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Yvonne Steiger und Heidi Heule mit den Kindern am Feiern (v.l.)

Familiengottesdienst zum Thema «Verloren und gefunden»

Widnau. Am Sonntag, 1. Mai, feierten die Ki-Treffkinder unter der Leitung von Yvonne Steiger, Heidi Heule, Monika Frei und Neschi Kuster zum ersten Mal mit der Gemeinde einen Familiengottesdienst - und zwar in der Kapelle Widnau. Nach ersten Unsicherheiten überwog dann der Mut und die Kinder getrauten sich, das Gleichnis vom verlorenen Sohn als kurzes Theaterstück vorzuspielen. Ebenso mutig umrahmten zwei Kinder den Gottesdienst mit ihren Instrumenten. Während der Predigt von Diakon Martin Nägele zum Thema «Verloren und gefunden» wurden die Besucher aufgefordert, die im Vorfeld in der Kapelle versteckten «Papiermannzgöggeli» zu suchen und vorne an der vorbereiteten Tafel aufzuhängen. So wurden alle verlorenen Söhne und Töchter gefunden und zusammen gebracht. Beim anschliessenden Kirchenkaffee erinnerten sich die Besucherinnen und Besucher an eigene Erfahrungen zum Thema und so fand ein reger Austausch zur dargestellten Geschichte und der Predigt statt. (hh)

Am Sonntag, 1. Mai, feierten Pfarrer Andreas Brändle, der Evangelische Kirchenchor Diepoldsau Schmitter unter der Leitung von Klaus Roggors und die Gemeinde in der evangelischen Kirche Diepoldsau einen Jazz- und Gospelgottesdienst zum Thema «We shall overcome». Genau nach diesem Grundsatz gelte es Grenzen zu überwinden und das Göttliche in sich nach aussen zu tragen, führte Pfarrer Andreas Brändle in seiner Predigt aus. Nach diesem Grundsatz sang sich der Chor von Lied zu Lied in Topform, zum Teil von der Gemeinde unterstützt, zum Teil konzertant. Die grösste Überraschung war dann aber wohl das eindrückliche Klavierspiel von Klaus Roggors, der bisher immer als umsichtiger Chorleiter, aber noch nie als brillanter Solist in Erscheinung getreten ist. Mit seinen mitreissenden und doch melodiösen Jazz-Soli erntete er begeisterten Applaus. Anschliessend traf man sich zum Apéro und Kirchenkaffee im und vor dem Kirchgemeindehaus, freundlich betreut von der Kirchenwirtin Iris Graf.

Miteinander-Essen: Interessanter Austausch mit ukrainischen Gästen

Vier Mittelrheintaler Kirchgemeinden laden ukrainische Schutzsuchende jeweils am Mittwoch zum Mittagessen ein - mit dem Ziel, die Menschen zusammenzubringen und die Gastfamilien zu entlasten. Das erste Essen hat bereits stattgefunden: Am 27. April trafen sich i n Widnau  rund 20 ukrainische Gäste ein. Gemeinsam mit den Gastgebern genossen sie ein gemeinsames Mittagessen mit interessanten Gesprächen. Ein Dolmetscher übersetzte die Ausführungen der Gastgeber. Diakon Martin Nägele führte durch den Anlass, seine Frau Ursula bereitete Salat und Alplermagronen mit Apfelmus zu. Kirchenwirtin Iris Graf sorgte für Getränke und Buffet, während Mesmerin und Hauswartin Monika Kehl einmal mehr mit einer einladenden Raumgestaltung und Tischdekorationen überraschte. Die Gäste waren sichtlich gerührt, liessen es sich schmecken und bedankten sich mit bewegten Worten für die Gastfreundschaft. 

Die Gastgeber und 2 Gäste, von links: ukrainischer Gast, Kaplan Georg Changeth, Vreny Schildknecht (Pfarreirätin Widnau), ukrainischer Gast, Diakon Martin Nägele, Ursula Nägele (Köchin), Monika Kehl (Mesmerin/Hauswartin), Iris Graf (Kirchenwirtin).

Ursula Nägele

Neu gewählt wurden Pfarrer Marcel Wildi (r.) und Julia Roelli (3. v.r.) in die Synode, Annika Morak-Zellweger (2. v.r.) in die Kirchenvorsteherschaft (Kivo). Die Zurücktretenden: Max Graf (vorne l.) und Patrick Weder (hinten l.) Synode, Marlis Huber (2. v.l.) Religionsunterricht, Daniela Mafli (hinten Mitte) und Matthias Derungs (vorne Mitte), Kivo. Auf dem Bild fehlen Verena Loher, Kivo, und Peter Rietberger, Religionsunterricht.

Grünes Licht für die Skills Hall

An der Kirchgemeindeversammlung der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Diepoldsau-Widnau-Kriessern vom Sonntag, 20. März 2022, in der Kapelle Widnau, wurden alle statutarischen Anträge mit grossem Mehr angenommen. Alle bisherigen Behördenmitglieder sowie alle neu Kandidierenden wurden einstimmig gewählt. Leidenschaftlich diskutiert wurde beim Traktandum "Skills Hall": Die Kirchenvorsteherschaft will der Politischen Gemeinde Diepoldsau die Parzelle, auf der zurzeit die marode Jugendtreffbaracke steht, weiterhin im Baurecht zur Verfügung stellen, neu aber nicht mehr gratis, sondern zu einem angemessenen Zins. Auf der Parzelle soll dann die Gemeinde Diepoldsau als Bauherrin und Betreiberin eine Skills Hall errichten können (Antrag 1). Falls der Bau der Skills Hall bis spätestens 2025 beginnt, leistet die Kirchgemeinde zusätzlich einen Beitrag von 90'000 Franken (Antrag 2). Je 10'000 Franken hatten die Kirchenvorsteherschaft und der Gemeinderat Diepoldsau zuvor für die Projektentwicklung gesprochen. Etliche Kirchbürgerinnen und Kirchbürger votierten dafür, dass das Konzept konkreter ausgearbeitet werden müsse und beantragten die Rückweisung der Anträge. Dennoch stimmte eine deutliche Mehrheit den beiden Anträgen zu. Gemäss Amtsbericht der Kirchgemeinde soll die Skills Hall Entfaltungsmöglichkeiten in den Bereichen Sport, Handwerk und Kultur  für alle Altersgruppen bieten, insbesondere aber auch als Jugendtreff dienen. Dieses Mehrgenerationenkonzept sorgt für eine bessere Auslastung des projektierten Gebäudes, was sich wiederum positiv auf den Nutzwert, die Begegnungsmöglichkeiten und die Kosten auswirkt.

Am Sonntag, 13. März 2022, luden das Kindergottesdienstteam unter der Leitung von Heidi Heule und Pfarrer Andreas Brändle zum Familiengottesdienst in die evangelische Kirche Diepoldsau. Gefeiert wurde die HolzBauWelt. Während drei Tagen war sie von 28 Kindern aufgebaut und gestaltet worden. Der Saal im Kirchgemeindehaus glich einer grossen Stadt mit Türmen, Häusern und Wohnanlagen – alles mit Fantasie und Holzklötzen erbaut. In der Kirche konnten die Gottesdienstbesuchenden einen rund vier Meter hohen Turm bewundern, der mit Hilfe eines Baugerüsts und mehr als 11000 Klötzen sorgfältig aufgeschichtet wurde. Nach dem Gottesdienst bewunderten die Gäste eingehend alle Bauwerke

Am Freitag und Samstag, 11. und 12. März, bauten rund 30 Kinder unter der Leitung des Fritigstreffs die HolzBauWelt - ein Angebot des Schweizerischen Bibellesebunds - auf. Nach und nach entstanden kühne Türme, prächtige Wohnanlagen und raffinierte Konstruktionen. Am Sonntag, 13. März, können dann die prächtigen Bauwerke von den Gottesdienstbesucherinnen und -besuchern bewundert werden (siehe separaten Bericht).

Am Samstag, 5. März 2022, feierten Pfr. Andreas Brändle und Sozialdiakonin Manuela Fiorini mit Kindern, Jugendlichen und Junggebliebenen in der evangelischen Kirche Diepoldsau einen Voll-Fresh-Gottesdienst zum Thema Sehnsucht und Sucht. Die Voll-Fresh-Band umrahmte den Gottesdienst musikalisch. Anschliessend wurden die Besucherinnen und Besucher sowie die Mitwirkenden mit Brötli und Getränken bewirtet.

Diakon Martin Nägele mit Linda Wilke beim Laden der Hilfsgüter für kriegsbetroffene Menschen in der Ukraine.

Diakon Martin Nägele initiierte und realisierte eine Hilfsaktion zugunsten kriegsbetroffener Menschen in der Ukraine. Um die Kräfte zu bündeln, unterstützte er die Ukraine-Hilfe von Landwirtschaftsberater und EVP-Kantonsrat Hans Oppliger, der aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit direkte Beziehungen in die Ukraine pflegt. Dadurch war auch gewährleistet, dass die Hilfe ohne Reibungsverluste an den richtigen Orten ankam. Die Aktion startete am Donnerstag, 3. März 2022, beim Kirchgemeindehaus Widnau - mit grossem Erfolg. Die Hilfsbereitschaft der Rheintaler Bevölkerung war so überwältigend, dass bereits am Mittag eine erste Ladung nach Salez transportiert werden konnte. Von dort wurden die Güter von Hans Oppliger und seinen Helfern direkt in die Ukraine gefahren.

