Am Sonntag, 28. Juni, fand auf der Terrasse des Zentrum Rheinauen in Diepoldsau der ökumenische Sommergottesdienst statt. Die Feier wurde von Pfarrer Andreas Brändle und Diakon Bernd Bürgermeister gemeinsam gestaltet.
Für die musikalische Umrahmung sorgte der Evangelische Kirchenchor unter der Leitung von Klaus Roggors. Mit Liedern wie «Zwischen Himmel und Erde», Anker der Zeit» und «Wo ich auch stehe» von Albert Frey sowie «Bless the Lord my soul» bereicherte der Chor den Gottesdienst und verlieh ihm eine feierliche Atmosphäre. Rund einhundert Gäste nahmen am Sommergottesdienst teil und genossen das gemeinsame Feiern unter freiem Himmel. Im Anschluss an den Gottesdienst luden die Kirchgemeinden zum gemütlichen Beisammensein ein. Die Gäste wurden von der Belegschaft des Zentrum Rheinauen mit Grillwürsten, Getränken und Glace verwöhnt. So fand der gelungene ökumenische Sommergottesdienst bei persönlichen Gesprächen und guter Stimmung einen schönen Ausklang.
Am dritten Juniwochenende fand wieder der beliebte Vätertag auf der Wiese hinter dem Mehrlust-Grotto in Diepoldsau statt. Bei herrlichem Sommerwetter fanden sich ca. 70 Teilnehmende - Väter, Grossväter, Göttis mit ihren Kindern- ein, um ihre Zelte aufzuschlagen. Es wurde gemeinsam gespielt, getobt, gegessen und Zeit verbracht. Ein Highlight war die Kanufahrt auf dem Alten Rhein. Am Sonntag wurde ein Familiengottesdienst im grossen Gemeinschaftszelt gefeiert.
Der diesjährige Regiogottesdienst der evangelischen Kirchen im Mittelrheintal fand am Sonntag, 14. Juni, unter der mächtigen Buche bei der Widnauer Kapelle statt. Bei schönem, wenn auch etwas windigem Wetter versammelten sich rund 100 Gäste aus Diepoldsau-Widnau-Kriessern, sowie aus den Nachbargemeinden Balgach und Berneck-Au-Heerbrugg, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Im Mittelpunkt stand das Thema «Bäume in der Bibel und ihre Geschichten». Pfarrerin Edina Oláh, Pfarrer Marcel Wildi und Pfarrer Jens Mayer nahmen in ihren Kurzpredigten auf vielfältige Weise Bezug drauf.
Pfarrer Wildi nahm die Gäste in seiner Predigt mit zur Begegnung des Richters Gideon mit dem Engel. Er wird unter einer Eiche durch einen Engel von Gott gerufen, obwohl er sich klein und unsicher fühlt. Der Engel spricht ihm Mut zu und erinnert ihn daran, dass Gott ihn stärkt und begleitet in seiner Aufgabe, die er ihm überträgt. Pfarrer Mayer erzählte die Fabel Jotans aus dem Buch der Richter. In dieser Fabel suchen die Bäume nach einem König und wenden sich schliesslich an einen Dornenstrauch. Ihre Botschaft soll sein: Wenn schlechte Menschen Macht übernehmen, bringt das Schaden; gute Leitung dagegen soll schützen und dienen. Pfarrerin Oláh zeigte an einem Text aus dem Propheten Jeremia auf, wie ähnlich sich Baum und Mensch sind: Beide beginnen klein, müssen wachsen und brauchen Pflege und Platz. Beide entwickeln sich auf eigene Weise. Jeder Mensch ist einmalig, wie auch jeder Baum einmalig ist. Diese Entwicklung gelingt den Bäumen, wenn sie nahe am Waser stehen, den Menschen, wenn sie mit Jesus Christus verbunden sind.
Gemeinsam wurde auch das Abendmahl gefeiert. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Flötenensemble Widnau (Instrumente aus Bäumen) und von Lisa Schachtschneider am Piano mitgestaltet.
Nach dem Gottesdienst waren die Gäste zu einer feinen Bratwurst vom Grill eingeladen, zubereitet von Basil Waibel von Metzgerei Waibel aus Widnau. Zum Dessert gab es Kaffee und Nussgipfel. In geselliger Runde konnten so interessante Gespräche über die Grenze der eigenen Kirchgemeinde hinaus geführt werden.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helfenden, die zum Gelingen dieses Gottesdienstes beigetragen haben.
Vom 1.- 6. Juni 2026 genossen 41 Seniorinnen und Senioren wunderbare Ferien im Hotel Federwerk in St.Georgen. Begleitet wurden sie von Ruth Eggenberger, Martina Walser, Pfarrerin Edina Oláh und Pfarrer Andreas Brändle. Jeden Tag war die Reisegruppe mit dem Car von Rheintal-Reisen Sieber unterwegs. Peter Sieber, der routinierte Chauffeur, fuhr sicher an die schönsten Orte im Schwarzwald. Das Wetter war perfekt – nicht zu heiss und nicht zu kalt, immer angenehm. Organisiert wurde die Reise durch die evangelischen Kirchgemeinden des Mittelrheintals.
Die konfirmierten Jugendlichen mit Katechet Rainer Reich (li) und Pfarrer Marcel Wildi.
