellten Kathrin Heusser und Heinz Stähli aus Grabs ihr Hilfsprojekt Maishamema Foundation (www.maishamemafoundation.org) in Tansania vor.

Diese Organisation engagiert sich vorwiegend in der medizinischen Versorgung der Menschen in Kibanga, einer Region mit rund 15000 Einwohnern. Diese verfügen oft über keinen oder begrenzten Zugang zu sauberem Wasser, medizinischer Einrichtungen und schulischer Bildung.

Die Ausführungen von Kathrin Heusser und Heinz Stähli waren sehr interessant und berührend. Den Anwesenden wurde vor Augen geführt, wie mit relativ wenig vielen Menschen geholfen werden kann.

Die Spenden gingen dann auch vollumfänglich an die Maishamema Foundation. Ein herzliches Dankeschön an alle Anwesenden!

Der Neugass-Treff findet jeweils am 1. Mittwoch im Monat von 16 bis 19 Uhr im Kirchgemeindehaus Widnau an der Neugasse statt.
Neben inspirierenden Begegnungen und Gesprächen werden zu diesen Anlässen Menschen eingeladen, welche aus ihrem beruflichen und privaten Leben erzählen und sich den Fragen von Diakon Martin Nägele stellen.

Der Gesprächsgast zum Feierabendgespräch am Mittwoch, 4. Oktober, war Roland Wälter.
Er ist der Alt-Gemeindepräsident von Diepoldsau, der nach 15 Jahren Tätigkeit als «Chef» der Gemeinde im September in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist.
Roland Wälter berichtete von seinen Aufgaben und Erlebnissen, so dass die Besucher einen Eindruck bekamen, welche Herausforderungen aber auch positiven Begebenheiten das Amt des Gemeindepräsidenten mit sich brachte.
Als Neu-Pensionist kommt bei Roland Wälter ebenfalls keine Langeweile auf. Er hat sich viel vorgenommen, wofür bis jetzt die Zeit fehlte.
So wurde es ein unterhaltsamer und informativer Abend, der bei einem Apéro, organisiert von Ursula Nägele, die Gelegenheit bot, sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen.

Diakon Martin Nägele und Roland Wälter im Gespräch.

Am Samstag, 23.09.2023, fand in der Kirche Diepoldsau ein Singgottesdienst zu dem Thema «Danke» statt.

Die Crossover Band, die Gruppe Chorismatics unter der Leitung von Severin Fässler, der Frauenchor Widnau, die Sängerin Claudia Loacker sowie die Brüder Hannes und Gregory Inauen präsentierten den Besuchern in der voll besetzten Kirche eine abwechslungsreiche Auswahl an Dankesliedern, welche das Thema des Gottesdienstes unterstrichen.
Es war ein Konzert der Generationen- der jüngste Sänger ist 8 Jahre, das älteste Chormitglied ist 82 Jahre jung.
Die Lieder wurden in verschiedenen Formationen vorgetragen.

Auch Pfarrer Claudius Hess trug mit seinen Texten und Zitaten ebenfalls dazu bei, dass die Besucher sich zu dem Thema «Danke und Dankbarkeit» Gedanken machen konnten.

Die musikalische Leitung hatte Karin Fend. Sie hat mit ihrer Musikauswahl den Geschmack der Gottesdienstbesucher getroffen, so dass diese die Sängerinnen und Sänger, sowie Thomas Ruez (Gitarre) und Jonas Hutter (Schlagzeug) mit grossem Applaus belohnten.

Nach dem Gottesdienst fand ein Apéro statt, welches unsere Kirchenwirtin Iris Graf für die Gottesdienstbesucher vorbereitet hatte.

Maria Garcia, Ressortleiterin Erwachsenenbildung und Diakonie in unserer Kirchgemeinde, stellt ihre kleine Bibliothek vor. Hier können Bücher und Illustrierte kostenlos ausgeliehen werden.


Seit Anfang 2023 wird der Neugass-Treff an jedem ersten Mittwoch im Monat von 16 bis 19 Uhr angeboten. Hier begegnen sich Kirchbürgerinnen und Kirchbürger mit weiteren Gästen zum regen Austausch bei Kaffee, Kuchen und weiteren Erfrischungen. Jeder Neugass-Treff hat einen Schwerpunkt. So wurde der neue Widnauer Gemeindepräsident Bruno Seelos zum Gespräch eingeladen, ein Crepes-Plausch lockte zahlreiche Gäste an, auch aus der Ukraine und aus Eritrea. In einer intensiven Runde wurden die Begriffe "Wokeness" und "Gender" diskutiert und geklärt.