Am Sonntag, 16. Januar 2022, wurde Pfr. Marcel Wildi in der evangelischen Kirche Diepoldsau offiziell in sein Amt eingesetzt. Ihm war es wichtig, dass auch Sozialdiakonin Manuela Fiorini und Diakon Martin Nägele ins Amt eingesetzt wurden, obwohl dies gesetzlich nicht vorgeschrieben wäre. Diese Geste zeugt von einer grossen Kollegialität; Wildi begegnet seinen beiden Diakoniekollegen, die ihre Arbeit ebenfalls im Lauf des Jahrs 2021 aufnahmen, auf Augenhöhe.

Gemeinsam mit Pfarrer Andreas Brändle, der bereits seit 2010 in unserer Kirchgemeinde wirkt, ist das Seelsorge- und Diakonieteam nun vollständig. Es soll das kirchliche Leben gestalten und weiterentwickeln. Mit diesem Team rücken auch die Pfarrämter Diepoldsau und Widnau-Kriessern einander näher. In Zukunft soll die kirchliche Arbeit verstärkt auf die ganze Gemeinde - und nicht nur auf das einzelne Pfarramt - bezogen werden.

Der Einsetzungsgottesdienst mit dem Thema «E bäumigi Sach» stellte den Baum in seiner ganzen Vielfalt und mit seinen unglaublichen Potenzialen in den Mittelpunkt. Dazu hielt Pfr. Marcel Wildi eine anregende Predigt, und er liess die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher erraten, welches die Lieblingsbaumart jedes Mitglieds des Seelsorge- und Diakonieteams ist.

Die Amtseinsetzung erfolgte durch Dekanin Manuela Schäfer, die als Pfarrerin in der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Berneck-Au-Heerbrugg wirkt. Mitglieder der Kirchenvorsteherschaft trugen für jede Pfarr- und Diakonieperson ein Gebet vor. Musikalisch bereichert wurde die Feier von der Crossover-Band unter der Leitung von Karin Fend und der Vollfresh-Band, die von Pfr. Andreas Brändle im Rahmen der Jugendgottesdienste betreut wird.

Beim gemeinsamen gemütlichen Kirchenkaffee fand diese unvergessliche Feier ihren Abschluss.

Pfr. Andreas Brändle eröffnete die Feier.
Die Vollfresh-Band, die normalerweise die Jugendgottesdienste musikalisch begleitet, begeisterte.
Pfr. Marcel Wildi stellte in seiner interessanten Predigt den Baum als Naturphänomen und Symbol in den Mittelpunkt.
Dekanin Manuela Schäfer war für die Amtseinsetzung verantwortlich.
Die Crossover-Band, von rechts: Karin Fend (Tasteninstrumente, musikalische Leitung), Aniela Brockmann, Carola Dörig und Liane Weiss (Gesang) sowie Thomas Ruez (Gitarre).
Sozialdiakonin Manuela Fiorini las aus der Bibel vor.
Diakon Martin Nägele führt in ein Gebet ein.
Das Seelsorge- und Diakonieteam, von links: Diakon Martin Nägele, Pfr. Marcel Wildi, Sozialdiakonin Manuela Fiorini und Pfr. Andreas Brändle.

Am Sonntag, 19. Dezember, führte der Fritigstreff unter der Leitung von Heidi Heule und des Fritigstreff-Teams mit Pfarrer Andreas Brändle und Kirchenmusikerin Karin Fend das Weihnachtsmusical "So ein Kamel" von Andrew Bond auf. In der gut gefüllten Kirche erlebte das Publikum die Weihnachtsgeschichte aus einer besonderen Perspektive - aus dem Blickwinkel des Kamels von König Balthasar. Dieses ist störrisch, faul und missgelaunt. Und als es auf den Weg nach Betlehem geht, fällt des Kamels Stimmung unter den Gefrierpunkt. "Was ist den da besonders?", motzt es an der Krippe. Auf dem Heimweg spürt es plötzlich das Einzigartige von Christi Geburt und rennt zur Krippe zurück, um gemeinsam mit Maria, Josef und dem Jesuskind Weihnachten zu feiern. "So ein Kamel" ist eine heitere Geschichte über Vorurteile und das Wunder, unerwartet neue Einsichten zu gewinnen und ausgetretene Pfade zu verlassen.

Am Sonntag, 28. November, luden Diakon Martin Nägele, die Religionslehrerinnen Heidi Heule und Marlis Huber sowie Karin Fend (musikalische Leitung, Orgel, Piano) zu einem besonderen Gottesdienst in die evangelische Kirche in Diepoldsau ein. Zwölf Kinder der 3. Primarklasse - neun davon waren anwesend - erhielten eine reich bebilderte Kinderbibel überreicht. Diese dient der freien Lektüre zu Hause, wird aber auch immer wieder im Religionsunterricht eingesetzt. In der 6. Klasse verbleibt die Bibel dann definitiv im Besitz der Kinder. Das Ziel dieses einmaligen Geschenks ist, Vertrautheit mit den biblischen Geschichten im Alten und Neuen Testament zu gewinnen und sich so auf attraktive Art einen breiten und tiefen Fundus des christlichen Glaubens zu erarbeiten. Die Kinder bereicherten die Feier mit einem Quiz, bei dem sie verschiedene biblische Figuren darstellten, die dann die Kirchenbesucher zu erraten hatten. Wer die zu erratende Person am schnellsten herausgefunden hatte, erhielt als Belohnung einen goldenen Schoggitaler. Viele Lieder, dargeboten von Heidi Heule, Karin Fend und den Kindern, luden zum Mitsingen ein. Zum Abschluss schenkte Diakon Martin Nägele jedem Gottesdienstbesucher zwei Taler - einen für sich und einen zum Weiterschenken. «Es war schön, wie die Kinder schon in der Vorbereitung mit vollem Herz dabei waren und dadurch ganz wesentlich zum Erfolg dieses Bibelübergabe-Gottesdienstes beigetragen haben», lobte Heidi Heule das Engagement der Drittklässlerinnen und Drittklässler.

Am Samstag, 13. November 2021, feierten Pfarrer Marcel Wildi und Pfarrerin Manuela Schäfer den regionalen Taizé-Gottesdienst «Nacht der Lichter» in der Kapelle Widnau. Rund 40 Gäste genossen die ergreifend vorgetragenen Lieder des Frauenchors Widnau und der Crossover-Band mit Thomas Ruez, Gitarre, und Jonas Hutter, Perkussion - unter der musikalischen Leitung von Karin Fend (Keyboard). Wegen Regens wurde nach dem Gottesdienst auf die Feuerschale verzichtet und man traf sich im Kirchgemeindehaus, wo der Abend bei angeregten Gesprächen und süssem Punsch stimmungsvoll ausklang. Die Mesmerinnen Monika Kehl und Andrea Irps bereicherten die Feier mit wunderschönen Dekorationen und liebevoll inszeniertem Kerzenlicht.

Diakonin Manuela Fiorini begrüsst die Gemeinde zum Gottesdienst.

Am Sonntag, 26. September 2021, feierten Diakonin Manuela Fiorini, Prädikantin Martina Haller sowie die beiden Fritigstrreff-Leiterinnen Heidi Heule und Monika Frei mit der Gemeinde einen Gottesdienst Anders. Im Mittelpunkt stand das Thema «Gott – mehr als ein Hobby?» In Ihrer Predigt betonte Martina Haller, dass Glaube nicht bedeute, dauernd über Jesus und Gott zu sprechen, dass man auch über Alltägliches reden dürfe – und gerade weil Gott etwas Besonderes sei, einen besonderen Platz im Leben habe und darum mehr als ein Hobby sei. Unter der Leitung der Kirchenmusikerin Karin Fend (Piano), begleitet von jugendlichen Musikern am Schlagzeug und am Cajon sowie zwei jungen Vorsängerinnen wurde viel gesungen. Parallel zum Gottesdienst wurde im Kirchgemeindehaus ein Kindergottesdienst zum gleichen Thema angeboten. Leider wurde dieses Angebot nicht genutzt, da nur jugendliche und erwachsene Kirchenbesucher erschienen waren. Mit einer gemeinsamen Kürbissuppe im Kirchgemeindehaus wurde dieser besondere Gottesdienst in fröhlicher Runde beendet.

Prädikantin Martina Haller bei der Predigt.
Vorsängerinnen und Rhythmusgruppe unter der musikalischen Leitung von Karin Fend, Piano.

Am Sonntag, 5. September 2021 feierten die Fritigstreff-Kinder unter der Leitung von Heidi Heule, Katja Roelli und Monika Frei mit der Gemeinde einen Familiengottesdienst zum Thema «Licht». Auf eindrückliche Weise zeigten die Kinder, woher überall Licht kommt. In seiner Predigt würdigte Pfarrer Andreas Brändle das Licht als Wunder Gottes, das Orientierung und Wärme gibt. Karin Fend bereicherte den Gottesdienst auf der Orgel und dem Piano auf vielfältige Art musikalisch - und begleitete den Kinder- und Gemeindegesang mit grosser Umsicht. Die Mesmerinnen Martina Lüchinger und Nadja Dennler sorgten einmal mehr für die freundliche, würdige Kirchenraumgestaltung. Die Gemeinde bedankte sich zwischen den Liedern und am Schluss dieser unvergesslichen Feier mit kräftigem Applaus. Anschliessend traf man zum Kirchenkaffee, liebevoll zubereitet von Bärbel und Hansruedi Kuster.