Sechs Jugendliche aus Widnau und Kriessern, wurden am Sonntag, 31. Mai 2026, in der Diepoldsauer Kirche konfirmiert: Nico Höfel, Mia Schmidheiny, Elia Severitano, Finn Wider, Lea Keller, Lena Obst. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden wurden im vergangenen Jahr von Rainer Reich aus der Au betreut. Der von den Jugendlichen mitgestaltete Gottesdienst hatte das Jahresthema „Sehnsucht“. Die Feier wurde musikalisch begleitet von einer Band, die Predigt hielt Pfarrer Marcel Wildi. Im Anschluss an den Gottesdienst spielte die Jugendmusik Widnau vor der Kirche für die Frischkonfirmierten und ihre Gäste.
Unter dem Motto «Das grosse Testen» trafen sich am 30. Mai 2026 rund 40 Kinder und Erwachsene zur ökumenischen Kirche Kunterbunt im evangelischen Kirchgemeindehaus Widnau.
An verschiedenen Spiel- und Erlebnisstationen konnten die Teilnehmenden ausprobieren, entdecken und ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. So wurde beispielsweise eigener Zitronensirup hergestellt – passend zum Motto: «Manchmal gibt uns das Leben Zitronen, dann mach Sirup daraus!» An der Witzestation konnten die Besuchenden sich und andere zum Lachen bringen. Daneben standen Klebetattoos, Geschicklichkeitsspiele, Puzzles und weitere kreative Angebote bereit.
Im Anschluss fand die traditionelle Feierzeit in der Kapelle statt. Mit Geschichten, Liedern und gemeinsamen Gedanken wurde das Thema vertieft.
Den Abschluss bildete das gemeinsame Mittagessen. Bei Salat, Penne und verschiedenen Saucen konnten die Teilnehmenden den Vormittag gemütlich ausklingen lassen und die Gemeinschaft pflegen.
Die nächste Kirche Kunterbunt findet nach den Sommerferien am 5. September statt. Das Vorbereitungsteam freut sich bereits auf viele bekannte und neue Gesichter.
Sieben Schülerinnen und Schüler der 6. und 8. Klasse trafen sich gemeinsam mit den Begleitpersonen Daniela Mafli und Diakon Martin Nägele um 14 Uhr im Zentrum Zehntfeld in Widnau. Die Gruppe wurde von Franziska Inauen, Leiterin Aktivierung, herzlich empfangen. Die Jugendlichen wurden zu Beginn durch einen Teil der Räumlichkeiten des Zentrums Zehntfeld geführt, damit sie einen kleinen Einblick vom Alterszentrum erhalten.
Die Bewohnerinnen und Bewohner standen pünktlich zur Ausfahrt mit dem Rollstuhl bereit. Jeder der Jugendlichen durfte sich einer Bewohnerin bzw. einem Bewohner zuwenden und sich persönlich vorstellen. Vor der Ausfahrt wurde ihnen die Funktion eines Rollstuhls erläutert und wie sie sich bei den Strassenübergängen zu verhalten haben. Schnell merkten sie, dass dies eine grosse Herausforderung sein kann.
Bei herrlichem Wetter und warmen Temperaturen genossen die Bewohnenden des Zentrum Zehentfeld eine rund einstündige Spazierfahrt durch Widnau.
Die Jugendlichen bekamen die Aufgabe, während des Spaziergangs mit den Bewohnenden ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.
Nach dem Spaziergang standen beim Kirchgemeindehaus ein Kuchenbuffet und Getränke für die Gruppe bereit. Unter der grossen Buche genossen alle eine kühle Erfrischung und selbstgebackenen Kuchen.
Für alle Beteiligten war es ein schönes Miteinander und vor allem für die Jugendlichen ein eindrückliches Erlebnis.
Beim evangelischen Kirchgemeindehaus gab es bei sommerlichem Wetter unter der Buche köstlichen Kuchen und erfrischende Getränke.
Die konfirmierten Jugendlichen mit Pfr. Andreas Brändle und Jugendarbeiterin Michèle Sund (8. v. re.)
Werte
An Pfingsten, 24. Mai, fand in der Kirche Diepoldsau die Konfirmation statt. 16 Jugendliche wurden konfirmiert: Bruderer Timo, Denk Luana, Ebneter Jana, Egger Lili, Gaedt Annika, Keller Nina, Kofler Laura, Koster Jan, Minder Ciara, Nüesch Romeo, Rohner Andreas, Rohner Lena, Thür Joya, Weder Marc, Weiss Jasmin, Zahner Leo. Das Thema des Gottesdienstes hiess Werte. Geleitet wurde Gottesdienst von Pfr. Andreas Brändle und Jugendarbeiterin Michèle Sund. Für eine würdige, moderne musikalische Begleitung sorgte die Folkfamily. Der Musikverein Diepoldsau empfing die Frischkonfirmierten mit einem Ständchen vor der Kirche.
Abendmahls-Familiengottesdienst mit den 3. Klässlern vom 3. Mai 2026 in Widnau
Markus Weder zeigte den Schülerinnen und Schülern den Umgang mit Ton.
Im März durften die 3. Klässler von Brigitte Lang im Religionsunterricht unter der Anleitung von Markus Weder aus Diepoldsau einen Becher töpfern. Er hat ihn dann bei sich im Ofen gebrannt. Zwei Wochen später durften die Kinder die Becher glasieren. Fantasievoll und mit Hingabe wurde gemalt. - Wieder wurden die «Kunstwerke» gebrannt.
Jesus hat kurz vor seinem Tod mit seinen Freunden «Znacht» gegessen. Als er das Brot brach und verteilte, wies er darauf hin, dass er für sie – für uns Menschen – sterben wird und seinen Leib hingibt. Der Wein (Traubensaft) soll uns daran erinnern, dass Jesus sein Blut für uns vergossen hat – damit wir (ewig) leben können! Das feiern wir beim Abendmahl – und das war auch der Höhepunkt des Gottesdienstes am 3. Mai in der Kapelle Widnau. Die Kinder durften den Traubensaft aus ihrem selbstgetöpferten Becher trinken – und ihn dann nach Hause mitnehmen.