Am Neugass-Treff vom Mittwoch, 6. September 2023, stellte Maria Garcia, Ressortleiterin Erwachsenenbildung und Diakonie in unserer Kirchgemeinde, das Buch "Der Bibelraucher" vor. Es ist eine Autobiografie von Wilhelm Buntz, der nach schweren Straftaten ins Gefängnis kam und dort auf besondere Weise Bekanntschaft mit der Bibel machte. Jeden Tag las er eine Seite aus dem Alten Testament, riss sie dann raus und drehte sich daraus eine Zigarette. So qualmte er sich bis zum Neuen Testament durch, das sein ganzes Leben von Grund auf änderte.

Jürg Zimmermann, Leiter der Bücherrunde, präsentierte das Buch "Dschinns", das er zurzeit mit den 11 Teilnehmenden der Bücherrunde bespricht. Fatma Aydemirs grosser Gesellschaftsroman erzählt von sechs grundverschiedenen Menschen, die zufällig miteinander verwandt sind. Voller Wucht und Schönheit fragt "Dschinns" nach dem Gebilde Familie, den Blick tief hineingerichtet in die Geschichte der vergangenen Jahrzehnte und weit voraus.

Ein weiteres Buch, "Der Fall Jesus" von Lee Strobel, stellte Claudio Meli den rund 30 Gästen vor. Ein Journalist möchte die Wahrheit wissen. Wie verlässlich ist das Neue Testament? Gibt es ausserhalb der Bibel Beweise für die Existenz Jesu? Anerkannte Beweise, wissenschaftliche Fakten, unangenehme Fragen: Lee Strobel nimmt ausgewiesene Experten ins Kreuzverhör. Was ist dran am "Fall Jesus"?

Der Anlass wurde bereichert mit der wunderschönen Klaviermusik von Switlana Heinhaupt, die unter klavierschuleinsolito.com erreichbar ist. Für strahlende Augen sorgte auch die Verlosung von drei "Bibelraucher"-Büchern. Und einmal mehr wurden im Neugass-Treff Freundschaften gepflegt und neue Bekanntschaften geknüpft.

Am Samstag, 1. Juli 2023, präsentierte sich die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Diepoldsau-Widnau-Kriessern am Dorfplatz-Fest in Diepoldsau mit einem Fallbalken plus Bassin. Darauf setzten sich zehn bekannte Persönlichkeiten aus der Region:

Kuspi 23 (Kurt Spirig, Künstler, Gestalter des Dorfplatzbrunnens), Patrick Spirig (Schulpräsident Gemeinde Diepoldsau), Myriam Geisser (Primarlehrerin Gemeinde Diepoldsau), Bernd Bürgermeister (Diakon der Kath. Kirchgemeinde Diepoldsau), Marcel Wildi (Pfarrer Evang. Kirchgemeinde Diepoldsau-Widnau-Kriessern), Karin Aerni (Gemeinderätin Diepoldsau), Andi Schmid (GL-Vorsitzender Raiffeisenbank Diepoldsau-Schmitter), Roman Müller (Präsident FC Diepoldsau-Schmitter), Ralf Lehner (neu gewählter Gemeindepräsident Diepoldsau) und Urs Spirig (OK-Präsident Dorfplatz-Fest).

Nun durfte das Publikum gegen ein kleines Entgelt mit Tennisbällen auf eine Zielscheibe schiessen. Wer ins Schwarze traf, löste einen Mechanismus aus: Der Fallbalken schwenkte nach unten und liess die darauf sitzenden Personen in ein Bassin fallen.

Diese "Ganzkörper-Taufen" sorgten für viel Spass und zeigten die Persönlichkeiten von einer humorvollen, nahbaren Seite. Der hauptverantwortliche Projektleiter Diakon Martin Nägele und sein Team verstanden es, mit diesem besonderen Angebot die Menschen unbeschwert einander näherzubringen.

Der Erlös war für die Stiftung Theodora bestimmt, die mit Clowninnen und Clowns kranke Kinder in in Spitälern besucht und sie so aufheitert.

Am Sonntag, 25. Juni 2023, waren zwei Pfarrerinnen aus Tansania in der Kapelle Widnau zu Gast. Gemeinsam mit Pfarrer Andreas Brändle und der Gemeinde feierten sie einen abwechslungsreichen Gottesdienst mit viel Musik von Karin Fend und dem Frauenchörli Widnau. Auch die beiden Gäste trugen ein wunderschönes zweistimmiges afrikanisches Kirchenlied vor und beteten gemeinsam mit den Besuchern.