Am Sonntag, 29. August, 10 Uhr, fand auf dem Hof von Heinz und Carmen Nüesch im Krummensee der gut besuchte Feldgottesdienst zum Thema «Hoffnung» statt. Dank der grossen Landwirtschaftshalle war die Feier auch bei Regenwetter möglich. Pfarrer Andreas Brändle und Katechet Rainer Reich stellten die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Diepoldsau und Widnau-Kriessern vor. Obwohl zusätzlich noch zwei Taufen gefeiert wurden, ging der Gottesdienst abwechslungsreich und leichtfüssig über die Bühne. Bereichert wurde er von der Jungmusik Kriessern unter der Leitung von Anna-Joel Wüst. Im Anschluss sorgte Diakon Martin Nägele mit einer Bullriding-Anlage für viel Spass. Vor allem Kinder und Jugendliche wagten sich auf das wilde Tier, das je nach Steuerung noch wilder wurde und die kühnen Reiterinnen und Reiter schliesslich auf die weichgepolsterte Luftmatte warf. Für das leibliche Wohl sorgten der Gemeinnützige Frauenverein Diepoldsau und das bewährte Grilltrio Fredy Weder, Kurt Weder und Peter Kehl.

Diepoldsau An der Ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag, 22. August, wählten 73 Kirchbürgerinnen und Kirchbürger in der evangelischen Kirche Pfarrer Marcel Wildi (auf dem Bild links) ins Pfarramt Widnau-Kriessern und Lukas Frei in die Synode (Kirchenparlament). Somit sind alle Vakanzen besetzt. Die Synodenvertretung der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Diepoldsau-Widnau-Kriessern ist nun mit Käthi Witschi, Katja Roelli, Patrick Weder, Max Graf und nun neu mit Lukas Frei wieder vollständig besetzt. Pfarrer Marcel Wildi ist nun Leiter des Pfarramtes Widnau-Kriessern und Mitglied des Anfang Jahr ins Leben gerufenen Seelsorge- und Diakonieteams, dem auch Pfarrer Andreas Brändle (Pfarramt Diepoldsau), Diakon Martin Nägele und Diakonin Manuela Fiorini angehören. Dieses Team wird in enger Zusammenarbeit mit der Kirchenvorsteherschaft und den Freiwilligen das Gemeindeleben gestalten und weiterentwickeln.

In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien fand für die Kriessner Sechstklässler und ihre Religionslehrerin Heidi Heule die traditionelle ökumenische Übergangsfeier statt. Der Gottesdienst stand unter dem Motto «Papierflieger.» Nachdem ein paar Schüler zuerst Papierflieger fliegen lassen durften in der Kirche, zeigte Remo Heule mit seinem Modellflugzeug eine kleine Einlage und drehte in der Kirche ein paar Flugrunden. Seelsorgerin Denise Canal erläuterte in ihrer Predigt, was denn Papierflieger mit Gott zu tun hat. Nebst guten Wünschen bekamen die Schülerinnen und Schüler ein Geschenk überreicht. Im Anschluss liessen die Sechstklässler den Abend gemeinsam gemütlich ausklingen. (hh)

Vom Freitagabend, 25. Juni, bis Sonntagmittag, 27. Juni

Bilder vom Samstagnachmittag



Bilder vom Samstagabend

Video von Jochen Laubender


Bilder vom Sonntagmorgen


Vätertag – unbeschwertes Adieu vom Alltag

Diepoldsau Seit rund zehn Jahren führt die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Diepoldsau-Widnau-Kriessern den Vätertag in ihrem Angebot. Dabei wird sie von vielen Menschen ausserhalb der Kirchgemeinde unterstützt. Diese breite Mitwirkung überwindet Grenzen und stärkt die Gemeinschaft. Wie der Name andeutet, besuchen Väter, Göttis, Onkel, Opas und weitere männliche Bezugspersonen mit Kindern im Primarschulalter den beliebten Anlass. Auch in diesem Jahr bauten viele Gäste ihre Zelte bereits am Freitag auf und genossen so eine zusätzliche Nacht auf dem Wildenau-Gelände. Wie gewohnt wurden die rund 70 Kinder und 40 Erwachsenen am frühen Samstagnachmittag begrüsst. Als neuer OK-Präsident mit solider Teilnehmererfahrung erläuterte Peter Grüninger prägnant und humorvoll die Besonderheiten dieses Anlasses. So bildet der Vätertag einen wohltuenden Kontrast zum Alltag. Alt und Jung vergnügen sich selbstbestimmt an den von OK-Mitglied Manfred Steiger aufgebauten Spielstationen, vor dem eigenen Zelt oder im grossen Zelt, das von Ralf Bont (Grübau, ebenfalls im OK) jedes Jahr zu einem symbolischen Betrag zur Verfügung gestellt wird, solide beleuchtet und beschallt von Thomas Kobler (OK). Begeisterten Anklang fand der Bau einer Wasserrakete unter Anleitung von OK-Mitglied und «Fourier» Markus Weiss. Mit Pumpen liessen sich diese selbstgestalteten Flugkörper in den Sommerhimmel schiessen. Am Abend stiegen etwas weniger schnell, dafür umso majestätischer die Fluglaternen in die Rheintaler Nacht. Am Sonntagmorgen zelebrierte Pfarrer Andreas Brändle (OK) einen Gottesdienst zum Thema «Angst überwinden», musikalisch bereichert von der Vollfresh-Band, die mit ihren herzhaft vorgetragenen Songs Hühnerhaut auf den Rücken zauberte. Weitere OK-Mitglieder sind Ernst Baumann, der als Chef Bau und Infrastruktur das Gelände mit grosser Umsicht und hohem Aufwand bewohn- und bespielbar macht, und Thomas Widmer (PR und Finanzen). Sogar Ex-OK-Mitglied Murat Rentzmann ist immer noch in einer besonderen Funktion dabei: Er beglückt die Männer weiterhin mit köstlichem Fassbier. (wi)

An der Ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag, 22. August, 10.30 Uhr, in der evang. Kirche Diepoldsau, (nach dem Gottesdienst, der wie gewohnt um 9.30 Uhr beginnt) werden Pfr. Marcel Wildi (Pfarramt Widnau-Kriessern) und Lukas Frei (Synode) zur Wahl vorgeschlagen:

Pfr. Marcel Wildi
Jahrgang 1968
wohnhaft in Buchs

Vorgesehener Stellenantritt in unserer Kirchgemeinde: 1.1.2022

Vorgesehene Anstellung: 50%
Pfarramt Widnau-Kriessern

Seit 1. April 2021 bis Ende Jahr bereits in unserer Kirchgemeinde tätig

Mit grosser Überzeugung empfiehlt die Pfarrwahlkommission und die Kirchenvorsteherschaft Pfr. Marcel Wildi zur Wahl ins Pfarramt Widnau-Kriessern.

Bereits im Jahr 2016 absolvierte Pfr. Marcel Wildi eine längere Stellvertretung bei uns – zur vollen Zufriedenheit der Kirchbürgerschaft und der Kirchenvorsteherschaft. Seit der Pensionierung des Pfarrehepaars Silke und Urs Dohrmann hat Pfr. Marcel Wildi per 1. April 2021 wiederum eine Stellvertretung übernommen, die er bis Ende dieses Jahres weiterführen wird. Auch jetzt zeigt sich, dass Pfr. Marcel Wildi bestens zu uns passt.

Bei seiner Wahl würde Pfr. Marcel Wildi Mitglied des neuen Seelsorge- und Diakonieteams, bestehend aus Pfr. Andreas Brändle (80%), Diakon Martin Nägele (100%) und Diakonin Manuela Fiorini (60%). Dank der Mitwirkung von zwei Diakonen ist die 50%-Stelle von Pfr. Marcel Wildi für unsere Kirchgemeinde ideal.

Weitere 50% ist Pfr. Wildi bis Ende Jahr bei der Evang. Kirchgemeinde Buchs, ab 1.1.2022 bei der Evang. Kirchgemeinde Wil angestellt. Dank der soliden Organisation des Seelsorge- und Diakonieteams ist die Einsatzplanung von Pfr. Marcel Wildi exakt und vorausschauend geregelt. Neben den klassischen Arbeitsfeldern wie Gottesdienste, Kasualien (Taufe, Hochzeit, Abdankung) und Seelsorge wird er auch das beliebte «Popcorn-Kino» betreuen und weitere Anlässe in unserem Gemeindeleben mitgestalten.


Lukas Frei
Jahrgang 2000
wohnhaft in Diepoldsau

Erster vorgesehener Einsatz
als Synodaler: Herbstsession 2021

Engagierter junger Kirchbürger und Mitglied der Pfarrwahlkommission

Die Kirchenvorsteherschaft empfiehlt einstimmig Lukas Frei zur Wahl in die Synode.

Die Synode ist das Parlament der evangelischen Kantonalkirche und tagt in der Regel zweimal jährlich im Kantonsratssaal in St.Gallen. Gemäss ihrer Grösse ist unsere Kirchgemeinde mit fünf Personen (Synodale) in der Synode vertreten. Zurzeit sind dies Käthi Witschi, Katja Roelli, Patrick Weder, Max Graf und Thomas Widmer.

Ende Juni wurde Thomas Widmer aus der Synode (Kirchenparlament) verabschiedet. Als Nachfolger empfiehlt die Kirchenvorsteherschaft Lukas Frei, Diepoldsau. Der Zwanzigjährige absolviert an der Pädagogischen Hochschule in St.Gallen die Ausbildung zur Oberstufenlehrperson im Bachelor-Master-Studiengang.