11 der 13 Kinder kamen mit ihren Familien, um zusammen zu feiern, zu singen, zu hören und sich am Zusammensein zu freuen. In der Predigt von Diakon Martin Nägele ging es um Enttäuschung. Passend dazu spielten drei Buben am Donnerstag die Geschichte der Begegnung vom auferstandenen Jesus mit zwei Jüngern auf dem Weg nach Emmaus. Sie waren enttäuscht, dass Jesus gestorben ist, ihre Hoffnungen waren zerbrochen. Als sie dann Jesus erkannten, schöpften sie neue Hoffnung.
Dieses Schauspiel wurde fotografiert - so konnte die Geschichte den Gästen im Gottesdienst erzählt und auch gezeigt werden.
Am Karfreitag, 3. April 2026, fand in der evangelischen Kirche in Diepoldsau ein ganz besonderer Anlass statt, der den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern noch lange in Erinnerung bleiben wird. Unter der Projektleitung von Pfarrer Andreas Brändle führte der Evangelische Kirchenchor Diepoldsau-Schmitter gemeinsam mit den Gesangssolisten Edith Detzel, Mario Heine und Siegbert Böhme ausgewählte Teile des Chormusicals «7 Worte vom Kreuz» von Albert Frey auf.
Begleitet wurden die Sängerinnen und Sänger von einem hochkarätigen Ensemble: dem Streichquartett mit Camillo Sánchez-Gómez, Juan José Cala-Sarmiento, Nazanin Ebrahimi und Juan Camilo Gómez-Ruiz, den Bläsern Mirjam Eckenfels (Flöte), Avril Townend (Oboe), Markus Sigg (Klarinette) und Berthold Detzel (Trompete) sowie den Instrumentalisten Robert Maag (Piano), Steffen Buck (Gitarre), Rodolph Demaglie (Bass) und Edgar Hohl (Schlagzeug). In der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche entstand so ein eindrucksvolles, klanggewaltiges Pop-Oratorium, das das Publikum spürbar bewegte und begeisterte.
Das Chormusical «7 Worte vom Kreuz» thematisiert die letzten Momente von Jesus Christus am Kreuz. Im Zentrum stehen seine sieben letzten Aussagen – Worte, die von Vergebung, tiefem Vertrauen in Gott, Hoffnung und Erlösung erzählen und die Zuhörenden auf eindringliche Weise ansprechen.
Zwischen den Liedern wie «Siehst du das Lamm», «Vater vergib» und «Es ist vollbracht» schlugen Ursula Nägele und Sven Dörig mit kurzen, eindrücklichen Szenen eine Brücke in die heutige Zeit. Ihre Darstellungen regten dazu an, innezuhalten und darüber nachzudenken, welche Bedeutung diese Worte für das eigene Leben haben können.
Der musikalische Leiter Klaus Roggors verstand es meisterhaft, die vielen Mitwirkenden zu einem harmonischen und ausdrucksstarken Gesamtklang zu vereinen.
Dass dieses Projekt möglich gemacht wurde, ist den vielen Mitwirkenden auf der Bühne, aber auch im Hintergrund zu verdanken. Nur durch ihr Engagement und ihren Einsatz konnte der Abend für die Besuchenden zu einem besonderen Erlebnis in der evangelischen Kirche in Diepoldsau werden.
Kirchgemeindepräsident Thomas Kuster leitete die Versammlung und informierte über die Traktanden.
Bei der Kirchgemeindeversammlung am Sonntag, 22. März 2026, in der Kapelle Widnau kamen 78 stimmberechtigte Kirchbürgerinnen und Kirchbürger zusammen, um über die anstehenden Traktanden abzustimmen. Neben den Gesamterneuerungswahlen, die turnusmässig anstanden, gab es auch Neuwahlen. Kirchgemeindepräsident Thomas Kuster konnte für das Ressort «Diakonie und Erwachsenenbildung» neu Carola Dörig aus Diepoldsau begrüssen. Sie übernimmt das Amt von Maria Garcia, die mit der Kirchgemeinde weiterhin als Leiterin des A-Treffs in Heerbrugg in Kontakt bleibt. Für das Ressort «Religionsunterricht Diepoldsau», welches einige Zeit vakant war, wurde Jasmine Balmer aus Diepoldsau gewonnen. Auch im Bereich «Finanzen» kam es zu einer Neubesetzung: Mathias Weder aus Diepoldsau hatte diese Aufgabe übergangsweise übernommen, nun stellte sich Tobias Hypa aus Widnau zur Wahl. Für die Geschäftsprüfungskommission kandidierte Nicole Serwart aus Diepoldsau als Ersatz für Mirco Hilck aus Kriessern. Die Kirchbürgerschaft bestätigte sowohl die bisherigen Amtsinhaber als auch die neu vorgeschlagenen Personen einstimmig.