Von links: Pfarrerin Tulinagwe Kibona, Petra Hautle (Kantonalkirche, Ressort Weltweite Kirche), Pfarrer Andreas Brändle, Pfarrerin Elika Mwanijembe.

Auch in diesem Jahr luden die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Diepoldsau-Widnau-Kriessern und das OK unter der Leitung von Peter Grüninger am Wochenende vom Samstag/Sonntag, 24./25. Juni 2023, zum Vätertag. Rund 120 grosse und kleine Gäste - Väter, Opas, Onkels, Göttis und weitere männliche Bezugspersonen sowie Kinder von 6 bis 12 Jahren kamen und genossen das sonnige Wochenende auf dem Gelände beim Mehrlust-Catering in Diepoldsau. Viele kamen bereits am Freitagabend und gönnten sich so zwei Zeltübernachtungen. Am Donnerstag wurde der mächtige Sarasani aufgestellt, der während drei Tagen zum guten Klima beitrug. Diakon Martin Nägele hielt am Sonntag einen gehaltvollen Gottesdienst. Anschliessend hiess es schon wieder Zelte abbrechen und nach Hause zurückkehren. Auch der diesjährige Vätertag war ein voller Erfolg und wird auch im Juni 2024 wieder durchgeführt.

Am Sonntag, 18. Juni, feierte die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Diepoldsau-Widnau Kriessern gemeinsam mit den evangelischen Partnergemeinden Balgach und Berneck-Au-Heerbrugg den Regio-Gottesdienst 2023 auf dem Storchenhof bei Kriessern. Rund 150 Gäste und zwei Tauffamilien kamen und genossen den heissen Sommertag in der schattigen, gut durchlüfteten Reithalle. Unter dem Thema "Nestwärme" gestalteten Pfarrer Marcel Wildi (Diepoldsau-Widnau-Kriessern), Pfarrer Jens Mayer (Balgach) und Pfarrerin Sabine Gritzner-Stoffers (Berneck-Au-Heerbrugg) einen abwechslungsreichen Gottesdienst. Thomas Ruez (Gitarre, Gesang) und Michael Milla (Perkussion) verliehen der Feier mit einer dezenten Liedbegleitung und klangvollen konzertanten Stücken einen beschwingten Rahmen. Für das leibliche Wohl und eine gediegene Tischdekoration sorgten Kirchenwirtin Iris Graf, die Mesmerinnen Monika Kehl und Andrea Irps - unterstützt von einem tatkräftigen Frauenteam. Patrick Weder, Vizepräsident von Diepoldsau-Widnau-Kriessern und OK-Präsident Regio-Gottesdienst 2023, verdankte die grosszügige Gastfreundschaft von Peter und Patricia Thurnheer vom Storchenhof, die ihrerseits von weiteren Familienmitgliedern, Lehrlingen und weiteren Helfern aktiv unterstützt wurden. Der Storchenhof ist ein weitherum bekannter Landwirtschaftsbetrieb mit Pferdepension, Ponyreitschule und tierfreundlicher Milchwirtschaft.

Neun evangelische Jugendliche aus Widnau und Kriessern wurden am Sonntag, 04. Juni 2023 in der Diepoldsauer Kirche konfirmiert: Kian Erra, Niklas Felde, Lena Höfel, Yanic Isenschmid, Larissa Mayer, Lorena Raunjak, Lucas Schmidheiny, Jeron Schweizer, Robin Wieder. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden hat im vergangenen Jahr Rainer Reich aus Au betreut. Der von den Jugendlichen mitgestaltete Gottesdienst hatte das Jahresthema „Hoffnung“. Die Feier wurde begleitet von der Crossover-Band unter der Leitung von Karin Fend aus Altach, die Predigt hielt Pfarrer Andreas Brändle.

Hoffnung

An Pfingsten, 28. Mai 2023, fand in der Kirche Diepoldsau die Konfirmation statt. 16 Jugendliche wurden konfirmiert: Lisa Brockmann, Fabio Denk, Laurin Ebneter, Lennart Gaedt, Romana Halter, Tristan Kuster, Jamie Lyra Lambert, Fabrizio Lamprecht, Maria Morak, Larissa Nüesch, Angelina Rohner, Zoé Schmid, Elena Strässle, Deliah Weder, Lea Weder, Enya Zellweger. Das Thema des Gottesdienstes hiess Hoffnung. Geleitet wurde der Gottesdienst von Pfr. Andreas Brändle und Diakonin Manuela Fiorini. Für eine würdige, moderne musikalische Begleitung sorgte die Crossoverband unter der Leitung von Karin Fend. Der Musikverein Diepoldsau empfing die Frischkonfirmierten mit einem Ständchen vor der Kirche.