Lukas Frei engagiert sich in der kirchlichen Jugendarbeit, bei den Glaubenskursen und wirkte auch in unserer Pfarrwahlkommission mit. «Ich möchte einen Beitrag für eine moderne, lebendige Kirche leisten.» Mit dieser Überzeugung will Lukas Frei unsere Kirchgemeinde ab November als Synodaler vertreten.

Die Kirchenvorsteherschaft und die Synodalen sind überzeugt, dass Lukas Frei als engagierter, kirchennaher Vertreter der jungen Generation die Synodendelegation unserer Kirchgemeinde wesentlich bereichern wird.

Am Sonntag, 28. März 2021 feierten die Fritigstreff-Kinder, Pfarrer Andreas Brändle und Diakonin Manuela Fiorini einen gemeinsamen Familiengottesdienst. Wegen Corona musste der Gottesdienst mit je 50 Personen parallel in der evangelischen Kirche und im Kirchgemeindehaus Diepoldsau durchgeführt werden. Der grosse Zulauf von Besucherinnen und Besuchern zeigte, dass sich der Aufwand gelohnt hat.

Familiengottesdienst im Kirchgemeindehaus

Familiengottesdienst in der Kirche

Am frühen Abend des Samstags, 6. März, herrschte in der Kapelle und im Kirchgemeindehaus in Widnau Hochbetrieb. Rund 100 Gäste kamen, um sich vom Pfarrehepaar Silke und Urs Dohrmann zu verabschieden, die rund acht Jahre im Pfarramt Widnau-Kriessern gewirkt hatten.

Coronakonform fanden 50 Besucherinnen und Besucher in der Kapelle Platz, die weiteren Gäste verfolgten den Abschiedsgottesdienst via Livestream im Kirchgemeindehaus. Wer nun glaubte, im Kirchgemeindehaus sei die Teilnahme am Gottesdienst weniger attraktiv, wurde schon bald eines Besseren belehrt.

Denn die sorgfältige Kameraführung und die herangezoomten Szenen liessen die Persönlichkeit der Akteure intensiv und lebendig werden. Hinter dieser perfekt umgesetzten technischen Lösung stehen Stefan Widrig und Diego Dengg von der Katholischen Kirchgemeinde Widnau. Ebenso sorgten die beiden dafür, dass der Gottesdienst live über refdwk.ch übertragen werden konnte.

Die Kirchenmusikerin Karin Fend faszinierte gemeinsam mit weiteren Musikerinnen und Musikern mit einem einzigartigen Programm. Patrick Weder, Vizepräsident der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Diepoldsau-Widnau-Kriessern, würdigte das Wirken der beiden Pfarrpersonen, ebenso Präsident Armin Bartl und Pfarrerin Manuela Schäfer von der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Berneck-Au-Heerbrugg sowie Franziska Weder von der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Balgach, assistiert von Vizepräsidentin Stephanie Weder.

Die Kolleginnen und Kollegen aus der Kirchenvorsteherschaft trugen ihre Glückwünsche vor, verbunden mit einem kleinen symbolischen Geschenk. Aktuarin Daniela Mafli überreichte Pfarrerin Silke Dohrmann einen Blumenstrauss, Pfarrer Urs Dohrmann überraschte sie mit Süssigkeiten – und beide zusammen mit einem Gutschein für einen Aufenthalt in einem romantischen historischen Schweizer Hotel nach Wahl. Wegen Corona konnte kein Apéro offeriert werden; dennoch standen Gäste und Gastgeber noch lange beisammen und tauschten sich angeregt aus.

Livestream und Video: Stefan Widrig und Diego Dengg
Fotos: Fredy Roth

Wirkt ab 1. August 2021 in unserer Kirchgemeinde: Diakon Martin Nägele

Auf Antrag der Pfarrwahlkommission hat die Kirchenvorsteherschaft an der Sitzung vom 11. Februar 2021 Diakon Martin Nägele gewählt. Martin Nägele wirkte während 16 Jahren in der Evang. Kirchgemeinde Grabs-Gams. Ab 1. August 2021 wird er als Diakon in unserer Kirchgemeinde wirken (100%-Stelle).

Seine Aufgabenschwerpunkte liegen in der Betreuung Jugendlicher und junger Erwachsener, im Oberstufenunterricht und in der Altersarbeit. Die Pfarrwahlkommission wurde im Rahmen der Suche nach einer Nachfolge für das Pfarrehepaar Silke und Urs Dohrmann auf Martin Nägele aufmerksam und ist rundum überzeugt von seinen menschlichen und fachlichen Fähigkeiten.

Martin Nägele wird Mitglied des neu gebildeten Seelsorge- und Diakonieteams sein, dem auch Pfarrer Andreas Brändle, Sozialdiakonin Manuela Fiorini und die noch zu wählende Pfarrperson angehören. Dieses Team wird die gottesdienstlichen, seelsorgerischen und diakonischen Aufgaben für die gesamte Kirchgemeinde übernehmen.

Unser neues Seelsorge- und Diakonieteam: Diakon Martin Nägele, Sozialdiakonin Manuela Fiorini und Pfarrer Andreas Brändle blicken zuversichtlich in die Zukunft - und freuen sich auf die neue, noch zu wählende Pfarrperson.

Am Sonntag, 7. Februar 2021, traten Pfarrer Andreas Brändle mit gehaltvollen Psalm- und eigenen Texten sowie der Schlagzeuger Carlo Lorenzi mit stimmigen Improvisationen in einen spannenden Dialog, in dem abwechslungsweise Wort und Rhythmus die Oberhand gewannen und sich durchwegs gegenseitig unterstützten. Gemeinsam mit den Gottesdienstbesuchern summte Carlo Lorenzi einen Blues, begleitet mit Klatschen und Schlagzeug. Ebenso coronakonform wurde «Grosser Gott, wir loben Dich» für einmal nicht gesungen, sondern geklatscht. Die Besucherinnen und Besucher verdankten Lorenzis Schlagzeugeinlagen mehrmals mit einem herzhaften Applaus.

Am Sonntag, 20. September 2020, wurden zehn evangelische Jugendliche aus Widnau und Kriessern bei schönem Herbstwetter vor der Diepoldsauer Kirche konfirmiert: Silvio Dietrich, Ruben Raunjak, Julia Fässler, Yara Schweizer, Janik Wider, Levin Hengartner, Sandro Sieber, Fabio Heule, Justin Eugster und Frederik Eugster. Mit Pfr. Urs Dohrmann (links) und Katechet Rainer Reich (rechts).

Am Sonntag, 20. September 2020, feierten die Widnauer und Kriessner Jugendlichen gemeinsam mit Pfr. Urs Dohrmann und Katechet Rainer Reich sowie ihren Angehörigen ihre Konfirmation bei mildem Herbstwetter vor der evangelischen Kirche in Diepoldsau. Der Gottesdienst, musikalisch bereichert von der Crossover-Band unter der Leitung von Karin Fend, stand im Zeichen des Themas Mut. Bemerkenswert war das grosse Engagement, die Eigenständigkeit und die klar vorgetragenen, gehaltvollen Texte der Konfirmandinnen und Konfirmanden. Zum Abschluss begeisterten die Tambourengruppe und Jungmusik Kriessern mit mitreissenden Rhythmen und schwungvollen Melodien die zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besucher.

Pfr. Andreas Brändle konfirmierte Laura Baumgartner, Nico Heule, Yanik Lichtensteiger, Loïs Lieberherr, Leonie Andres, Katharina Nett, Philipp Rüf, Sara Schmid, Aline Tanner, Ruben Ulrich, Dean Wyler.

Bei schönstem Herbstwetter fand am Sonntag, 13. September, die Konfirmation der evangelischen Diepoldsauer Jugendlichen statt. Pfr. Andreas Brändle nutzte die Gunst des Wetters und setzte auf einen besseren Coronaschutz, indem er die Feier auf den Kirchplatz verlegte. Unter der Leitung von Karin Fend, Keyboards, bereicherte die Crossover-Band mit Thomas Ruez, Gitarre, Jonas Hutter, Perkussion, und den vier Sängerinnen Ruth Eggenberger, Liane Weiss, Carola Dörig und Aniela Brockmann den Gottesdienst musikalisch. Katechetin Ulrike Gamper interviewte die Konfirmandinnen und Konfirmanden zur Frage: "Was ist bunt für Dich?". Manche Antworten lösten im Publikum ein Schmunzeln aus. Der am 23. August eingeweihte Gemeindebaum kam zu seinem ersten offiziellen Einsatz: Alle Konfirmierten hängten ihr persönliches buntes Blatt an einen Ast – als sichtbare Erinnerung an diesen denkwürdigen Tag. Bunte Ballone trugen die Wünsche der Konfirmanden in die Luft. Zum Dank überreichten die konfirmierten Jugendlichen ihren Gotten und Göttis eine Rose und offerierten den Gästen lecker-bunte Muffins. Mit beschwingten Klängen beschloss der Musikverein Diepoldsau-Schmitter diesen denkwürdigen Tag.