Das Jahresmotto des diesjährigen Amtsberichtes lautet «Wirken». Die Kirchgemeinde versteht dies als Einladung, gemeinsam und über Generationen hinweg etwas zu bewegen. Nachdem vor einigen Jahren das Projekt «Skills Halls» in Diepoldsau nicht zustande kam, wurde nun in Zusammenarbeit mit der Gemeinde ein neues Vorhaben vorgestellt: Begegnungs-, Bewegungs- und Erholungspark Diepoldsau. Hinter der Evangelischen Kirche liegt ein 2925 Quadratmeter grosses Grundstück mit einem Spielplatz. Es gehört der Kirchgemeinde und wird der politischen Gemeinde sowie dem Jugendnetzwerk SDM seit Jahren kostenlos zur Verfügung gestellt. Auf dem Areal befinden sich Spielgeräte, ein Pavillon und eine Baracke. Ausserdem befindet sich hinter dem Friedhof noch eine grosse Wiese. Auf Antrag aus der Kirchbürgerschaft soll das Projekt mit einem Beitrag von 100'000 Franken unterstützt werden. Ziel ist es, das Gelände für die Bevölkerung attraktiver zu gestalten und generationenübergreifend zu nutzen. Geplant sind ein Begegnungsplatz und eine Erweiterung des Spielangebots. Die Pflege und Instandhaltung wird die Politische Gemeinde übernehmen. Die Kirchbürgerschaft hat dem Antrag «Beitrag an Begegnungspark Diepoldsau» einstimmig zugestimmt. Damit ist der Weg geebnet für einen frei zugänglichen Ort, an dem sich Menschen aller Generationen treffen, spielen und erholen können.
Nadine Kuster feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Dienstjubiläum.Mathias Weder wurde für seine Arbeit von Präsident Thomas Kuster verdankt.Anschliessend traf man sich im Kirchgemeindehaus zum Apéro und gemeinsamen Austausch.
In der vollbesetzten evangelischen Kirche Diepoldsau fand am Sonntag, 15. März, ein besonderer ökumenischer Familiengottesdienst unter dem Thema «Zukunft säen» statt. Gemeinsam gestaltet wurde die Feier von Pfarrer Andreas Brändle (Evangelisch-reformierte Kirche Diepoldsau-Widnau-Kriessern), Diakon Bernd Bürgermeister (Katholische Antoniuspfarrei Diepoldsau-Schmitter) und Pfarrer Daniel Jaberg (Evangelisch-methodistische Kirche Diepoldsau). Unterstützt wurden sie von den Katechetinnen Heidi Heule, Alexandra Moser und Miriam Vogel sowie den Schülerinnen und Schülern der 2. Klassen. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von der Gruppe Folk Family. Mit Liedern wie Morning has broken, Lord I hope this day is good und Wer bittet, dem wird gegeben sorgten sie für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Im Mittelpunkt stand das Bild vom Säen und Wachsen. Die drei Pfarrpersonen griffen dieses Thema in ihren Gedanken auf. Die Kinder gestalteten während des Unterrichtes Blumen, auf denen sie ihre eigenen Ideen festhielten, wie sie «Samen» im Alltag säen können. Genannt wurde unter anderem das Trösten von traurigen Menschen, das Teilen des Znünis, Hilfe anbieten oder einfach eine Umarmung schenken.
Am Ende des Gottesdienstes erhielten die Besucherinnen und Besucher ein kleines Bhaltis: von den Kindern gebastelte Samenkugeln, die zuhause an einem passenden Ort zum Wachsen gebracht werden können.
Im Anschluss luden die Kirchgemeinden unterstützt vom Gemeinnützigen Frauenverein Diepoldsau im Rahmen der Fastenaktion zu Suppe mit Wienerli ins Kirchgemeindehaus ein – eine Gelegenheit zum Austausch und gemütlichen Beisammensein für einen guten Zweck.
Das Osterfest rückt immer näher – und so drehte sich bei der ökumenischen Kirche Kunterbunt am 14. März in der Antoniuspfarrei in Diepoldsau alles rund ums Ei und die Bedeutung von Ostern.
Manuela Fiorini und Petra Merz Kellenberger hatten für die rund 50 Gäste ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. An verschiedenen Posten konnten die Kinder gemeinsam mit ihren Begleitpersonen aktiv werden und spielerisch Neues entdecken. So wurden etwa Hühner für den Osterstrauch gebastelt, in einem spannenden Experiment getestet, wie viel Gewicht Eierschalen tragen können und in einem kleinen Kino die Ostergeschichte angeschaut. Besonders beliebt waren auch das Backen und Verzieren von eigenen Donuts. Geschicklichkeit war bei der Eier-Stafette und dem Eier-Boccia gefragt. Ein besonderes Highlight war die Begegnung mit echten Hühnern – so konnten die Kinder hautnah erleben, was aus einem Ei entstehen kann. In der gemeinsamen Feierzeit trugen zudem die Handpuppen Anna und Simon auf lebendige Weise zum Thema bei. Beim anschliessenden Pastaessen klang der gelungene Vormittag in gemütlicher Atmosphäre aus. Ein herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern.
Die nächste Kirche Kunterbunt findet wieder in Widnau statt – diesmal unter dem Thema «Das grosse Testen».
80.000 Holzklötze – motivierte Kinder und jede Menge Ideen. Das war die HolzBauWelt vom Bibellesebund Schweiz im Kirchgemeindehaus in Diepoldsau.
23 Kinder trafen sich am Wochenende vom 6. bis 8. März im evangelischen Kirchgemeindehaus in Diepoldsau, um in gemeinsamer Arbeit einzigartige Bau- und Kunstwerke zu errichten. So entstanden Stadtmauern, Gebäude, Türme, ein Bauernhof, Treppen und vieles mehr. Ein besonders grosser Turm wurde in der Kirche errichtet. In den Pausen gab es Verpflegung, es wurde gesungen und die Kinder konnten die Geschichte aus dem Alten Testament von Nehemia verfolgen, der trotz vieler Widerstände die Stadtmauer von Jerusalem gemeinsam mit der Bevölkerung aufbaute. Diese Geschichte war auch Thema im Familiengottesdienst am Sonntagmorgen. Nach dem Gottesdienst waren alle zur Besichtigung der Kunstwerke eingeladen, bevor die Kinder ihre eigenen Bauwerke zum Einstürzen brachten und es ans gemeinsame Aufräumen ging.