Diepoldsau Am Sonntag, 7. Mai 2023, führten der Katholische Kirchenchor unter der Leitung von Konstanze Fink und der Evangelische Kirchenchor unter der Leitung von Klaus Roggors in der evangelischen Kirche in Diepoldsau das Konzert «Mitten im Frühling» auf. Im ersten und vierten Block sangen beide Chöre Lieder von Carl Orff, Johannes Brahms, Hugo Alvén, Leonhard Cohen, Harry Warren und Ludwig van Beethoven. Im zweiten Block trug der Katholische Kirchenchor Melodien von Ralph Siegel, den Beatles und Brendan Graham/Rolf Løvland vor. Der Evangelische Kirchenchor präsentierte die Songs «Born again», «Moon River» und «Latino-Hallelujah».

Einige Lieder wurden a cappella vorgetragen; Konstanze Fink und Klaus Roggors unterstützten sich gegenseitig im Dirigat und am Piano, an der Perkussion begleitet von Jonas Hutter. Moderator Marcel Baumgartner führte in die Blöcke ein und bot interessante Informationen über Kompositionen und Komponisten. Die Diepoldsauer Mundart-Dichterin Berta Thurnherr wusste mit sinnlichen, besinnlichen und lustigen Texten zu begeistern.

Die lebhaft und innig gestalteten Liedvorträgen wurden vom zahlreich erschienenen Publikum - die Kirche war praktisch bis auf den letzten Platz besetzt - mit begeistertem Applaus belohnt, was mit zwei Zugaben quittiert wurde. Anschliessend traf man sich im Kirchgemeindehaus zum Apéro, liebevoll zubereitet von Kirchenwirtin Iris Graf und ihrem Team.

Monika Riwar ermutigte die Gäste, auch eigene Bedürfnisse ernst zu nehmen.

Am Samstag, 1. April, veranstaltete ein Team unter der Leitung von Maria Garcia im Kirchgemeindehaus Widnau ein Frühstück mit Tiefgang. Es ist eine Weiterentwicklung des beliebten traditionellen Frauenfrühstücks; neu dürfen auch Männer dabei sein, und im Mittelpunkt steht ein Thema mit Tiefgang, das alle betrifft. An diesem Samstag war die evangelische Theologin, Seelsorgerin und Beraterin Monika Riwar zu Gast. In ihrem Referat "Antriebslos, erschöpft - was nun" zeigte sie vor dem bis auf den letzten Platz gefüllten Saal wesentliche Ursachen auf, die zu einem Burn-out führen können. Oft ist es eine übersteigerte Gewissenhaftigkeit, es allen recht machen zu wollen und alle Erwartungen zu erfüllen. Auch ethisch begründetes Verantwortungsgefühl kann zur Falle werden, wenn man nur noch an andere denkt und die eigenen Bedürfnisse dauerhaft hintanstellt.

"Überdurchschnittliche Belastungen dürfen zwischendurch mal sein, zum Beispiel, wenn man zusätzlich zu Familie und Beruf noch eine Hochzeit organisieren muss", betonte Monika Riwar. "Denn solche Belastungen sind zeitlich absehbar - und wenn man sich anschliessend wieder die dringend notwendigen Ruheinseln im Alltag gönnt, ist das auch kein Problem."

Zum Problem werde es, wenn überdurchschnittliche Belastungen dauerhaft seien und man die persönlichen Bedürfnisse, Interessen und Hobbys nicht mehr ausleben könne. "Wer über Wochen und Monaten immer seinen Verpflichtungen nachhetzt und eigene Wünsche verdrängt, schadet nicht nur sich selbst, sondern auch seiner Umgebung. Überlastete Personen arbeiten nicht mehr so effektiv wie ausgeruhte, jede Routinearbeit wird zur Qual. Durch die verloren gegangene Effektivität wächst der Pendenzenberg noch schneller."

Aus der Burn-out-Falle komme nur, wer den Mut habe, die Reissleine zu ziehen und den Alltag über eine längere Zeit hinter sich zu lassen. Gerade bei gewissenhaften Menschen sei dieser Schritt schwierig, weil sie sich unentbehrlich fühlten. Darum lohne sich eine externe Unterstützung durch eine Fach- oder Vertrauensperson. "Das Leben geht auch ohne uns weiter", weiss die Referentin aus eigener Erfahrung, "und wer diese Erfahrung einmal gemacht hat, sieht das Leben plötzlich viel gelassener."