Gottes Fügung oder einfach schöner Zufall? Die Bauermfamilie Heinz und Carmen Nüesch (Krummensee, Balgach) hat eine wunderbar geräumige landwirtschaftliche Mehrzweckhalle erstellt, die der Evang. Kirchgemeinde Diepoldsau-Widnau-Kriessern am Feldgottesdienst vom trüben Regensonntag, 30. August 2020, voll zugute kam: Die moderne Baute bot nicht nur komfortablen Schutz, sondern auch genügend Platz für die zahlreich erschienenen Gäste - und sie glänzt mit einer hervorragenden Akustik. Zur musikalischen Umrahmung des MV Diepoldsau-Schmitter unter der Leitung von Daniel Ritter stellte Pfr. Andreas Brändle die Diepoldsauer, Katechet Rainer Reich die Widnauer und Kriessner Konfirmanden vor. Coronabedingt verlasen sie die Texte der Konfirmandinnen und Konfirmanden zum Thema "Freiheit", das dann auch in der Predigt von Pfr. Andreas Brändle aufgenommen wurde. Pfr. Urs Dohrmann sprach ein Gebet und den Segen. Die bewährte Grillcrew - Kurt Weder, Fredi Weder und Peter Kehl - zauberte am laufenden Band feine Bratwürste auf die Platte; Irma Kehl, Martina Lüchinger, Nadja Dennler, Andrea Spirig und ihre Tochter verwöhnten die Gäste mit Getränken, Kaffee und Dessertgebäck. Fazit: Dank eines solch hervorragenden Teams unter der Leitung von OK-Präsident Patrick Weder und der umsichtigen Gastgeberfamilie Heinz und Carmen Nüesch konnte nicht mal Petrus die gute Laune verderben.


Gemeindebaum mit eigenem Lied eingeweiht

Diepoldsau Am Sonntag, 23. August, wurde in der evangelischen Kirche Diepoldsau der neue Gemeindebaum eingeweiht.

An diesen werden in Zukunft alle Taufen, Konfirmationen und Abdankungen (in Form von Blättern) und Hochzeiten (mit zwei Tauben dargestellt) angeheftet. Somit bleiben wichtige Lebensstationen in Erinnerung.

Ein Jahr später können die Familien ihre Blätter und Tauben wieder vom Gemeindebaum nehmen, während dieser natürlich fortlaufend frisch bestückt wird.

Dieses schöne Lebenssymbol ist das Resultat eines Workshops der Kirchenvorsteherschaft der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Diepoldsau-Widnau-Kriessern. Dieser stand im Zeichen von «Toga», was «Tauforientierte Gemeindearbeit» bedeutet: Ausgangspunkt der kirchlichen Arbeit ist die Taufe und alle mit ihr verknüpften späteren Lebensstationen wie Konfirmation, Hochzeit und Tod. Zwischen diesen Lebensstationen werden viele kirchliche Anlässe für alle Generationen hineingewoben.

Gezeichnet wurde der neue Lebensbaum von Katja Roelli, handwerklich umgesetzt von Patrick Weder. Der Baum wurde mit Magnetfarbe beschichtet, sodass sich die Blätter und Tauben schnell und einfach anheften lassen.

Nach einem Textentwurf von Katja Roelli sang die Gemeinde gemeinsam mit dem Kirchenchor unter der Leitung von Klaus Roggors und der Crossoverband unter der Leitung von Karin Fend das Gemeindebaumlied. In seiner Predigt beschrieb Pfr. Andreas Brändle den Gemeindebaum von der Wurzel bis zur Krone und leitete daraus viele wertvolle Gedanken für unser Leben ab.

Mit dem Song «Oh happy Day» setzte die Vollfresh-Jugendgottesdienst-Band unter der Leitung von Alexandra Steiger einen besonderen musikalischen Akzent. Anschliessend trafen sich alle Akteure und Gemeindemitglieder im Kirchgemeindehaus zu Kaffee und Zopf.

Zwischen der evangelischen Kapelle und dem Kirchgemeindehaus fand am Samstag das Sommerfest statt vom Kafi Mitenand in Widnau. Alle hatten sich schon lange auf das Fest gefreut und gebangt: wird es trotz Corona stattfinden können? So gab es keine Werbung und es ergingen keine weiteren Einladungen, damit die Anzahl überschaubar blieb.

Die ersten Speisen wurden geliefert, warme Teigtaschen nach somalischem Rezept, Salate, Couscous, Baklava, Kartoffelsalat, Ingera, ungarisches Gulasch, asiatische Nudeln, Schwarzwälder Kirschtorte und Gegrilltes – Fleisch und Vegetarisches.

Nelson Robl hatte seine Musikanlage mitgebracht und stimmte sich auf die bunt gemischte Zuhörerschaft ein. Die Sonne schien, die Kinder spielten, und das Buffett wurde eröffnet.

Strahlende Gesichter! Auch Kaplan Georg Changeth kam zu Besuch.

Als der erste Hunger gestillt war, wurde zum Trommeln eingeladen. Alain Lamrani aus St Gallen beglückte jung und alt mit den Rhythmen zum Mitmachen. Auch zum Tanz wurde geladen, Salsaschritte zu südamerikanischen Klängen. «Mensch, lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel nichts mit dir anzufangen!» Hatte im 4. Jahrhundert der nordafrikanische Kirchenvater Augustin gesagt.

Welche Länder vertreten waren an diesem schönen Tag? Die Schweiz, Marocco, Somalia, Deutschland, Österreich, Eritrea, Äthiopien, Polen, Ungarn, Chile und die Dominicanische Republik, Afghanistan und Singapur. Alle zusammen wirkten mit vom Aufbau bis zum Aufräumen.

Gastgeberin war die reformierte Kirchgemeinde, vertreten durch das Pfarrehepaar Urs und Silke Dohrmann. Das wöchentliche Kafi Mitenand ist ein Treffpunkt zum Deutschsprechen und Kennenlernen von anderen Lebensgeschichten, zum Austausch und Gemeinschaft.

Pfrn. Silke Dohrmann & Pfr. Urs Dohrmann

Harmonierten perfekt: Jazzmusiker Rosario Benaccorso und Pfarrerin Silke Dohrmann.

Am Sonntag, 2. August, 9.30 Uhr, waren alle in die Kapelle zum Gottesdienst mit italienischem Jazz eingeladen. Musiker Rosario Benaccorso begleitete die Feier mit leichten, herzerwärmenden Klängen. Wie klingt ein Psalm, wenn die Lesung mit dem Bass begleitet wird oder wenn «Grosser Gott, wir loben Dich» verjazzt wird? Rosario Benaccorso zeigte dies. Die Predigt im Gottesdienst hielt Pfarrerin Silke Dohrmann.

Vom Freitagabend, 26. Juni, bis Sonntagmorgen, 28. Juni, kamen über 100 grosse und kleine Gäste an den beliebten Vätertag auf die Grotto-Wiese in Diepoldsau. Väter, Grossväter, Onkel und Götti brachten ihre Kinder, Enkel, Nichten, Neffen, Göttibuben und Göttimeitli zum Zelten, Spielen und Basteln mit. Am Samstagnachmittag hatten die Kinder die Qual der Wahl beim grossen Spielangebot - vom Stelzenlaufen bis zum Bogenschiessen. Im grossen Zelt konnte jeder Teilnehmer eine Tasse bemalen, die anschliessend gebrannt und gebrauchsfertig für den Sonntag-Zmorge bereitgestellt wurde. Anschliessend feierten die Vätertägler und weitere Besucher einen Familiengottesdienst mit Pfr. Andreas Brändle, an dem viel gesungen, geklatscht und getanzt wurde. Im Mittelpunkt stand die biblische Geschichte von David und Jonathan.

Online-Liedvorbereitung von Pfr. Andreas Brändle für den Vätertags-Gottesdienst vom Sonntag, 28. Juni 2020

In der evangelischen Kapelle Widnau können sich Passanten ein Bild von den Szenen der Kar- und Ostertage machen. Wie bei einer Krippe.

Text und Bilder: Monika von der Linden - Der Rheintaler - rheintaler.ch

Wie Jesus im Stall von Bethlehem geboren wurde, wie Maria ihn in Windeln wickelte und in die Krippe legte, können sich die meisten Menschen vorstellen. Dazu tragen die Krippen bei, die an Weihnachten in den Kirchen errichtet sind.

Davon, welche Szenen sich in den Passions- und Ostertagen abspielten, haben viele Menschen kein konkretes Bild. Ostern wird meist mit Eiern, Hasen oder Blumen dargestellt – nicht aber mit biblischen Szenen.

Pfarrerin Silke Dohrmann wollte die Widnauer Krippenfiguren nicht bis zur nächsten Adventszeit im Keller verschwinden lassen. Die vorhandenen Figuren wollte sie in einer neuen Kulisse darstellen und so weitere Geschichten aus der Bibel sichtbar machen.

Schnell bildete sich eine Gruppe arbeitswilliger Frauen und Jugendlicher. In Zusammenarbeit mit dem Hohenemser Krippenbaumeister Franz-Marco Sauer bauten Silke Dohrmann, Lelia Erra mit Kian und Lavinia sowie Sonja Grossenbacher eine Landschaft um Jerusalem nach. Sie sägten, schraubten, raspelten, schäumten, putzen und malten. Alle Stücke passen im Verhältnis zu den 45 Zentimeter grossen Figuren.

Rechtzeitig zu Ostern sind die Bauten fertig geworden. Seit Mitte März sind sie im Windfang der evangelischen Kapelle Widnau ausgestellt und im Dunkeln beleuchtet. Jeder Passant kann sie anschauen. Besonders Kinder finden auf diese Art einen Zugang zu der schwer verständlichen Geschichte um den Tod und die Auferstehung von Jesus Christus.