Ein herzlicher Dank gilt allen Mitwirkenden und Helfenden und natürlich den Kindern, die mit viel Freude und Begeisterung die HolzBauWelt haben entstehen lassen.
Am 28. Februar fand wieder ein Punkt 7 Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Diepoldsau statt. Das Thema war die Jahreslosung 2026 der Evangelischen Kirche: «Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu! (Offenbarung 21.5)
Mit einem kleinen Theaterstück wurde den Gästen aufgezeigt, was Veränderungen auslösen können. Diakon Martin Nägele nahm in seiner Predigt ebenfalls Bezug zum Thema.
Die erste ökumenische Kirche Kunterbunt 2026 stand ganz unter dem Motto «Mutig». Sie fand im katholischen Pfarreizentrum Kriessern statt und wurde diesmal gemeinsam ausgerichtet von der Evang. ref. Kirchgemeinde Diepoldsau-Widnau-Kriessern, der kath. Seelsorgeeinheit Widnau-Diepoldsau-Balgach, der Seelsorgeeinheit Blattenberg und der Evang. ref. Kirchgemeinde Eichberg-Oberriet.
Rund 50 Teilnehmende, Kinder mit ihren Begleitpersonen, erlebten einen abwechslungsreichen und fröhlichen Vormittag. An verschiedenen Posten konnten die Kinder z.B. ein Mutig-Armband basteln, mit verbundenen Augen schmecken und fühlen, ein Papierboot gegen einen «Sturm» bauen, auf einem Seil, welches nur von den Erwachsenen gespannt wurde, balancieren oder bei einem Wasserexperiment testen, wie sich eine Büroklammer über Wasser hält.
Die verschiedenen Spielposten hatten einen Bezug zu der biblischen Geschichte «Jesus geht über das Wasser», die auch in der Feierzeit in der Kirche im Mittelpunkt stand. Die Geschichte machte den Gästen deutlich, dass Mut oft mit Vertrauen verbunden ist – Vertrauen in sich selbst, in andere und in Gott.
Den Abschluss bildete wieder ein gemeinsames Mittagessen mit Salat, Pommes Frites und Fleischkäse, bei dem Zeit für Begegnungen und gemütliches Beisammensein blieb.
Ein herzlicher Dank gilt allen Mitwirkenden die mit ihrem Einsatz diesen gelungen Jahresauftakt der Kirche Kunterbunt ermöglicht haben.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei der nächsten Kirche Kunterbunt am 14. März in Diepoldsau.
Diakon Martin Nägele begrüsste Walter Winiger zum Feierabendgespräch.
Zum ersten Neugasstreff des Jahres war als Gast zum Feierabendgespräch Walter Winiger von der Sternwarte der Kantonsschule Heerbrugg geladen. Er gab den Anwesenden einen spannenden Blick in die Welt der Astronomie. Walter Winiger begann seine Tätigkeit an der Kantonsschule Heerbrugg über Umwege als Assistent. Seit 1986 gab es Bestrebungen an der Kanti eine eigene Sternwarte für die Schüler und interessierte Öffentlichkeit einzurichten. Anfangs gestaltete sich die Umsetzung schwierig, da kein geeigneter Standort gefunden werden konnte. 1996 endlich gelang es, auf dem Dach der Kantonsschule eine Sternwarte mit einem Teleskop zu errichten. Möglich wurde dieses Projekt dank grosszügiger Spenden der Gemeinde, verschiedener Firmen und aus der Bevölkerung. Zusätzlich unterstützt ein Förderverein die Sternwarte bis heute. 2022 konnte für noch bessere Sicht ein neues, modernes Teleskop angeschafft werden. Die Astronomie hat Walter Winiger schon immer fasziniert, weshalb für ihn schnell klar war, sich in diesem Bereich aktiv zu engagieren. Während seines Vortrags im Neugasstreff nahm er die Gäste mithilfe einer Power-Point-Präsentation mit auf eine eindrückliche Reise durch verschiedene Galaxien. Dabei erklärte er anschaulich die Besonderheiten unterschiedlicher Planeten und Sterne. Zudem konnte Anschauungsmaterial wie Teile von Meteoriten aus nächster Nähe betrachtet werden. Durch die visuellen Darstellungen erhielten die Besuchenden einen eindrucksvollen Eindruck von den unfassbar grossen Entfernungen und Dimensionen, die im Weltall herrschen. Zum Abschluss wies Walter Winiger darauf hin, dass weitere Informationen, Veranstaltungen und Besichtigungsmöglichkeiten auf der Homepage der Sternwarte der Kantonsschule Heerbrugg zu finden sind. Interessierte können sich unter https://www.ksh.edu/ksh/sternwarte informieren. Diakon Martin Nägele bedankte sich im Namen des Neugasstreff herzlich bei Walter Winiger für den eindrücklichen und lehrreichen Vortrag, der bei den Gästen das Interesse für das Thema Astronomie weckte.
Am 21. Dezember 2025 begeisterten Kinder verschiedener Altersgruppen der evangelischen und katholischen Religionsklassen das Publikum in der vollbesetzten evangelischen Kirche in Diepoldsau mit dem Weihnachtsmusical „Die sonderbare Nacht“. Inszeniert wurde das Stück von Manuela Fiorini und Petra Merz Kellenberger.