Damit es gar nie zum Burn-out kommt, empfiehlt Monika Riwar acht Genussregeln. Darin geht es darum, eigene Freiräume bereits schon in der Agenda einzuplanen und nicht von Verpflichtungen verdrängen zu lassen. Ebenso können schon im Arbeitsalltag kurze, intensive Ruhepausen eingelegt werden, bei denen man sich bewusst einem kleinen Genuss hingibt - sei es ein Kaffee, das Wahrnehmen der Umgebung aus dem offenen Fenster, oder ein gutes Gespräch mit jemand Nahestehendem.

Bereichert wurde dieses Frühstück mit Tiefgang mit einem reichhaltigen Buffet, liebevoll vorbereitet von Iris Graf, Monika Kehl und Bianca Köppel. Für eine stimmungsvolle musikalische Umrahmung sorgte Svitlana Heinhaupt am Flügel.

Nadja Dennler, Martina Lüchinger, Ruth Eggenberger vom Gemeinnützigen Frauenverein überreichen Matthias Frei, Johanna Frei und Christa Dürr vom Verein helpiS einen Check über 700 Franken.

Diepoldsau Nach dem offiziellen Teil der Hauptversammlung des Gemeinnützigen Frauenvereins Diepoldsau vom Freitag, 24. März 2023, erwartete die Teilnehmerinnen ein besonderer Vortrag. Dominic Hehli vom Verein «helpiS» (www.helpis.ch) erklärte, was es mit diesen «helpiS» auf sich hat. Es sind Plüschtiere, welche die Infusionsgefässe von kranken Kindern und Erwachsenen abdecken und so helfen, etwas Heiterkeit und ein Gefühl von Geborgenheit in den Spitalalltag zu bringen. Beim anschliessenden Schoggilosverkauf kam die stolze Summe von 700 Franken zusammen, die der Frauenverein mit grosser Freude dem Verein «helpiS» überreichen konnte.

Am Sonntag, 19. März, hielt unsere Kirchgemeinde ihre Kirchgemeindeversammlung in der Kirche in Diepoldsau ab. Alle traktandierten Anträge der Kirchenvorsteherschaft (Kivo) wurden genehmigt. Die Jahresrechnung 2022 schliesst mit einem Überschuss von 64'762 Franken ab, budgetiert war ein Minus von 50'460 Franken. Der Überschuss wurde der Allgemeinen Betriebsreserve gutgeschrieben. Das Budget 2023 fällt ausgeglichen aus, der Steuerfuss verharrt weiterhin auf 23%.
 
Verabschiedet werden mussten Björn Jakob und Felix Halter. Björn Jakob wurde 2019 in die Geschäftsprüfungskommission gewählt. Wegen eines Wohnortswechsels musste er nun zurücktreten und wurde an der Vorversammlung vom Donnerstag, 16. März, offiziell verabschiedet. Ebenfalls an der Vorversammlung verabschiedet wurde Felix Halter, der als Hauswart für den Aussenbereich des Kirchgemeindehauses und der Kapelle Widnau nach rund 25 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand tritt. 

Neu in der Kivo wirken Maria Garcia Silva und Tobias Hypa mit. Maria Garcia Silva übernimmt das Ressort Diakonie und Erwachsenenbildung. Bereits während ihrer "Schnupperzeit" begleitete sie Projekte und gleiste neue auf - so unter anderem das "Frühstück mit Tiefgang" mit Sozialdiakonin Manuela Fiorini und den "Neugass-Treff", diesen gemeinsam mit Diakon Martin Nägele und seiner Frau Ursula. Auch Tobias Hypa, Ressort Bau Pfarramt Widnau, hat in seiner Einführungszeit schon etliche Reparatur- und Wartungsarbeiten effizient und erfolgreich abgewickelt. 
Die Kivo freut sich, gemeinsam mit zwei neuen, überzeugenden Persönlichkeiten das kirchliche Leben weiterhin erfolgreich gestalten zu können.

 

Neu in der Kivo: Tobias Hypa, Bauchef des Pfarramtes Widnau, und Maria Garcia, Leiterin Ressort
Diakonie und Erwachsenenbildung.
Bauchef Widnau Tobias Hypa und Hauswart Felix Halter.