Im Moment ist die Szene dargestellt, in der Jesus im Garten Gethsemane betet. Es ist der Abend, vor Karfreitag. Die Jünger liegen am Fusse des Ölbergs und schlafen. Sie lassen Jesus allein, der eine Ahnung seines bevorstehenden Todes hat.

Zum Karfreitag wechselt die Szene. Jesu Grab wird zu sehen sein. An Ostern ist der schwere Stein weggewälzt. Das Grab ist von innen beleuchtet. Somit kann man erkennen, dass es leer ist. Als Zeichen, dass Jesus Christus auferstanden ist.

Referentin Dr. Elham Manea und Initiant Karl Knecht
Pfarrer Urs Dohrmann moderierte die Diskussion.
Das Interesse am Referat war gross.

«Die vielen Gesichter des Islam» – Unter diesem Titel hielt Dr. Elham Manea, Bern, am Freitag, 6. März, im evangelischen Kirchgemeindehaus Widnau einen Vortrag, der auf der folgenden Kernaussage beruht: «Die Menschen haben begonnen, ihre Vielfalt zu vergessen, und haben sich die Auffassung zu eigen gemacht, es gebe nur eine Auslegung des Islam – die der Islamisten. Aber der Islam ist vielfältig.»

Rund 60 Personen besuchten diesen Anlass, der auf Initiative von Karl Knecht, dem Leiter der Bücherrunde, organisiert wurde. In der Diskussion wurde klar, dass heute – wie in früheren Jahrhunderten – wieder der konservative Reflex, Religion für eigene politische Ziele zu instrumentalisieren, auf dem Vormarsch ist. Das gilt nicht nur für den Islam, sondern auch für das Christentum. Man denke an Trump (USA) und Bolsonaro (Brasilien), die ihre Ideologie evangelikal unterfüttern, so wie Orban in Ungarn, der von einem christlich-konservativen, autoritären Staat träumt, oder die katholisch-konservative Regierung Polens, die demokratische Rechte und die Gewaltentrennung zugunsten einer straffen zentralistischen Führung einschränkt.

Ähnliche Verhältnisse herrschen in Putins Russland, welche die russisch-orthodoxe Kirche für sich vereinnahmt, in Indien (Hindu-Nationalismus) und in Burma, wo radikalisierte Buddhisten fast eine Million muslimischer Rohingyas getötet und vertrieben haben. Ob muslimisch, christlich, hinduistisch, buddhistisch oder in weiteren religiösen Prägungen: Gemeinsam ist allen autoritären Regimen, die sich auf eine Religion berufen, die Missachtung der Meinungsfreiheit, die Herabsetzung anderer Kulturen, Meinungen, Milieus – sowie der Frauen. Aus dieser «Flughöhe» betrachtet ist es also auch falsch, den Islam nur auf eine arrogante, gewalttätige Haltung zu reduzieren. Islam und Islamismus sind also so verschieden wie das Christentum und der brutale Evangelikalismus Bolsonaros, der Andersdenkene öffentlich diskriminiert und gewaltsam wertvolle Urwaldflächen im Amazonasgebiet abholzen lässt.

Dr. Elham Manea ist Privatdozentin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Zürich. Sie lehrt und forscht in den Bereichen: Rechtspluralismus, politischer Islam und Radikalisierung, Gender und Politik im arabischen Raum sowie Politik der arabischen Halbinsel mit Spezialgebiet Jemen. Sie ist auch Menschrechtsaktivistin und Beraterin von staatlichen, Nichtregierungs- und internationale Organisationen zu den Themen Frauenrechte, Religion und Entwicklung.

Nebst ihren akademischen Beiträgen hat Dr. Elham Manea als Schriftstellerin mehrere Sachbücher und Romane veröffentlicht. Ihr Anliegen ist es, das Verhältnis von Islam und westlicher Moderne offen zu diskutieren und auf diese Weise als Teil einer grösseren liberalen islamischen Bewegung zu einem «offenen und zeitgemässen Islam» beizutragen.

Eine kleine Gruppe von Frauen mit zwei Jugendlichen hat – zusammen mit dem Krippenbaumeister Franz Sauer - eine Installation gestaltet, um den verglasten Vorraum der Kapelle  nicht nur Weihnachten mit der Krippe zu "bespielen", sondern das ganze Jahr: als Bibel-Fenster. Hier einige Impressionen aus dem Entstehungsprozess:

Pfarrerin Silke Dohrmann hatte immer mit Bedauern am Dreikönigstag Abschied genommen von den Figuren, die im Keller ruhten und auf die nächste Adventszeit warten mussten. Ihre Idee war es zunächst gewesen, einen Osterweg zu gestalten in der Passionszeit. Denn viele Familien, Spaziergänger und Schulkinder kommen an der Kapelle vorbei und schauen hinein, wenn das Fenster gestaltet ist.

Sie fand zwei begeisterte Frauen. Sonja Grossenbacher hatte einen Puppen-Kurs gemacht, Lelia Erra hatte bereits eine Krippe für daheim gebaut und sie stellte den Kontakt zum Fachmann her und brachte Kian und Lavinia mit.

Innerhalb eines Monats entstanden daraufhin in der Werkstatt von Franz Sauer in Hohenems ein Haus, ein Treppenaufgang, ein Turm, ein «Berg», das Grab Jesu, (an Ostern ist es leer!), ein Brunnen, zwei Bänke und ein Tisch - und ein Boot mit Rudern.

Innerhalb von acht Abenden ist diese Mammutarbeit geleistet worden mit Begeisterung, kreativen Ideen und theologischer Freude sowie einem grossen Zeiteinsatz der Teilnehmerinnen. Die perfekt eingerichtete Werkstatt von Franz mit seiner langjährigen Erfahrung mit dem Krippenbau war der ideale Raum, in dem die Ideen und Träume sich entwickeln durften und Gestalt annahmen. Schon lange hatte er sich gewünscht, einmal eine Osterkrippe zu gestalten. Jetzt ist eine Installation entstanden für alle kirchlichen Feste und für bekannte und weniger geläufige Erzählungen aus dem Alten und Neuen Testament.  Diese Installation ist sein grösstes Projekt, alle Gebäude, und Objekte sind an die Grösse der vorhandenen Spielfiguren angepasst (45cm).

Jetzt können viele biblische Geschichten dargestellt werden mit den Egli-Figuren.

Ein erwachsener Jesus musste noch dazu kommen und noch weitere Figuren, die man mit wechselnden Rollen und Kleidung platzieren kann.

Es ist geplant, dass die Darstellung der Szene jeweils durch einen Text ergänzt wird, so dass Eltern ihren Kindern die Geschichte vorlesen können.

Die Einweihung des Bibelfensters findet am 15.März 2020 statt im Familiengottesdienst um 9.30 Uhr mit Pfarrerin Silke Dohrmann, Katechetin Heidi Heule und der Religionsklasse 3 und den Krippenbauern. Musik: Karin Fend.

Alle Gebäude und Objekte werden diesem Tag in der Kapelle zu bestaunen sein.

Die erste Szene stellt Jesus dar im Garten Gethsemane zwischen dem Abendmahl und seiner Verurteilung. Seine Jünger schlafen, während er betet.

Die Religionsklasse 3 mit Heidi Heule wird diese Geschichte szenisch bearbeiten.

Am Sonntag, 23. Februar, bereicherten die Kinder und Leiterinnen des Fritigstreffs den Familiengottesdienst, der von Pfarrer Andreas Brändle gehalten und von der Organistin/Pianistin Karin Fend musikalisch geleitet wurde. Eine von den Fritigstreff-Kindern gespielte Geschichte führte ins Thema «Gottesbilder» ein: Ein Vogel befragt verschiedene Tiere, wie sie sich Gott vorstellten. Jedes Tier nennt Eigenschaften, die es selbst auszeichnen. Für die Katze ist Gott flink, für den Wal mächtig und die Ameise ist überzeugt, dass Gott ein fleissiger Erbauer ist. Dass jedes Lebewesen einen eigenen Zugang zu Gott hat, zeigte sich auch im anschliessenden kleinen Workshop, beri dem alle Kirchenbesucher ihre Vorstellung von Gott auf einen Zettel schreiben oder zeichnen konnte. An der Pinwand zeigte sich, wie vielfältig Gott in den Vorstellungen von Menschen ist: mächtig, gütig, kreativ, präsent... Am Schluss des Gottesdienste dankte Kirchgemeindepräsident Thomas Widmer im Namen der Kirchenvorsteherschaft Bärbel Kuster für ihren jahrelangen Einsatz beim Kirchenkaffee und dem Fritigstreff-Team unter der Leitung von Heidi Heule für sein Engagement für die Kinder, die Woche für Woche einen abwechslungsreichen Kindergottesdienst erleben dürfen.

Der Fasnachtsgottesdienst-Flyer

«Geist macht heil, Geist ist geil!»

Die sehr einprägsame und unsägliche Werbung für den Geiz gab der Anstoss für das Motto des Fasnachtsgottesdienstes in Berneck: GEIST ist GEIL! Der gleichnamige Rap wurde am Samstag, 22, Februar, in der evagnelischen Kirche Berneck von Felix Indermaur und Pfarrerin Silke Dohrmann getextet und auf die Kanzel gebracht. «Dabei ist geil nicht unanständig und furchtbar, schon gerade nicht im Zusammenhang mit Gott; Geil heisst üppig wachsend und fruchtbar», so der Weinbauer Felix Indermaur.