Im Mittelpunkt der Handlung steht die siebenjährige Julia, von allen liebevoll Julchen genannt – nur in ganz besonderen Fällen besteht sie darauf, Julia zu heissen. Julchen freut sich seit Wochen auf Weihnachten. Sogar im Traum begegnet ihr das Christkind und schenkt ihr ein geheimnisvolles Buch. Dann erfährt sie, dass es das Christkind angeblich gar nicht geben soll. Sie ist wütend und enttäuscht, dass sie von allen angelogen wurde. Um der Sache auf den Grund zu gehen, beschliesst sie, auf den Weihnachtsmarkt zu gehen, um die Menschen dort zu befragen. Doch die meisten sind entweder zu beschäftigt oder wissen selbst nicht so recht, was Weihnachten eigentlich bedeutet. Keine der Antworten kann Julchen wirklich zufriedenstellen. Erst die Begegnung mit einer älteren Dame bringt eine Wende. Diese erklärt Julchen, dass Weihnachten an die Geburt von Jesus Christus erinnert – Gottes Geschenk an die Menschen aus Liebe. Sie sagte Julchen auch, warum Gott uns Jesus Christus schenkte: weil wir mit Christus als Freund unser Ticket in den Himmel bekommen und mit ihm als Freund das Leben hier auf der Welt schöner und einfacher ist. In einem gemütlichen Café erzählt die Frau Julchen die Geschichte der ersten Weihnacht. Dadurch findet Julchen Trost und eine neue, tiefere Bedeutung des Weihnachtsfestes. Zum Abschied schenkt die alte Dame ihr ihre Bibel, damit Julchen alles noch einmal nachlesen kann. Dieses Buch erkennt Julchen aus ihrem Traum wieder. Glücklich läuft sie nach Hause und erzählt ihren Eltern von der Weihnachtsgeschichte und der besonderen Begegnung.
Musikalisch untermalt wurden die Szenen vom Kinderchor Volcalino unter der Leitung von Michaela Loher. Lieder wie «Ich habe geträumt heute Nacht», «Hüt, hü tisch Wiehnacht», «En leere Stall» und «So könnte Weihnachten werden» verliehen dem Musical eine besondere Atmosphäre. Ein Erzähler führte mit passenden Ergänzungen durch die Handlung und half dem Publikum, der Geschichte zu folgen.
Am Heiligabend führten die Kinder das Musical im Rahmen des ökumenischen Familiengottesdienstes in der vollbesetzten katholischen Kirche Widnau erneut auf. Die Gäste honorierten die grossartige Leistung der Kinder an beiden Anlässen mit grossem Applaus.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Kindern für ihren grossartigen Einsatz sowie allen Mitwirkenden und Helfenden, die diese eindrückliche Aufführung möglich gemacht haben.
Am Sonntag, 21. Dezember 2025, wurde beim evangelischen Kirchgemeindehaus in der Neugasse das 21. Adventsfenster eröffnet. Dieses Jahr wurde es von den Kindern des Mittwochstreff zusammen mit Jugendarbeiterin Sharon Wicki gestaltet. Bei dem Anlass ab 17 Uhr konnten sich die Gäste mit wärmenden Punsch und Kuchen stärken und zusammen ins Gespräch kommen und natürlich die Bastelarbeiten der Kinder bewundern. Ein herzliches Dankeschön an den Mittwochstreff für die schöne Gestaltung des Adventsfensters.
Das Frauenchörli unter der Leitung von Karin Fendbereichertezusammen mit Avril Townend an der Oboe den Seniorennachmittag mit ihrer Musik.
Am 26. November fanden sich rund 80 Seniorinnen und Senioren unserer Kirchgemeinde, begrüsst von Pfarrer Andreas Brändle, Diakon Martin Nägele und Pfarrer Marcel Wildi, zu einem stimmungsvollen Nachmittag im Kirchgemeindehaus in Widnau ein, um gemeinsam in die Adventszeit zu starten. Der festlich geschmückte Saal sorgte von Beginn an für eine besondere Einstimmung. Das Frauenchörli unter der Leitung von Karin Fend zusammen mit Avril Townend an der Oboe bereicherte den Nachmittag mit einer Auswahl an weihnachtlichen Liedern. Auch wurden gemeinsam traditionelle Weihnachtslieder angestimmt. Ursula Nägele trug die Geschichte von den drei Bäumen vor. Diese drei Bäume bekamen nicht das, was sie sich erträumt hatten - doch ihre Wünsche erfüllten sich auf eine grössere und unerwartetere Weise, als sie es sich je hätten vorstellen können. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Die Gäste wurden mit feinen Gemüseknöpfli verwöhnt, bevor als krönender Abschluss eine köstliche Crèmeschnitte zum Kaffee serviert wurde. Die Bewirtung übernahmen Iris Graf, Monika Kehl, Bianca Köppel, Daniela Mafli, Andrea Irps sowie die Oberstufenschülerinnen Ayleen Collenberg und Mia Lang. Alle trugen mit ihrem Einsatz wesentlich zum gelungenen Anlass bei. Bei angeregten Gesprächen liessen die Teilnehmenden den Nachmittag gemütlich ausklingen. Der Seniorennachmittag bot nicht nur eine schöne Einstimmung in den Advent, sondern auch wertvolle Begegnungen und Austausch.
Es ist niemand zu klein um zu helfen - auch die Jüngsten haben sich an der Spendenaktion beteiligt.