Die Fasnachts-Predigt wurde mit bekannten Liedern untermalt: «Schön ist es, auf der Welt zu sein» und «Im Aargau sind zwei Liebi». Mit dem Schlager «Mit sechsundsechzig Jahren, da fängt das Leben an!» - reagierten die beiden als «Grosseltern» Auftretenden etwas irritiert darauf, jetzt schon zum Seniorennachmittag eingeladen zu werden und dabei noch so viel aktiv beitragen zu können. Viele Anstösse im alltäglichen Leben wurden aufgegriffen und geistlich fruchtbar gemacht.

Die Bernecker Guggensuuser haben dieses bunte Treiben der beiden pfiffig gewandeten Grosseltern mit schrillen und leisen Tönen unterstützt und die zum Teil verkleideten Besucher von den Bänken geholt, hinein in den Rhythmus , «wo jeder mitmuss».

Ein Besucher wünschte sich im Anschluss, doch einmal öfter auf diese Weise Predigten erleben zu können. Fasnacht ist schon einmalig, aber den Witz – bei alle allem ernsthaften Engagement - brauchen die Kirchgemeinden das ganze Jahr!

PS: Es wird erzählt, dass die Guggesuuser am Abend noch weitergerappt  hätten.

Pfrn. Silke Dohrmann


Neues Glaubensbekenntnis: Geist ist geil!

Geist ist geil –            macht mich heil 

Geist ist da –              uns so nah

Geist tut gut –      macht mir Mut

Geist ist Kraft –         die Neues schafft

Geist erfrischt -         wo`s nötig ist

Geist ist wahr –         unfassbar

Geist wirkt still – wo er will

Geist befreit –            der Raum wird weit

Geist macht frei –      wirklich frei

Geist gibt Rat –         zu guter Tat

Geist bleibt jung –    hält im Schwung

Geist ist Leben -        zum Weitergeben

Geist ist Lieben –      in allen Trieben

Geist, der hält –         die ganze Welt

Geist macht heil -      Geist ist geil !

Text: Felix Indermaur und Silke Dohrmann 2020

Frauenverein hat bereits sechs neue Mitglieder im laufenden Jahr

Am Valentinstag begrüsste die Präsidentin des Gemeinnützigen Frauenvereins Diepoldsau, Irma Kehl, 71 Mitglieder und Gäste im Kirchgemeindehaus.

Speziell willkommen hiess sie Vertreterinnen und Vertreter von Partnerorganisationen, so auch Thomas Widmer, Präsident der Kirchenvorsteherschaft, sowie Jeannette Lapp Bösch vom SGF Dachverband Schweizerischer Gemeinnütziger Frauen. Erfreulich ist, dass sich 2019 neun und in diesem Jahr bereits sechs neue Mitglieder dem gemeinnützigen Frauenverein angeschlossen haben.

Die Traktanden wurden zügig erledigt und wo nötig einstimmig gutgeheissen. Leider musste sich der Verein von drei Mitgliedern verabschieden. Im Jahresbericht blickte die Präsidentin auf ein ereignisreiches Jahr zurück, wie zum Beispiel auf die zwei Knöpflizmittage, das Bewirten der «Schupferen» mit Kaffee und Kuchen, die Kafitreffs im Winter und den Vereinsabend im sommerlichen September. Nicht zu vergessen der Ausflug zur Goba in Gonten und der «Frauezmorgä» im November mit dem Vortrag von Yves Störri über sein Hilfsprojekt «Mauern fürs Leben» in Brasilien.

Käthi Witschi gab einen Rück- und Ausblick auf das von ihr initiierte «cara»-Programm, welches das Angebot des Frauenvereins bereichert. Erwähnenswert ist der diesjährige Besuch der Freilichtaufführung «Anna Göldi» in Rüthi sowie das Konzert im KKL im November. Jeannette Lapp-Bösch informierte über das Solidaritätsnetz Ostschweiz. Pfarrer Andreas Brändle ersuchte um Mithilfe beim Weltgebetstag.

Zum Schluss dankte Irma Kehl allen Teilnehmenden und Mithelfenden, den Mitgliedern, der Katholischen Frauengemeinschaft, dem Bäuerinnen- und Landfrauenverein und der Kirchenvorsteherschaft, für die gute Zusammenarbeit. Als «Valentin» dankte Pfarrer Andreas Brändle jedem Vorstandsmitglied und Käthi Witschi für ihre wertvolle Arbeit mit einem  Blumenstrauss. Im Namen des Vorstandes dankte Nadja Dennler der Präsidentin für ihr Engagement, das den Frauenverein auf die Erfolgsspur zurückgebracht hat.

Gestärkt durch ein herzhaftes Abendessen, lauschten die Frauen den Aufzeichnungen aus dem Leben der damaligen Frauenvereinsmitglieder aus dem Jahr 1927 sowie aus dem Leben der Rheintaler Frauen, lebendig im Diepoldsauer Dialekt nacherzählt von der bekannten Diepoldsauer Mundartautorin Bertha Thurnherr. Zum Abschluss fand ein Schoggiverkauf mit attraktiven Preisen statt, verbunden mit einem gemütlichen Ausklang. (pd/Der Rheintaler, Ausgabe vom 20. Februar 2020)

Am Sonntag, 26. Januar 2020, würdigten die Kirchbürgerinnen und Kirchbürger die grossen Verdienste der Kirchenmusikerin Birgitta Roggors-Müller, die per 1. Februar 2020 pensioniert wurde und somit ihren letzten offiziellen Einsatz in unserer Kirchgemeinde hatte.

«Die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Diepoldsau-Widnau-Kriessern empfand ich während über 20 Jahren als meine zweite Heimat», erzählt Birgitta Roggors-Müller. Seit dem 1. Oktober 1997 bereicherte sie mit ihrem glanzvollen Orgelspiel die Gottesdienste unserer Gemeinde. Später erweiterte sie ihr musikalisches Wirken und übernahm die Leitung des Evangelischen Kirchenchors Diepoldsau, den sie mit ansteckender Freude und grossem Einfühlungsvermögen leitete.

«Meine Arbeit in der Kirchgemeinde und mit dem Chor war von Harmonie geprägt», blickt Birgitta Roggors-Müller dankbar zurück. «Besonders geschätzt habe ich die grosse Freiheit in Bezug auf das Repertoire, das ich in die Gottesdienste einbringen konnte.»

Per Anfang Februar tritt die vielseitige, temperamentvolle Musikerin in den (Un-)Ruhestand und übernimmt in ihrer Wohnregion (Allgäu) eine neue Herausforderung.

Ganz verlieren werden wir Birgitta Roggors-Müller jedoch nicht, denn sie wird in Projekten des Evangelischen Kirchenchors, der unter der Leitung ihres Bruders Klaus Roggors steht, weiterhin zu sehen und zu hören sein.

Ihre Vielseitigkeit kommt in zahlreichen Engagements als Komponistin, Publizistin und psychotherapeutische Heilpraktikerin zum Ausdruck.

Die Kirchenvorsteherschaft dankt Birgitta Roggors-Müller für ihr segensreiches Wirken in unserer Kirchgemeinde von ganzem Herzen, wünscht ihr alles Gute und freut sich auf ein Wiedersehen bei Aufführungen des Evangelischen Kirchenchors Diepoldsau.

Am Samstag, 4. Januar 2020, weihte der Turnverein Widnau in der Turnhalle Wyden seine neue Fahne ein. Damit ist der Vereinigungsprozess der fünf bisherigen Dorfturnvereine zu einem einzigen Turnverein abgeschlossen. Unsere Kirchgemeinde wurde von Pfarrerin Silke Dohrmann vertreten. Gemeinsam mit Kaplan Georg Changeth und Imam Zekai Aydin wünschte sie dem Turnverein für die Zukunft alles Gute.

Zusammenwachsen und dennoch Verschiedenheit leben: Nach diesem Grundsatz haben sich die Dorfturnvereine zusammengerauft und einen gemeinsamen Turnverein gebildet, der nun mit 26 Riegen ein Angebot abdeckt, bei dem bestimmt niemand zu kurz kommt. Matthias Sieber, Präsident des Turnvereins Widnau, blickte auf die vergangenen Jahre des aufwendigen Fusionsprozesses zurück. Der daraus resultierende Synergiegewinn kommt jedem Einzelnen zugute. Es ist eine moderne Organisation entstanden, die Ressourcen spart und Vielfalt schafft.

Als Projektleiter erläuterte Max Müller den Werdegang der neuen Vereinsfahne, die in fröhlichem Gelb gehalten ist und einprägsame Symbole enthält, die auf Widnau, den Sport und die Gemeinschaft verweisen. Fahnengotte Gabi Gresser und Fahnengötti René Bognar freuten sich gemeinsam mit allen Anwesenden über das gelungene Werk.

Pfarrerin Silke Dohrmann, Kaplan Georg Changeth und Imam Zekai Aydin wünschten dem Verein mit Segenswünschen und Gebeten eine gute Zukunft. «Gemeinsam stehen wir hier, um euch den Segen Gottes weiterzugeben: Dass ihr mit eurer Arbeit neben sportlichen Erfolgen beitragt zu einem guten respektvollen Miteinander über alle Unterschiedlichkeiten hinweg und dass ihr dabei behütet und bewahrt bleibt an Leib und Seele» , so die Wünsche von Pfarrerin Silke Dohrmann. Sie ermunterte zu Fairness und zur Gelassenheit, auch verlieren zu können.

Zum Abschluss der Fahnenweihe, die mit beschwingten Stücken der Musikgesellschaft Konkordia bereichert wurde, überbrachten Maria Allenspach von der Sportunion Ostschweiz und Hubert Lehner vom St.Galler Turnverband die besten Grüsse.

Neu hinzugekommen: Die Lichtbilder des Fritigstreff-Weihnachsspiels von Katja Roelli, die zum Erzählen der Weihnachtsgeschichte projiziert wurden:


Die Bilder und Videos wurden an der Hauptprobe vom Freitag, 20. Dezember 2019, aufgenommen.

«Weihnachten fällt aus» so lautete der Titel des Fritigstreff-Weihnachtsspiels vom Sonntag, 22. Dezember 2019, in der evangelischen Kirche Diepoldsau. Ja, an Weihnachten kann so vieles schiefgehen. Fabrikant Brösmeli kann der Ladenbesitzerin keine Wiehnachtsguetzli liefern, weil der Backofen kaputt ist. Schoggiproduzent Süess ist ebenso ratlos: Seine Schoggichläuse haben dieses Jahr keine Lust auf Weihnachten und sind einfach verreist. Und der Papa von Tim und Lisa muss ausgerechnet über Weihnachten auf Geschäftsreise gehen. Beim Sportverein fällt die Weihnachtsfeier aus, weil der Leiter das Bein gebrochen hat. Und im Rheinpark sind die Gestelle leer, weil das Schiff aus China mit den vielen Geschenken nicht angekommen ist.

Ein Trost bleibt: Das Krippenspiel in der Kinderkirche findet statt. Und so verfolgen die Kinder und die Zuschauer die biblische Geschichte, in grossartigen Lichtbildern erzählt, mit. Nach dem Krippenspiel sind alle glücklich, dass das Wichtigste an Weihnachten trotz aller Widerwärtigkeiten geklappt hat: Die biblische Geschichte von der Geburt Jesu.

Die Fritigstreffleiterinnen Heidi Heule, Monika Frei, Katja Roelli und Jeannette Steiger haben mit den Kindern eine leichtfüssige Geschichte auf die Bühne gezaubert, auf der die kleinen Musiker, Erzähler und Schauspieler ihre Talente voll entfalten konnten, musikalisch behutsam begleitet von Kirchenmusikerin Karin Fend.

Ökumenischer Krabbelgottesdienst zu Weihnachten am 17. Dezember 2019: Für einmal fand der ökumenische Krabbelgottesdienst nicht in einer Kirche statt, sondern draussen. Wie Josef und  Maria mit dem Jesuskind war man unterwegs. Start war bei der evang. Kirche, dann ging es zum adventlich eingerichteten Tannenwäldli des Kindergartens Mitteldorf, Abschluss war dann in der evang. Kirche. Nachgespielt wurde die Weihnachtsgeschichte. Zum Schluss gab es wie immer im  Kirchgemeindehaus etwas feines zu Essen und zu Trinken. Pfr. Andreas Brändle

Am Samstag, 14. Dezember 2019, 17.30 Uhr, luden Pfarrerin Silke Dohrmann und Kirchenmusikerin Karin Fend mit der Crossover-Band in die evangelischen Kirche Diepoldsau zum Singgottesdienst «Träume» ein.

«I have a dream», sagte Martin Luther King 1963: Ich träume von einer besseren Welt! Träume gehören zur Adventszeit wie Kerzen und prophetische Texte. Lieder und Musikstücke und Texte aus unterschiedlichen Zeiten und Stilrichtungen werden beim Crossover-Gottesdienst lustvoll verbunden, in Beziehung miteinander gesetzt, dass jedes zum Leuchten kommt, eben «crossover». (Vorschautext von Pfarrerin Silke Dohrmann)

Träume von einer besseren Welt. Träume, persönliche Ziele zu erreichen. Und Gott, der uns hilft, diese Träume zu verwirklichen. Mit kurzen, inspirierenden Texten steckte Pfarrerin Silke Dohrmann dieses vielschichtige Thema ab. Als reizvollen Kontrast bot die Crossover-Band unter der Leitung von Karin Fend Instrumentals und Songs, unter anderem Ohrwürmer wie «I had a dream» von Abba und «Ich war noch niemals in Paris» von Udo Jürgens. Als besondere Perle erwies sich eine Eigenkomposition des Gitarristen Thomas Ruez. Die Gastmusiker Beni Krause (Bass), Philipp Keller (E-Gitarre) und die Sopranistin Nina Laubenthal bereicherten das musikalische Programm. Bei vielen Liedern konnten sich die Gottesdienstbesucher einbringen, und sie spendeten am Schluss des Gottesdienstes allen Mitwirkenden begeisterten Applaus. Anschliessend traf man sich beim Apéro im Kirchgemeindehaus, der einmal mehr liebevoll von Bärbel Kuster und ihrem Team hergerichtet wurde.

Crossover-Band (I had a Dream von Abba)
Kindertrio (Ich war noch niemals in Paris von Udo Jürgens)
Nina Laubenthal, Sopran solo

Am ökumenischen Diepoldsauer Adventsweg vom Mittwoch, 11. Dezember 2019, haben rund 35 Personen teilgenommen. Der Weg führte über die evangelische zur katholischen Kirche und schloss mit der evang.-methodistischen Kapelle ab. Bei jeder Station gab eine Weihnachtsgeschichte, Musik und Lieder und etwas zu Essen. Musikalisch begleitet von einem Ensemble des Musikvereins Diepoldsau. Pfr. Andreas Brändle

Am 1. Advent (Sonntag, 1. Dezember 2019) gestaltete Pfarrerin Silke Dohrmann gemeinsam mit Katechetin Cornelia Odermatt und ihrer 5. Religionsklasse einen Familiengottesdienst zum Thema "Hebed Sorg zu dem Planet, dass jeder sine Zuekunft gseht!" in der Kapelle Widnau. Wie das Bild zeigt, probten die FünftklässlerInnen mit Freude auf diesen Gottesdienst.

Die Crossover-Band begeisterte die Gottesdienstbesucher vom ersten bis zum letzten Ton.

Eine fulminante Mischung von unterschiedlichen Musikstilen begeisterte die Besucher des Crossover-Gottesdienstes in der reformierten Kapelle Widnau am Samstagabend, 9. November 2019. Beginnend mit «May the circle be unbroken» – mitreissend im Country- Stil gesungen vom Crossover- Chor, der Begleitung des Gemeindegesangs und Einstimmung ins Gebet durch das von Thomas Ruez komponierte Kyrie eleison konnte mit ruhigen und temperamentvollen Stücken die Spannung bis zum letzten Ton – nach der Zugabe – gehalten werden. Die Musik hatte die Führung bei dieser spirituellen Reise mit ihren unterschiedlichen Färbungen, Stimmungen und Tempi. Das Lied zum Träumen «Somewhere over the rainbow» wurde in einer Jazz-Version zu Gehör gebracht. Stilsicher und mit vielen Überraschungen führte Karin Fend die Band Crossover durch die Feier, zusammen mit Thomas Ruez, Voice und Guitar, Jonas Hutter, Percussion und dem Chor mit Aniela Brockmann, Carola Dörig, Ruth Eggenberger und Liane Weiss. Seit sieben Jahren besteht die vormalige Singo-Band, jetzt «Crossover». Unter der musikalischen Leitung von Karin Fend und den Texten von Pfarrerin Silke Dohrmann entstand in der Kapelle etwas sehr Lebensfrohes, Warmherziges und Visionäres. Die Besucher gingen anschliessend ins Kirchgemeindehaus, wo ein Apéro einlud zu weiteren Gesprächen, Kennenlernen und Austausch. Pfrn. Silke Dohrmann

Bilder: Yvonne Pfister, Kath. Pfarramt Kriessern

Am Sonntag, 27. Oktober 2019, feierten die Katholische und Evangelische Kirchgemeinde in der katholischen Kirche Kriessern einen zentralen ökumenischen Gottesdienst mit Bibelübergabe. Die Religionsschüler der 3., 4. und 5. Klasse gestalteten den Gottesdienst zusammen mit den Katechetinnen Heidi Heule und Yvonne Steiger. Sie spielten die Geschichte von Noahs Arche, und die 4.- und 5.-Klässler nahmen ihre Unterrichtsbibel in Empfang. Die Noah-Geschichte inspirierte zu Gedanken über die Klimaerwärmung und führte zum Appell, Sorge zur Erde zu tragen. Dieser Auftrag ist von Gott gegeben und in der Bibel niedergeschrieben. Ebenso wurde das Abendmahl nach reformiertem Ritus gefeiert. Pastoralassistentin Denise Canal, Pfarrerin Silke Dohrmann und Kirchenmusikerin Karin Fend gestalteten den Gottesdienst.

Zwölf ehemalige Konfirmandinnen und Konfirmanden erlebten vom Freitag 11., bis Sonntag, 13.Oktober 2019, ein tolles Wochenende in München. Besucht wurden das Konzentrationslager Dachau, die kulturell interessante Altstadt und natürlich das BMW-Museum sowie das Sealife. Wir wohnten im Christlichen Hotel CVJM in München und erlebten eine gute Gemeinschaft. Grossen Dank gilt auch den Begleitpersonen Carmen und Matthias Sonderegger sowie Ulrike Gamper.

Pfr. Andreas Brändle