Am 14. und 15. November führte der Gemeinnützige Frauenverein Diepoldsau wieder eine Spendensammlung zugunsten des A-Treff Heerbrugg durch. Der A-Treff unterstützt Menschen, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden, mit gespendeter Kleidung, Lebensmittel und weiteren Alltagsgütern. Auch in diesem Jahr zeigte sich die Bevölkerung von ihrer solidarischen Seite. Der Frauenverein konnte eine grosse Menge an Lebensmitteln und Hygieneartikeln, sowie Bargeldspenden in Höhe von 470 Franken und Gutscheinspenden in Höhe von 480 Franken übergeben. Bereits Anfang des Monats hatte der Gemeinnützige Frauenverein Diepoldsau gemeinsam mit der katholischen Frauengemeinschaft einen Frühstückstreff organisiert. Zu diesem Anlass sind alle Interessierten- auch Männer- herzlich eingeladen, ein gemeinsames Frühstück zu geniessen. Der Erlös kommt jeweils einem sozialen Projekt zugute. In diesem Jahr durften die beiden Vereine Maria Garcia, Leiterin des A-Treff, als Gastrednerin begrüssen. Sie stellte den rund 60 Anwesenden die wertvolle Arbeit des A-Treff vor. Der vollständige Spendenerlös des Vormittags in Höhe von 1.107 Franken wurde ebenfalls dem A-Treff zur Verfügung gestellt. Der Gemeinnützige Frauenverein Diepoldsau zeigt sich jedes Jahr aufs Neue erfreut über die grosse Solidarität der Bürgerinnen und Bürger. Dank dieser Unterstützung kann der A-Treff weiterhin Menschen in herausfordernden Lebenssituationen helfen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender.
Maria Garcia, Leiterin des A-Treff (links) und Susanna Stierli, freiwillige Mitarbeiterin, freuen sich über die Lebensmittel-, Gutschein- und Geldspenden.
Sharon Wicki (links) und Manuela Fiorini führten mit einem kleinen Schauspiel in den Vormittag ein.
Manuela Fiorini und Petra Merz-Kellenberger begrüssten am Samstag, 8. November 2025, wieder über 50 Kinder und Begleitpersonen, die an der ökumenischen Kirche Kunterbunt im Frongarten in Balgach teilnahmen. Unter dem Thema «Plötzlich alles anders» drehte sich alles um die biblische Geschichte von Maria und Elisabeth. Die Geschichte, bei der sowohl Maria als auch Elisabeth unerwartet schwanger wurden, zog sich wie ein roter Faden durch den Vormittag.
An verschiedenen Stationen konnten die Kinder, unterstützt von Eltern und Grosseltern, basteln, spielen und gestalten: Sie bastelten einen Engel, fädelten Freundschaftsbändchen, spielten Kofferpacken und Reise zu Elisabet, bedruckten Leinentaschen mit Hoffnungsstempel und schrieben einen Familienpsalm. Zudem durfte jedes Kind beim grossen Plakat für den Grossanlass Kirche Kunterbunt 2026 in St. Gallen mitwirken. Dieses Gemeinschaftswerk wird im kommenden Jahr in der Stadt St. Gallen als Werbeplakat für diesen Anlass aufgehängt.
In der anschliessenden Feierzeit erzählte Manuela Fiorini nochmals die Geschichte von Maria und Elisabeth mit Bildern und nahm auch Bezug auf die Veränderungen im Leben, die wir selbst erfahren. Es wurde gesungen und Kaplan Gregor Syska sprach den Wunderkerzen-Segen. Dafür erhielt jede Familie eine Wunderkerze zum Anzünden.
Zum Abschluss genossen alle die beliebte Pasta mit verschiedenen Sossen, Salaten und Donuts.
Die vierte und letzte Kirche Kunterbunt dieses Jahres war wieder ein voller Erfolg. Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer für ihren Einsatz.
Die biblische Geschichte «David gegen Goliath» war im Familiengottesdienst unter der Mitwirkung der Kinder des Fritigstreff in Diepoldsau Thema. Die Besucherinnen und Besucher haben gehört, dass David eben nicht gross und stark sein musste, um gegen den Riesen Goliath und seine Krieger zu kämpfen. Sein Vertrauen in Gott und dessen Hilfe hat David geholfen, allein den Riesen zu besiegen.
Pfarrer Andreas Brändle hat den Bezug ins Heute gemacht und die Besucherinnen und Besucher aufgefordert, ihre «Riesen» im Leben aufzuschreiben. Die Antworten gingen von Stress über Überforderung, Wäscheberge, Rasenmähen bis Mut, Trauer, Hausaufgaben etc.. Nach dieser Aktion wurde gemeinsam ein Mutmachlied gesungen.
Im Gottesdienst wurde die langjährige Fritigstreff-Leiterin Heidi Heule verabschiedet. Während 19 Jahren hat sie mit Herz, Kreativität, Geduld und Engagement den Fritigstreff durch alle Höhen und Tiefen geführt. Viele Kinder aus zahlreichen Familien durfte sie in dieser Zeit begleiten und dabei zusehen, wie die Kinder herangewachsen sind. Heidi Heule freut sich, dass es mit dem Kindergottesdienst nach den Herbstferien weitergehen wird. Mit der Jugendarbeiterin Sharon Wicki hat die Kirchgemeinde eine kompetente Nachfolgerin gefunden.
Am Samstag, 13. September, fand in der Kirche in Diepoldsau eine Crossoverfiir zum Thema «Seelenfutter» statt. Unter der musikalischen Leitung von Karin Fend gestalteten der Frauenchor Widnau, der Projektchor Rebstein, der Männerchor Rebstein, Sängerin Claudia Loacker, Severin Fässler und Mathias Meusburger an der Percussion ein vielfältiges musikalisches Programm. Pfarrer Andreas Brändle ergänzte die musikalischen Beiträge mit Texten und Gedichten zum Thema. Im Zentrum stand die Frage, was nicht nur den Körper, sondern auch die Seele nährt. Während der Mensch körperlich Nahrung in Form von Speisen benötigt, findet die Seele ihr «Futter» in der Natur, in der Liebe- und nicht zuletzt in der Musik. So erklangen an diesem Abend Lieder wie Adiemus, Fever, All`s was bruchsch, Spirit of God oder With a little help from my friends. Den Anfang und stimmungsvollen Abschluss bildete das gemeinsame Lied Meine Seelesing, bei dem alle mit einstimmen konnten. Die zahlreichen Besucher bedankten sich während und nach der Feier mit herzlichem Applaus bei den Interpretinnen und Interpreten. Im Anschluss an die Feier erwartete die Gäste und Mitwirkenden im Kirchgemeindehaus ein von Kirchenwirtin Iris Graf vorbereiteter Apéro der Gelegenheit bot, den Abend in geselliger Runde ausklingen zu lassen.
Beim Neugass-Treff am 10. September durften wir Jens Mayer, Pfarrer unserer Balgacher Partnergemeinde begrüssen. Unterstützt von seinen Eltern, die derzeit zu Besuch in Balgach sind, gab er spannende Einblicke in sein Leben. Aufgewachsen ist er im deutschen Hagen/Westfalen wo er schon als Kind den Wunsch verspürte, Pfarrer zu werden. Dort lernte er mit 16 Jahren auch seine Jugendliebe und spätere Frau kennen. Er studierte Theologie in Bielefeld und verbrachte während des Studiums auch ein Jahr in Südafrika. Schon in der Studienzeit engagierte sich Jens 14 Jahre in der Kinder- und Jugendarbeit, unter anderem mit der Leitung von Kindergottesdiensten. Nach einem 2.5-jährigen Vikariat (das ist die praktische Ausbildung nach dem Studium) war es schwierig, in Deutschland eine Pfarrstelle zu finden, weshalb er sich auf Empfehlung in der Schweiz bewarb. Das war erfolgreich, somit trat er 2003 in St. Gallen-Grossacker seine erste Pfarrstelle an und wurde dort auch ordiniert. Wie er selbst sagt, ist er somit «Schweizer Pfarrer, deutscher Herkunft». Acht Jahre wirkte er in dieser Gemeinde, reduzierte nach 5 Jahren sein Pensum auf 50 Prozent und übernahm in der restlichen Zeit Aufgaben als kardinalkirchlicher Beauftragter für Ökumene, Mission, Entwicklungszusammenarbeit und interreligiösen Dialog. So organisierte er unter anderem zwei Mal den Bodenseekirchentag mit bis zu 6000 Besuchenden und holte die Weltmission von Mission 21 nach St. Gallen. Dann wollte er sich verändern. So bewarb er sich im Team mit Ursula Lee auf die Pfarrstelle in Balgach. Vor 14 Jahren stand für Jens Mayer und seiner Frau Kerstin mit den drei gemeinsamen Kindern der Umzug von St. Gallen nach Balgach an. Zuerst betreute er die Pfarrstelle im Team mit Ursula Lee, inzwischen ist daraus ein Pensum von 100 Prozent geworden. Auch privat ist Jens Mayer vielseitig aktiv: In der 3. Liga der Ostschweiz spielt er als ältester Handballspieler, besitzt über 500 Gesellschaftsspiele, ist leidenschaftlicher Wanderer und liebt besonders Schweden. 2014 wanderte er gemeinsam mit seinem Vater von Schweden nach Balgach – eine Reise von 2100 Kilometern in 3 Monaten und 3 Tagen. Im Schnitt wurden täglich 26 Kilometer zurückgelegt. Übernachtet wurde im Zelt, das Gepäck auf dem Rücken immer dabei. Diese gemeinsame Erfahrung und verbrachte Zeit mit dem Vater bezeichnet Jens Mayer als sehr wertvoll und kostbar. Wer Pfarrer Mayer kennt, weiss, dass er für jeden Spass zu haben ist. So gestaltet er auch mal ungewöhnliche Gottesdienste und zieht seit nunmehr sieben Jahren als Sternsinger durchs Balgacher Ried, um Spenden zu sammeln. Zum Abschluss betonte Jens Mayer, wie dankbar er ist, in der Schweiz und besonders in Balgach als Pfarrer wirken zu dürfen.
Riesige Mengen des «weissen Goldes» in den Schweizer Salinen.
81 Seniorinnen und Senioren aus unseren drei Dörfern fuhren am 3. September unter der Leitung von Marcel Wildi, Andreas Brändle und Martin Nägele bei idealem Wetter in den Aargauer Jura. Sie bewunderten den mit rund 800 Jahren ältesten und mit 11m Umfang grössten Baum des Kantons, die Linner Linde. Zum Zmittag gab’s im Güggeli Sternen in Bözberg eine feine Pouletbrust. Am Nachmittag staunten sie in den Salinen von Pratteln bzw. Rheinfelden, wie unser Schweizer Salz aus dem Boden geholt und verarbeitet wird, bis es in der Küche oder im Winter zum Auftauen auf den Strassen gebraucht werden kann, 600'000 Tonnen jedes Jahr. Eine Fahrt entlang dem Rhein und der Znacht unter alten Kastanienbäumen im Restaurant Kreuz in Kaiserstuhl rundete den eindrücklichen Tag ab. (Text und Fotos: Pfr. Marcel Wildi)